Lass Technik nie zwischen dem Menschen und dem Ergebnis stehen
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WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHT …
Hallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer-Podcast.
Der Podcast für deinen Erfolg mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnissreichen Interviews und persönlichen Game Changern, die DICH in die UMSETZUNG bringen.
Und das Ganze von und mit
Torsten Koerting.
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Maschinell erstellt und nicht redigiert — Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Sprecher automatisch getrennt; Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. 1.902 Wörter, 14 Minuten Gespräch. Als Textdatei laden.
Torsten J. KoertingHallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer Podcast, der Podcast für deinen Erfolg. Mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnisreichen Interviews und persönlichen Game Changer, die dich in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting. In dieser relativ kurzen Folge möchte ich dir ein paar Argumente bringen, warum du sehr achtsam darüber sein solltest, welche Technik und wie viel Technik du in deinen Online-Formaten einsetzt. Wir haben gerade in den letzten Monaten immer wieder häufig erlebt, dass wir uns sehr viele Gedanken darüber machen, wie wir das Offline in das Online bringen, wie wir in der Lage sind, unsere Workshops, unsere Coachings, unsere Trainings oder was auch immer für Formate du belebst, wie wir diese vom Offline ins Online bringen. Wir haben zig Kurse besucht, wir haben uns überlegt, Mensch, wie kann man das machen? Wir haben uns von Menschen beraten lassen, wir haben ganz viel gespürt. Und damit meine ich nicht nur uns, sondern Menschen, die uns begleiten. Menschen, die wir begleiten dürfen. Organisationen, die wir beobachten. Viele sind gerade dabei und mittendrin, genau das für sich zu erfahren. Und in dieser Folge wollen wir ein paar Mythen demaskieren. Und ich möchte auf ein paar Themen eingehen, worauf du achten darfst, wenn du das Offline ins Online überträgst.
Torsten J. KoertingJa, das Offline ins Online bringen. Vor vielen Monaten, als im Februar für viele das Corporate Business eingebrochen ist, die Workshops abgesagt, die Keynotes abgesagt wurden und wir dann da standen und uns überlegt haben, Mensch, wie sind wir nun in der Lage, die Menschen zu erreichen? Wie sind wir in der Lage, das, was wir im Offline wirksam beleben können, wo wir in der Lage sind, Durchbrüche zu erreichen, Transformationen zu ermöglichen? Wie kriegen wir das denn rüber ins Online? Und was wir dort erleben durften, ist, dass natürlich Tools wie Zoom eine grandiose Grundlage sind. Microsoft Teams, Skype und Hangout und FaceTime und jetzt auch noch mit anderen Möglichkeiten im Bereich von Facebook sind wir in der Lage, uns mit Video und Ton zusammenzuschalten. Wir sind sogar in der Lage, Workshop-Räume, sogenannte Breakout-Rooms in Zoom zu ermöglichen. Wir sind in der Lage, über Chats zu kommunizieren. Wir sind in der Lage, Umfragen zu machen. Dann haben wir gelernt, dass durch Plattformen wie Niro oder Mural wir sozusagen endlose Weißräume mit Post-its, mit Canvassen, mit Umfragen, mit Ergebnissen zuflastern können, um damit Menschen die Möglichkeit zu geben, so zu kollaborieren, als wären sie in einem Workshop-Raum. Wir haben sogar durch Kahoot und anderen Tools waren wir in der Lage, Quizzes zu machen, um das Ganze noch ein bisschen, man würde sagen, mit Gamification anzureichern. Wir waren in der Lage, durch Chat-Waterfalls, durch Händeheben, durch Aufrufe, durch Energie, durch Musik Menschen länger dazu zu motivieren, als wir es ursprünglich dachten, vor den Bildschirmen zu fesseln. Nur eins haben wir nicht bedacht bei dem ganzen Ausprobieren, nämlich dass möglicherweise die Technik als Hilfsmittel, um Ergebnisse wirksamer zu erreichen, doch des einen oder anderen zwischen dem Teilnehmer und dem Ergebnis stand. Und was meine ich damit? Gerade in dieser diversen Welt, wo wir Menschen haben, die vielleicht vor Corona noch nicht gewusst sind, dass ihr Smartphone eine Kamera hat, mit der man kleine Videosequenzen aufnehmen kann, geschweige denn sogar mit Menschen sichtbar in Kontakt treten darf. Wir Firmen haben und Menschen in den Organisationen, die bis heute noch - wir sind Monate nach Beginn von Corona - nicht die Kamera anschalten, weil sie nicht sehen lassen wollen, wie sie da gerade in ihrer Küche, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder wo auch immer ihr Homeoffice, ihr mobiles Büro aufgebaut haben. Und das kann ich absolut verstehen und nachvollziehen. Was wir auch erleben durften, ist, dass Menschen einen großen Sprung machen durften von der Technik in Affinität in etwas, was sie gezwungen hat, sich mit Technik auseinanderzusetzen, um somit ja überhaupt Kontakt zu ihren Kollegen und zu ihren Mitmenschen aufrechtzuerhalten. Nur, was sie nicht geschafft haben und viele da draußen immer noch nicht geschafft haben, sich mit anderen Tools, außer der Videokamera und dem Tool, was das FaceTime, Videokonferencing, was auch immer ermöglicht, darüber hinaus mit der Technologie auseinanderzusetzen, um in der Lage zu sein, das, was mittlerweile die Online-Welt beschäftigt, nämlich das Nutzen von Technologie, um Ergebnisse zu erreichen, dort überhaupt ihre Durchbrüche zu bekommen. Ja, und was wir dann in den einzelnen Zoom-Calls und in einzelnen Formaten immer wieder erleben dürfen, ist, dass Menschen da nicht nachkommen. Und wir dann häufig erleben, dass die Technik zwischen dem Teilnehmer und dem Ergebnis steht. Sprich, dadurch, dass man nicht weiß, wie die Technik zu bedienen ist, dadurch, dass man nicht weiß, wie bestimmte Funktionen gehen, wie man da jetzt ein Post-it einfügt, wie man das Post-it beschriftet, wie man die Farbe vom Post-it verändert und, und, und. Durch diese ganze Problematik, der Mensch ständig kognitiv gefangen ist, unsicherer wird, hinterherhinkt, hinter dem Prozess, die ganze Mannschaft aufhält bzw. glaubt, die ganze Mannschaft aufzuhalten und somit frustriert, ich will nicht sagen zurückgelassen wird, aber nicht in der Lage ist, dem Ergebnis so beizusteuern, wie er das gerne möchte. Ich weiß nicht, der eine oder andere hat es vielleicht schon mal erlebt, dass er in einem deutschen Kosmos auf einmal ein englischsprachiges Meeting begleiten durfte und auf einmal die Extrovertierten zu Introvertierten werden, weil die Extrovertierten Deutschsprachigen, die vielleicht kein Englisch können oder nur sehr wenig Englisch können, auf einmal nicht mehr die Kapazitäten, die Energie und die Leidenschaft und Substanz in ihr Gespräch, in das, was sie über ihre Stimme ausdrücken können, in der Lage sind zu vermitteln und dadurch sich zurückziehen. Wir erleben das sehr konkret und häufig mit Miro und mit Mural. Das sind zwei grandiose Plattformen, mit denen du in der Lage bist, kollaborativ in Teams Ergebnisse zu erreichen und zwar rein auf der Online-Base. Stell dir vor, du bist in einem Workshop, guckst auf eine weiße Wand oder auf einen Flipchart und darfst da jetzt gemeinsam was draufschreiben. Du darfst Post-its beschriften und die dort draufkleben. Du darfst dort gemeinsam Ergebnisse diskutieren und erarbeiten und genau das passiert mit Mural und Miro nur eben rein elektronisch. Und dadurch, dass diese Hilfsmittel zum Teil schon selbsterklärend sind, aber eben nicht von jedem zu bedienen sind, gibt es dann doch einige, die sich nicht mehr mit dem Prozess, mit den Inhalten so beschäftigen können, sondern mit der Technologie struggeln und somit aus dem Kopf, aus dem Herz, aus dem Gefühl raus, rein in den Kopf kommen. Ständig darüber nachdenken müssen, wie sie jetzt das Tool bedienen, anstatt einfach im Prozess emotional mitzuschwimmen. Gerade in emotionalen Prozessen, die Gefühl brauchen, die Herz brauchen, die Menschen in ihrer vollen Kraft und Energie benötigen. Gerade in diesen Prozessen ist es entscheidend, dass die Technik so weit wie möglich reduziert ist und dass du in der Lage bist, die Teilnehmer so mitzunehmen und gemeinsam Ergebnisse zu produzieren, ohne dass die Technik zwischen ihnen und dem Ergebnis steht. Deswegen werdet ihr uns häufig auch erleben, dass wir in Workshops, die wir online facilitieren, auf solche Technologien verzichten, sondern wir sehr häufig nur mit Blatt und Papier und Stift ausgerüstet mit den Teilnehmern arbeiten und einfach Pappen in die Kamera halten, um somit Ergebnisse, die wir dokumentieren, zu repräsentieren. PowerPoint gibt es bei uns auch nicht mehr und wir die Teilnehmer auch mit solchen Hilfsmitteln in die Lage versetzen und ihnen zeigen möchten, wie sie Ergebnisse nur mit Blatt und Zettel und Papier und Stift in der Lage sind umzusetzen und wir eben auf solche Technik verzichten. Und da gibt es in jedem dieser Formate gibt es ganz unterschiedliche Herangehensweisen, wie du Technik so weit reduzierst, dass im Kern der gemeinsamen Nenner, sprich die technologische Absprungbasis der Teilnehmer gleich ist und auf dieser Basis aufgesetzt werden kann, um dann die Ergebnisse zu produzieren. Manchmal kommt es auch vor, dass solche Formate eben nicht nur mit einem Zettel und einem Stift zu erledigen sind, gerade bei den Teilnehmern, sondern du auf Tools wie Miro oder Mural angewiesen bist. Da bietet sich an, durchaus vorher mal eine Technik-Session zu machen, entweder eine halbe Stunde vorher einzuladen, sodass die Teilnehmer sich mit der Technik vertraut machen können, gerade diejenigen, die mit diesen Tools noch nicht gearbeitet haben, oder eine völlig separat losgelöste Einzel-Session anzubieten, wo es nur um die Technologie geht, wo es nur darum geht, alle Teilnehmer auf das Level zu heben, um damit in der Lage zu sein, dann, wenn es wirklich darum geht, in dem eigentlichen Workshop auf eine gemeinsame Basis aufzusetzen und somit die Technik als ein Grundfundament bereits etabliert zu haben, um dann auf der Basis dann den nächsten auch inhaltlichen Schritt tun zu können. Also, versuche in deinen Workshops, die du online faszinierst, moderierst, in deinen Team-Meetings, in welchen Formaten auch immer, die du online durchführen musst und darfst, so weit auf Technologie zu verzichten. So ist denn nicht die Technik zwischen dem Teilnehmer und dem Ergebnis steht, sondern die gesamte Gruppe der einzelnen Teilnehmer im Flow, im Fluss und in der Energie bleiben kann, um das Ergebnis zu erreichen und nicht ständig aufgehalten wird durch die Technologie, die du im Einsatz hast. Und wenn du auf Technologie nicht verzichten kannst, dann mach Vorbereitungssessions, schau, dass du noch Schritte etablierst, die im Vorfeld stattfinden, um alle Teilnehmer auf das Mindestmaß an gemeinsamen Verständnis zu bringen, damit du dann während des Workshops oder des Meetings möglichst wenig Fragen hast, sondern die Technologie als Hilfsmittel, als unterstützendes Element angesehen wird und nicht als etwas, was im Wege steht zwischen dir, dem Teilnehmern und dem Ergebnis. Und jetzt rufe ich dich auf, überprüfe mal, wie viel Technik du aktuell einsetzen kannst, einsetzen darfst und einsetzt, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen und wo du leicht etwas reduzieren kannst oder wo du sagst: "Mensch, nee, da ist sogar noch Potenzial da, um nochmal ein Schippchen draufzulegen, um nochmal den nächsten Schritt zu gehen", weil sich mittlerweile auch die Gesellschaft und die einzelnen Menschen weiterentwickelt haben und eben unterschiedliche Technologien schon aufgenommen haben, um damit dann auch wirklich wirksam zu arbeiten. Ich hoffe, dass dir diese Folge ein paar Impulse gegeben hat, die Technik vielleicht nicht zu weit ausatmen zu lassen, sondern sie so weit zu reduzieren, dass sie nicht zwischen den Teilnehmern und dem Ergebnis steht und dich noch wirksamer werden lässt in den Formaten, die du beleben darfst. Viel Erfolg dabei, viel Spaß dabei und bis bald, der Torsten, ciao, ciao! Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein auf www.torstenkörting.com/termin, einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren, wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren, wir können besprechen, wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dort hinkommst, wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst. Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops facilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern, auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin besprechen können unter www.torstenkörting.com/termin. Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir. Bis dahin, der Torsten.