Deep Work
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Heute kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen. Gerade in Zeiten wie diesen, ist das Thema besonders wichtig, denn die Ablenkung durch Home-Schooling, zig Messengern, Online Meetings (die wir tagein-tagaus haben) war noch niemals so groß. Wenn man im heimischen Kosmos -nahezu- gefangen ist, ist das Erlernen des Konzepts von ❤️️ DEEP WORK , also dem richtigen Eintauchen in deine Arbeit und in deine Aktionen, besonders wichtig. Und es ist eine Riesenchance, das weiter zu verproben.
Und darum handelt der heutige Podcast.
Das Konzept „Deep Work" gibt es ja schon länger dort draußen.
Es gibt ein Buch, das nennt sich „Deep Work". Dort wird das Konzept über viele Seiten hinweg beschrieben, welches man ja fast schon in einem Satz zusammenfassen kann, nämlich: Ohne Ablenkung den Fokus behaltend einfach etwas tun, bis es fertig ist. Und diesen Fokus zu behalten und einfach das zu tun, in einem tiefen, eingehenden, eindringenden Zustand, ist heutzutage die große Herausforderung. Mit all den Ablenkungsmöglichkeiten, die sowohl auf der Arbeit, nämlich dann, wenn wir im Büro sitzen oder in unserem Office, als auch über alle möglichen sozialen Medien, Messenger, E-Mails (oder was es auch immer ist) auf uns einprasseln, und dich an der Stelle ablenkt.
Und gerade jetzt, in Zeiten von Corona, waren die letzten drei Monate ja sehr intensiv. Wir sind nicht nur eingebunden in das, was ich eben benannt habe (also im Home-Office der Arbeit nachzugehen), sondern wir erleben es ja gerade im Homeoffice zu sitzen.
Viele haben nicht den Luxus den ein oder anderen Arbeitsbereich zu haben, oder ein Arbeitszimmer sein Eigen zu nennen. Bei uns hier nenne ich das „unser Keller", wo doch ein halbwegs ungestörtes Agieren möglich ist. Häufig ist es dann doch das Schlafzimmer, das Wohnzimmer oder vielleicht sogar die gemeinsame Küche, wo dann das Leben drumherum noch tobt und wo es dann wirklich auch mal schwer fällt sich zu konzentrieren.
Und dieses Konzept des „Deep Work", sich also wirklich einfach mal zu fokussieren, und zu versuchen ohne Ablenkung einen gewissen Zeitraum etwas zu bearbeiten und es einfach fertigzumachen, ist eine große Herausforderung.
Und ich teile hier ein paar Tipps, die mir persönlich geholfen haben, die mit dir vielleicht resonieren und dich inspirieren das Ganze für dich auch so zu gestalten, dass das funktioniert:
Was mir in den letzten drei Monaten geholfen hat war, einen Zeitpunkt festzulegen, den ich wirklich hart und intensiv nutze. Das war ein Zeitpunkt, den ich aufgrund der Tages Routine gewählt, nämlich dann, wenn die Kinder mit dem ein oder anderen beschäftigt sind. Ob das ein Playdate ist, was online mit einem Kumpel stattfindet, oder die Zeit der Hausaufgaben, die selbstständig (oder mit dem Partner) gemacht werden dürfen. Die Zeit, wo du genau weiß, dass es möglich ist wirklich fokussiert an etwas dranbleiben zu können. Also wähle den Zeitpunkt.
Schau, dass dein Umfeld so gestaltet ist, dass du auch tief eintauchen kannst. Gibt es ein Rückzugsraum, wo du das tun kannst? Gibt es vielleicht einen Zeitpunkt, wo vielleicht keiner da ist? Im Schlafzimmer oder in dem Raum, den du nutzen kannst? Ist es vielleicht die Terrasse, die Seitenterrasse oder der Balkon, wo du vielleicht auch nochmal die Wärme da draußen genießen kannst. Also schaffe ein Umfeld, wo der Fokus ablenkungsfrei möglich ist.
Mit ablenkungsfrei meine ich auch, dass es eben nicht nur ein Raum ist, der diese Ablenkung ausschließt im Sinne des Außen, sondern auch des Innen.
Wenn du einen Raum hast, wo Unordnung herrscht, wo Chaos ist, wo dich vielleicht eine riesen Bücherwand davon abhält wirklich den Fokus zu behalten, weil du irgendwie mit den Augen an den Büchern vorbeistreifst und denkst: „Fuck, das Ding, das habe ich noch gar nicht gelesen", und dann wieder aufstehst und das Buch rausziehst. Oder ein Raum, in dem du vielleicht andere Gegenstände siehst, von denen du dich inspiriert fühlst aufzustehen und danach zu greifen, und dich wieder ablenken zu lassen.
Das Umfeld im Außen als auch im Innern des Raumes, in dem du sitzt, ist ein ganz entscheidender Faktor. Das kann vielleicht in deiner Situation auch bedeuten sich einfach mal für ein paar Stunden in einen Coworking Space aufzuhalten. Auch dort gibt es Rückzugsmöglichkeiten, die du dir entweder kostenlos oder mit einem kleinen Beitrag zugänglich machen kannst, um daraus dann deine Ruhe ziehen zu können, und einfach mal das heimische Gefilde zu verlassen. Tauche in einen Raum ein, wo genau das Umfeld vorhanden ist, welches dir ermöglicht tief einzutauchen.
Dann ist natürlich die Frage: Was passiert gerade in deinem Kopf? Was ist es gerade was bei dir oben liegt? Welche Loops sind vielleicht noch nicht geschlossen? Welche Fragestellungen sind noch nicht beantwortet? Welcher Task, welche Aktivität „arbeiten" in dir und sind noch nicht umgesetzt? Diese Unordnung im Kopf darfst du aufräumen, damit eben diese tiefe Arbeit überhaupt möglich ist und nicht wieder der eine oder der andere kleine Gedanke anspringt, und ich von dem einen oder anderen abhält.
Ein weiterer Impuls ist vielleicht ein bisschen Gamification einzubauen. Es gibt Timer im Internet, die das ganze spielerisch verkörpern und diesen tiefen Arbeitszustand auch zeitlich einen Rahmen geben und auch zeitlich begrenzen. Dieses Spielerische mit reinzubringen, und sich nicht nur tief zurückzuziehen, sondern auch das Ergebnis und das, was dadurch entstanden ist anzuschauen, reichert das alles noch etwas mit einer Würze Spaß an.
Der letzte Impuls, den ich dir an der Stelle noch mitgeben möchte ist: Es einfach zu machen. 30 Minuten sind immer ein ganz guter Korridor, um sich wirklich mal nur auf eine Sache zu konzentrieren. Und du weißt vielleicht bereits aus eigener Erfahrung, dass 30 Minuten tiefes Eintauchen (was auch immer da passiert war, dass das möglich gewesen ist) es dir ermöglichen daraus dann wirklich ein Ergebnis zu produzieren. Mach dieses Ergebnis auch wirklich so klein, dass es in diesen 30 Minuten auch erreichbar ist. Wenn es das Umprogrammieren von einer gesamten Webseite ist oder das Schreiben eines Konzepts ist, wirst du das möglicherweise nicht in den 30 Minuten schaffen. Aber vielleicht bist du in der Lage in den 30 Minuten den ersten Wurf eines Inhaltsverzeichnisses zu skizzieren, oder das erste Kapitel vielleicht schon mal zu schreiben.
Was ist es, was wirklich in diesem tiefen Eintauchen möglich ist? Auch das, was du hier gerade hörst, der Podcast, basiert auf solch einem Konzept des „Deep Works".
Im Moment, wo dieser Podcast aufgenommen wird ist keiner hier im Haus. Die Familie ist gerade zum Einkaufen gefahren. Es ist Freitag, der Brückentag, und ich habe mir genau diesen Tag rausgeguckt, um mal wieder Inhalte zu produzieren. Und hier ist keiner um mich herum. Es kann jetzt sein, dass der Postmann klingelt oder, dass der Messenger anspringt. Ersteres kann ich nicht verhindern, aber letzteres kann ich ausschalten, indem ich sage: „So, für die nächsten zwei Stunden, wo ich hier mal wieder fünf oder sechs Podcasts aufnehme, kommen keine Nachrichten rein. Und das ist auch vergleichbar mit diesem „Deep Work". Es einfach mal zu machen, und ein Umfeld zu schaffen, in dem es möglich ist den Kopf auszuleeren und sich darauf zu fokussieren, was jetzt wirklich ansteht.
Es gibt so ein paar No-Go's, die es dir schwer machen diesen Fokus zu behalten, und auf die ich dich auch nochmal hinweisen möchte:
Das eine ist natürlich jegliche 🔇Ablenkung einfach zu vermeiden, und es versuchen auszuschalten. Teilweise schließlich ich sogar die Tür ab, weil ich weiß, dass wenn da jetzt jemand reinstolpert, bin ich wieder aus meiner tiefen Arbeit rausgerissen.
Und das zweite ist natürlich jegliche Ablenkung mit den 🔇 Messengern, mit E-Mail, Pop-Up's und sonstigem einfach zu vermeiden, damit du wirklich in diesem tiefen, fokussierten Arbeitszustand bleibst und somit das Ergebnis erreichst, was du dir in diesen 30 Minuten vorgenommen hast.
So, und dann darfst du natürlich jetzt anfangen, einfach mal zu lernen und zu spüren, was deine „Deep Work"-Strategie ist.
❓ Was für ein Umfeld brauchst du?
❓ Welchen Fokus möchtest du dir erarbeiten?
❓ Wann passt das Ganze rein?
❓ Wie groß darf so eine Scheibe dessen sein, was du arbeitest, um dann einfach mal loszulegen und zu validieren, was funktioniert und was nicht?
Das, was funktioniert, darfst du verstärken. Das, was nicht so gut funktioniert, darfst du adjustieren, anpassen und reflektieren, was dich vielleicht rausgebracht hat oder nicht so gut funktioniert hat.
Was diese Ablenkung angeht, versuche wirklich auch in diesem Fokus zu bleiben.
Versuche auch zukünftig dieses Muster zu verinnerlichen und dieses weniger konzentrierte Arbeiten in deinem Leben zu vermeiden und dir mehr Zeit-Möglichkeiten zu schaffen, in denen du dir das wirklich tiefe, fokussierte Arbeiten an einer Sache ermöglichst.
Es gibt im Internet unzählige Tools, die das unterstützen. Zwei kann ich hier mal nennen:
🔥 ... Das eine ist http://www.intervaltimer.com/ . Das ist ein kostenloser Timer, bei dem du einfach einstellen kannst, wann du einen Klingelton erfährst Es gibt Tools, die kannst du dir als App runterladen, die auch automatisch alle Messenger-Dienst auf einmal abschalten, bzw. auf „mute" (lautlos) schalten, sodass du nicht abgelenkt wirst.
🔥 ... Und es gibt auch noch den https://deepworktimer.com/, der natürlich vom Urheber dieses Konzeptes oder des Buches angeboten wird. Der kosten kleines Geld, und damit bist du auch in der Lage, dich zu disziplinieren.
Und gerade am Anfang darf ich dir empfehlen, genau solche Tools auch mal zu nutzen. Sie bringen so ein gewisses Gamification mit dazu, und auf der anderen Seite ermöglichen sie dir nochmal einen schicken, schönen Rahmen, um das zu tun, was du dir hier vornimmst.
Und dann natürlich: Einfach machen, probiere einfach aus und suche dir vielleicht sogar jetzt gleich, wo du diesen Podcast gehört hast, oder spätestens morgen, diesen Zeitraum, wo diese tiefgehende Arbeit möglich ist.
Nimm dir ein Thema, nimm dir etwas, was du in 20, 25, 30 Minuten erarbeiten kannst, schalte alle Ablenkungen aus, und dann gehst du wirklich mal ran und erarbeitet das, was du dir vorgenommen hast. Und du wirst sehen: Es ist unglaublich, was wir in der Lage sind in einer halben Stunde fokussierter Arbeit umzusetzen.
Damit dieser Podcast. Ich hoffe, ich konnte ein paar Impulse geben, wie du in dieses tiefe Arbeiten eintauchen kannst.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich auf deine Resonanz.
Bis dahin.
Der Torsten
Ciao Ciao
Hier meine Tool-Tipps für dich:
🔥 Intervaltimer: http://www.intervaltimer.com/
Stell dir die Zeit ein, in der du in deine tiefe Konzentration gehen willst und stelle gleichzeitig alle Messenger-Dienste auf "mute"
🔥 Deepworktimer: https://deepworktimer.com/
Diszipliniere dich und verbessere deine Konzentration
Das Transkript zum Nachlesen
Maschinell erstellt und nicht redigiert — Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Sprecher automatisch getrennt; Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. 1.972 Wörter, 14 Minuten Gespräch. Als Textdatei laden.
Torsten J. KoertingHallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer Podcast, der Podcast für deinen Erfolg. Mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnisreichen Interviews und persönlichen Game Changer, die dich in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting. Heute kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen. Gerade in Zeiten wie diesen ist das besonders wichtig, denn die Ablenkung war noch niemals so groß mit Homeschooling, mit zig Messengern, mit Online-Meetings, die wir Tag ein, Tag aus haben. Das Gefangensein nahezu in dem heimischen Kosmos. Da ist es besonders wichtig, das Konzept von Deep Work, also das richtige Eintauchen in deine Arbeit, in deine Aktion zu erlernen. Und es ist eine Riesenchance, das weiter zu verproben. Und darum handelt der heutige Podcast. Viel Spaß dabei! Das Konzept Deep Work gibt es ja schon länger dort draußen. Es gibt ein Buch, das nennt sich Deep Work und dort wird über viele Seiten hinweg das Konzept beschrieben, was man ja fast und das schon in einem Satz zusammenfassen kann, nämlich ohne Ablenkung und den Fokus behaltend einfach etwas tun, bis es fertig ist. Und diesen Fokus zu behalten und einfach das zu tun in einem offen eingehenden, eindringenden Zustand ist heutzutage die große Herausforderung mit mit all den Ablenkungsmöglichkeiten, die sowohl auf der Arbeit, nämlich dann, wenn wir im Büro sitzen oder in unserem Office, auf uns einprasseln, als auch über alle möglichen sozialen Medien, Messenger, E-Mails und was es auch immer ist, was dich und was euch an der Stelle ablenkt. Und gerade jetzt in Zeiten von Corona, die letzten drei Monate waren ja sehr intensiv und wir dann nicht nur eingebunden sind, im Rahmen dessen, was ich eben gesagt habe, nämlich im Homeoffice der Arbeit nachzugehen, sondern wir ja gerade im Homeoffice sitzen. Und viele haben nicht den Luxus, vielleicht das eine oder das andere, den einen oder anderen Arbeitsbereich zu haben, das Arbeitszimmer sein eigen zu nennen oder wie ich das bei uns hier nenne, unser Keller, wo doch halbwegs ungestörtes Agieren möglich ist, ist es häufig dann doch das Schlafzimmer, das Wohnzimmer oder vielleicht sogar die gemeinsame Küche, wo dann das Leben noch tobt und wo man sich dann wirklich auch mal schwerfällt, sich zu konzentrieren. Und dieses Konzept, sich wirklich einfach mal zu fokussieren, ohne Ablenkung zu versuchen, einen gewissen Zeitraum etwas zu bearbeiten und es einfach fertig zu machen, ist eine große Herausforderung. Und vielleicht gibt es ein paar Tipps, die ich hier teilen kann, die mit dir resonieren, wie du nämlich das Ganze für dich auch so gestalten kannst, dass das funktioniert. Was mir geholfen hat, jetzt auch in den letzten drei Monaten, war, einen Zeitpunkt festzulegen und diesen Zeitpunkt wirklich hart, intensiv zu nutzen. Ein Zeitpunkt, den ich gewählt habe aufgrund der Tagesroutine, nämlich dann, wenn die Kinder mit dem ein oder anderen beschäftigt sind, ob das ein Playdate ist mit einem Kumpel, was online stattfindet oder weil Hausaufgaben selbstständig oder mit dem Partner gemacht werden dürfen. Und wo du genau weißt, in der Zeit ist es möglich, dass du auch wirklich fokussiert an etwas dranbleiben kannst. Also wähle den Zeitpunkt. Schau, dass dein Umfeld so gestaltet ist, dass du auch tief eintauchen kannst. Gibt es einen Rückzugsraum, wo du das tun kannst? Gibt es vielleicht einen Zeitpunkt, wo vielleicht keiner da ist im Schlafzimmer oder in dem Raum, den du nutzen kannst? Ist es vielleicht die Terrasse oder die Seitenterrasse, der Balkon, wo du vielleicht auch nochmal die Wärme da draußen genießen kannst? Also ein Umfeld dir zu schaffen, wo ablenkungsfrei der Fokus möglich ist. Und ablenkungsfrei meine ich auch, dass es eben nicht nur ein Raum ist, der diese Ablenkung ausschließt im Sinne des Außen, sondern auch des Innen. Wenn du einen Raum hast, wo Unordnung herrscht, wo Chaos ist, wo vielleicht eine riesen Bücherwand dich davon abhält, wirklich den Fokus zu behalten, weil du irgendwie so an den Büchern vorbeistreifst mit den Augen, denkst du, fuck, das Ding, das habe ich noch gar nicht gelesen und dann wieder aufstehst und das Buch rausziehst. Und wo vielleicht andere Gegenstände sind, die, wenn sie dein Auge treffen, du dich inspiriert fühlst, aufzustehen und nach dem Gegenstand oder nach was es auch immer ist, zu greifen und dich wieder ablenken zu lassen. Also das Umfeld im Außen als auch im Innen des Raumes, in dem du sitzt, ein ganz entscheidender Faktor ist. Und wenn es vielleicht auch bei dir bedeutet, einfach mal sich für ein paar Stunden in einem Coworking-Space aufzuhalten, auch dort gibt es Rückzugsmöglichkeiten, die entweder kostenlos oder mit einem kleinen Beitrag du dir zugänglich machen kannst, um daraus dann auch wieder deine Ruhe ziehen zu können und einfach mal das heimische Gefilde zu verlassen und in einen Raum einzutauchen, wo genau eben dieses Umfeld vorhanden ist, was es dir ermöglicht, tief einzutauchen. Dann ist natürlich die Frage, was passiert gerade in deinem Kopf? Was ist da gerade, was oben aufliegt? Welche Loops sind vielleicht noch nicht geschlossen? Welche Fragestellungen noch nicht beantwortet? Welcher Task, welche Aktivität noch nicht umgesetzt, die noch offen ist und die in dir arbeitet? Und diese Unordnung im Kopf darfst du aufräumen, damit eben diese tiefe Arbeit überhaupt möglich ist und nicht wieder der ein oder der andere kleine Gedanke anspringt und dich von dem ein oder anderen abhält. Ein weiterer Impuls ist, vielleicht ein bisschen Gamification einzubauen. Also es gibt Timer im Internet, die das Ganze ja auch spielerisch verkörpern und diesen tiefen Arbeitszustand auch zeitlich einen Rahmen geben und auch zeitlich begrenzen. Und dieses spielerische dort mit reinzubringen, sodass es Spaß macht, nicht nur sich tief zurückzuziehen, sondern es auch Spaß macht, sich das Ergebnis anzuschauen. Das, was dadurch entstanden ist, noch etwas mit einer Würze Spaß auch anzureichern. Und dann der letzte Impuls, den ich dir an der Stelle noch geben möchte, ist es einfach zu machen. Wirklich einfach mal 30 Minuten ist immer ein ganz guter Korridor. 30 Minuten dich wirklich nur mal auf einmal zu machen. Und du weißt vielleicht, wenn du mal 30 Minuten tief eintauchst, was auch immer da passiert war, dass das möglich gewesen ist, dieses tiefe Eintauchen zu ermöglichen, um daraus dann wirklich ein Ergebnis zu produzieren. Und mach dieses Ergebnis auch so klein, dass es wirklich in diesen 30 Minuten auch erreichbar ist. Ja, wenn es das Umprogrammieren von einer gesamten Webseite ist oder ein Konzept zu schreiben, wirst du das möglicherweise nicht in den 30 Minuten schaffen. Aber vielleicht bist du in der Lage, so den ersten Wurf eines Inhaltsverzeichnisses zu skizzieren oder vielleicht das erste Kapitel schon mal zu schreiben. Was ist es, was wirklich in diesem tiefen Eintauchen möglich ist? Auch das, was du hier gerade hörst, der Podcast, basiert auf solch einem Konzept des Deep Works. Im Moment, wo dieser Podcast aufgenommen ist, ist es keiner hier im Haus. Die Familie ist gerade zum Einkaufen gefahren. Es ist Freitag, der Brückentag. Und ich habe mir genau diesen Tag herausgeguckt, um mal wieder Inhalte zu produzieren. Und hier ist keiner um mich rum. Es kann jetzt sein, dass der Postmann klingelt oder dass der Messenger anspringt. Ersteres kann ich nicht verhindern, aber letzteres kann ich ausschalten, indem ich sage, so, es kommen keine Nachrichten rein für die nächsten zwei Stunden, wo ich hier mal wieder fünf oder sechs Podcasts aufnehme. Und das ist auch vergleichbar mit diesem Deep Work, es einfach mal zu machen, dir ein Umfeld zu schaffen, in dem das möglich ist, den Kopf auszuleeren und sich darauf zu fokussieren, was jetzt wirklich ansteht. Und es gibt so ein paar No-Gos, auf die ich dich auch noch mal hinweisen möchte, die es dir schwer machen, diesen Fokus zu behalten. Das eine ist natürlich, diese jegliche Ablenkung einfach zu vermeiden, zu versuchen, es auszuschalten. Teilweise schließe ich sogar die Tür ab, weil ich weiß, wenn da jetzt jemand rein stolpert, dann bin ich wieder rausgerissen aus meiner tiefen Arbeit. Und das zweite ist natürlich, jegliche Ablenkung mit den Messengern, mit E-Mail-Pop-Ups, mit Sonstigem einfach zu vermeiden, damit du wirklich in diesem tiefen, fokussierten Arbeitszustand drin bleibst und somit das Ergebnis erreichst, was du dir in diesen 30 Minuten vorgenommen hast. So, und dann darfst du natürlich jetzt anfangen, einfach mal zu lernen und zu spüren, was deine Deep-Work-Strategie ist, was für ein Umfeld brauchst du, welchen Fokus möchtest du dir erarbeiten, wann passt das Ganze rein, wie groß darf so eine Scheibe sein dessen, was du erarbeitest. Und dann einfach mal loszulegen und zu validieren, was funktioniert und was nicht. Das, was funktioniert, darfst du verstärken, das, was nicht so gut funktioniert, da darfst du adjustieren und anpassen, reflektieren, was vielleicht dich rausgebracht hat oder nicht so gut funktioniert hat. Und versuchen wirklich auch in diesem Fokus zu bleiben, was diese Ablenkung angeht.
Torsten J. KoertingJa, und versuchen auch zukünftig dieses Muster zu verinnerlichen und dieses, ja, weniger konzentrierte Arbeiten aus deinem Leben einfach zu vermeiden und mehr Zeitmöglichkeiten dir zu schaffen, wo wirklich das tiefe, fokussierte, an einer Sache arbeitenden, deepen, also tiefen Arbeit dir überhaupt zu ermöglichen und dann einfach anzufangen. Es gibt im Internet unzählige Tools, die das unterstützen und zwei kann ich hier mal nennen. Das eine ist intervalltimer.com, intervalltimer.com, schreiben wir auch in die Shownotes. Das ist ein Timer, der ist kostenlos und da kannst du das einfach einstellen, wann du, ich sag mal, einen Klingelton erfährst. Es gibt Tools, die kannst du dir als App runterladen, die auch automatisch alle Messenger-Dienste und alles abschalten, beziehungsweise auf Mute, also auf lautlos schalten, sodass du nicht abgelenkt wirst und zwar alle auf einmal. Und es gibt auch noch den Deep Work Timer, der natürlich vom Urheber dieses Konzeptes oder des Buches auch angeboten wird, der kostet ein kleines Geld und damit bist du auch in der Lage, dich zu disziplinieren. Und gerade am Anfang darf ich dir empfehlen, genau solche Tools auch mal zu nutzen. Sie bringen so ein gewisses Gamification mit dazu und auf der anderen Seite ermöglichen sie dir nochmal einen schicken, schönen Rahmen, um das zu tun, was du dir hier vornimmst. Und dann natürlich einfach machen, einfach ausprobieren und vielleicht jetzt gleich, wo du diesen Podcast gehört hast, oder spätestens morgen dir einen Zeitraum zu suchen, wo diese tiefgehende Arbeit möglich ist. Nimm dir ein Thema, nimm dir etwas, was du in 20, 25, 30 Minuten erarbeiten kannst. Schalt alle Ablenkungen aus und dann gehst du wirklich mal ran, 25 bis 30 Minuten und erarbeitest das, was du dir vorgenommen hast. Und du wirst sehen, es ist unglaublich, was wir in einer halben Stunde fokussierten Arbeit in der Lage sind, umzusetzen.
Torsten J. KoertingDamit dieser Podcast, ich hoffe, ich konnte dir ein paar Impulse geben, wie du in dieses tiefe Arbeiten eintauchen kannst. Wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren. Freue mich auf deine Resonanz. Bis dahin, der Torsten. Ciao, ciao. Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein auf www.torstenkörting.com slash Termin, einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren. Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren, wir können besprechen, wo du hin möchtest. Wir können betrachten, wie du dort hinkommst. Wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst. Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops facilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern. Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin, besprechen können unter www.torstenkörting.com slash Termin. Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir. Bis dahin, der Torsten. Ciao.