Deep Dive mit Torsten Koerting — Folge 015 Der Einfluss von Corona auf Deinen Erfolg 2020-04-13 Automatisch transkribiert (whisper.cpp, large-v3-turbo). Nicht redigiert — Fehler sind möglich. Sprecher automatisch getrennt (pyannote). Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. Quelle: https://torstenkoerting.com/podcast/015-der-einfluss-von-corona-auf-deinen-erfolg ======================================================================== Torsten J. Koerting: Hallo und ein herzliches Willkommen zum Gamechanger Podcast. Der Podcast für deinen Erfolg. Mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnisreichen Interviews und persönlichen Gamechangern, die dich in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting. Und in diesem Podcast möchte ich dir exklusiven Einblick geben in einer unserer Jump Menti Gruppen Calls, die jeden Mittwoch stattfinden im exklusiven Kreis all meiner Menti's, wo ich ganz explizit darauf eingegangen bin, welchen Impact Corona auf die Erfolgsformel hat. Nochmal für dich zur Nachvollziehbarkeit. Die Erfolgsformel oder Erfolg macht aus, deine Substanz, deine Fähigkeiten gepaart, also plus das Momentum, was du aufnimmst, den Fokus und die Dynamik, die du in etwas hineingibst. Und das in Klammern. Mal den Glauben, den du an dich selbst hast, den andere auf dich haben, beziehungsweise du hast an dein Team. Und das Ganze wird beeinträchtigt, also geteilt durch das Risiko, welches du in der Lage warst, im Vorfeld zu antizipieren, beziehungsweise die Unsicherheiten, sprich, wie du mit den Unsicherheiten auf deinem Weg in der Lage bist, umzugehen. Und das Ganze wird potenziert durch dein Warum, also durch deine intrinsische Motivation, die dich antreibt. Das alles in meiner Welt als Ergebnis führt zum Erfolg. Und in diesem Gruppencall haben wir genau diese Erfolgsformel demaskiert und den Einfluss von Corona auf die einzelnen Elemente, auf die einzelnen Variablen und Parameter dieser Erfolgsformel reflektiert und besprochen. Viel Spaß dabei. Torsten J. Koerting: So, und ich darf sagen, dass dieser Call genau zum richtigen Zeitpunkt stattfindet. Ja, wir sind ja inmitten einer der, ja fast schon größten Krisen, die zumindest unsere Generation miterlebt hat. Und was uns diese Krise lehrt, ist, dass wir jetzt in die Umsetzung kommen dürfen, dass wir jetzt innovieren dürfen, um uns darauf vorzubereiten auf die Zeit nach der Krise. Ich sage immer, wenn es keine Zeit nach der Krise gibt, haben wir eh ein anderes Problem. Deswegen dürfen wir jetzt noch positiv nach vorne schauen und mit der Antizipierung weitergehen, dass es eine Zeit nach der Krise gibt, egal wie sie aussieht. Ich war heute Mittag in einem Call von der CIBS, der Chinese European International Business School. Ein sehr exklusiver Call, auch wenn über 200 Teilnehmer dabei gewesen sind, weil diese Business School ist die größte Business School in in China und hat mehrere Campusse in Shanghai, in Beijing und in Peking. Und es gibt einen europäischen Hub und zu diesem europäischen Hub gehöre ich und habe dort eine Gastprofessur und darf dort einmal im Jahr Projektmanagement als Professor für Projektmanagement, ich wusste gar nicht, dass es so was gibt, aber so heiße ich da, facilitieren. Und die CIBS ist schon länger bei uns in unserem Kosmos und wir machen nächstes Jahr für Sie eine sehr exklusive Nature Leadership Experience Alpenkross, wo wir 30 Global Executive MBAs über die Alpen führen werden. Und ich wurde eingeladen zu einem Call, der auch die aktuelle Krise zeigt und einer der Professoren, der auch sehr umtriebig ist im Bereich der Unternehmenstransformation und im Bereich Führung und Talent Acquisition und Talent Management. Also Jackie, das ist genau Jackie, das ist genau dein Thema, in dem er dort unter anderem unterwegs ist. Und der hat einen sehr interessanten Graphen aufgemalt und ich würde den gerne mit euch teilen, das geht aber nicht. Deswegen darf ich ihn aufzeichnen. Und in diesem Graph kann man erkennen, dass die Technologie, ich zeige euch das gleich in der Kamera, dass die Technologie, das ist dieses rote Chart, also dieser rote Pfeil, über die letzten Jahrhunderte extrem nach oben gegangen ist. Ja, das heißt, dass die Technologie Innovation in der Welt, angefangen mit der Industrialisierung und bis ins heutige Zeit, dass das heutige Zeitalter exponentiell nach oben geht, also ähnlich wie diese Corona-Kurve. Und wir als Menschen nicht in der Lage sind, dem zu folgen. Torsten J. Koerting: Ja, das heißt, wir werden langsam, aber sicher von der Technologie abgehängt. Und er hat jetzt was ganz Spannendes aufgezeigt, nämlich, dass was jetzt passiert, ist eine sogenannte Acceleration. Das getriggert durch das, was aktuell in dieser Welt passiert, wir forciert werden, wir dazu getrieben werden, zu innovieren. Und dass Technologien, die ja, unser Leben zwar in den letzten Jahren bereichert haben, wie jetzt hier dieses Zoom mit der Videokonferenz, exponentiell nach oben gehen. Also er hat auch gezeigt, ich weiß nicht, ob ihr das verfolgt habt, Zoom war ja in der Presse, weil es Daten zu Facebook vermittelt, ob schon wir gleich gar kein Account bei Facebook haben oder kein Account bei Zoom haben, also auf jeden Fall werden irgendwelche Daten nach Facebook übermittelt. Und der Aktienkurs und der Aktienkurs in den letzten drei Monaten sich verdreifacht hat. So, und so geht es vielen anderen Unternehmen, Alibaba zum Beispiel mit Digitalk, das kennen wir gar nicht, ein exponentielles Wachstum in den letzten Wochen hingelegt hat. Er hat auch beschrieben, dass Unternehmen, die im Bricks Market unterwegs sind, das heißt, die Geschäfte haben und dort ihre Sachen verkaufen, in dem letzten Monat komplett umgestellt haben, weil sie 90 Prozent ihres Umsatzes von einem auf den anderen Tag verloren haben, weil die Geschäfte schließen. Jessie wird das bestätigen können. Sie hat ja, beantwortet ja immer noch einige Restaurants in Berlin und hat gute Verbindungen in Hotellerie und in die Gastronomie alles zu und von einem auf den anderen Tag bricht dir der gesamte Umsatz weg, den du halt auch mit Lieferservice und mit Drive-In und wie kreativ die auch immer sind, die die aufholen können. Und dieses Unternehmen ist beispielhaft in China dafür, die haben nämlich von einem auf den anderen Tag oder innerhalb von wenigen Tagen alles ins Online gebracht und haben mit diesem Weg 200 Prozent mehr Umsatz als im stärksten Monat ihres Offline-Daseins. Und die Frage wird gestellt, die Frage hat er ganz provokant gestellt, ganz provokant gestellt, ob die jemals diese Geschäfte überhaupt wieder aufmachen, ist noch ein Fragezeichen, auch wenn Corona sich wieder in eine ganz andere Richtung entwickelt, kann es durchaus sein, dass die Geschäfte nie wieder aufmachen und die komplett online gehen. Und wir erleben das auch aktuell bei unseren Kunden, die weg von Kontrolle hin zu Selbstorganisation, zu Selbstbestimmung, weg von Misstrauen hin zu geforderten und notwendigem Vertrauen in die Mitarbeiter, weil es aktuell gar keine andere Chance mehr gibt, als den Mitarbeitern zu vertrauen, die halt im Homeoffice nicht erreichbar sind. Diejenigen, die im Projektmanagement-Business oder auch viel bei Kunden vor Ort sind oder waren, werden nachvollziehen können, dass es einige Kunden gibt und ich habe auch einige, wir haben auch einige einige davon, die einfordern, dass man vor Ort ist und nur dann, wenn man sichtbar ist, was abrechnen darf. Und dieses Zeitalter ist vorbei. Und das passiert aber nur dann und gerade bei den Firmen, die heute Mittag dort auch genannt wurden in diesem einstündigen Webinar und das passiert aber nur dann bei den Unternehmen, die in der Lage sind zu innovieren. Was heute Mittag auch gesagt wurde, ist, dass deutlich mehr Unternehmen, als man jemals erwartet hätte, in der Lage sind, zu transformieren. Und zwar speziell die, die nicht abhängig sind von irgendwelchen Fabriken, wie die Autoindustrie aktuell, die halt kein Auto produzieren kann, weil die Lieferketten langsam austrocknen. Aber Menschen wie wir und Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, sind jetzt gefordert, in die Umsetzung zu kommen und das Offline ins Online zu bringen. Und das wird einer unserer Schwerpunktthemen heute sein. Es gibt zwei, drei Protagonisten hier, die ich auch im Vorfeld schon angesprochen habe, dass sie uns ein paar Insights geben. Nur bevor wir dazu kommen, Torsten J. Koerting: ich muss es aufmalen, weil wie gesagt, der Screen sich nicht teilen lässt. Für die, die die Erfolgsformel kennen, es gibt hier ein paar im Call, die sie noch nicht kennen, zum Beispiel die Annik und das ist nicht schlimm, das kriegen wir noch aufgeholt. Kriegen wir noch aufgeholt. Was steht oberhalb des Bruchstriches? Braucht es einfach mal rein. Gast: Substanz. Gut. Plus? Momentum. Torsten J. Koerting: Momentum. Steht das so alleine rum oder hat das irgendwas drumrum? Gast: Das steht in Klammern. Torsten J. Koerting: Ja. Gast: Und dann kommt da noch ein Mal und dann kommt der Glaube. Torsten J. Koerting: Ja, sehr gut. Gast: Geteilt durch. Torsten J. Koerting: Großartig. Ich sehe, die Dame, der diese Erfolgsformel zu verdanken hat, lief 17 Tage vor mir her. Gast: Mit einem Glöckchen. Torsten J. Koerting: Mit einem Glöckchen am Rucksack. Genau, letztes Jahr im John Muir Trail. Was steht unterhalb des Bruchstriches? Gast: Risiko plus Unsicherheit. Torsten J. Koerting: Sehr gut. Gast: Das steht wiederum in Klammern. Torsten J. Koerting: So, und dann steht das so alleine rum? Gast: Nein. Ist abgehackt. Torsten J. Koerting: Da kommt da noch was. Gast: Da kommt noch was. Also das kommt in Klammern und dann hoch. Warum? Torsten J. Koerting: Kommt noch was. Was kommt denn noch? Genau da ist mir der Platz ausgegangen. Also ich hoffe, ihr könnt es erkennen. So, wer hat das ganz grandios? Ist das spiegelverkehrt? Ist das spiegelverkehrt? Nee, für uns nicht. Super. Also Erfolg ist das Ergebnis von eurer Substanz plus das Momentum, was ihr aufnehmt. Also die Dynamik, den Fokus, die Energie, die ihr in ein System reinbringt, welches entweder nochmal grandios multipliziert wird oder verstärkt wird, nämlich durch den Glauben, den ihr an euch habt und an das Momentum, was ihr aufgenommen habt beziehungsweise Menschen, die an euch glauben von außen und Menschen, denen ihr euren Glauben schenkt, nämlich das Team, für das ihr vielleicht verantwortlich seid. Es aber auch alles zum Erliegen bringen kann, wenn nämlich der Glaube zusammenbricht, wie bei Solve fast an Tag 8 des John Newer Trails, wo sie gesagt hat, wie soll ich das denn schaffen und jetzt kommen noch 8 Tage und es war eh schon so hart und die nächsten 8 Tage werden noch viel härter und überhaupt dieses Team, die sind alle so stark und ich bin so schwach und was mache ich jetzt alles, war das Momentum nicht beeinträchtigt. Wir sind ja mit dem Boot zum Dingens gefahren und die Fähigkeiten waren die gleichen, außer dass vielleicht ein paar Blasen mehr an den Füßen gewesen sind, kann der Glaube entweder alles nach oben bringen oder alles zusammenfallen lassen. Das Ganze wird ein bisschen beeinträchtigt durch Risiko und Unsicherheit und wird nochmals potenziert durch die intrinsische Motivation, nämlich euer Warum und das, was euch im Kern antreibt. Das noch mal zur Wiederholung. Wir machen jetzt kein Superlearning, um die noch mal zu verinnerlichen, sondern meine Schlüsselfrage ist an euch. Was ist der Impact auf diese Erfolgsformel durch Corona? Torsten J. Koerting: Inwieweit verändert sich für jeden Einzelnen für euch und für uns als System, wie wir jetzt hier sitzen, für uns als Gesellschaft, für das Land, für den Kontinent, für die Welt, was verändert sich hier an diesen Parametern für oder aufgrund Corona? Gast: Risiko und Unsicherheit. Torsten J. Koerting: Ist das Risiko eingetreten, was wir nicht auf dem Schirm hatten? Gast: Ja. Torsten J. Koerting: Genau. Das heißt etwas, ich vergleiche das immer wie 9-11. Das ist ein bisschen böse, aber auch 9-11 hatte niemand auf dem Schirm. Dass da zwei Flugzeuge in zwei Tower fliegen und dreieinhalbtausend Menschen allein in New York sterben, dann später noch mal dreieinhalbtausend US-Soldaten im Krieg, hatte keiner auf dem Risikoregister. Und somit ist ein Risiko jetzt auch mit Corona, was vielleicht Bill Gates und ein paar andere kluge Köpfe schon vor Jahren vorhergesehen haben und die kommen jetzt alle, nicht Bill Gates, aber die anderen, die es vermeintlich auch gesehen haben, kommen jetzt alle aus ihren Löchern und sagen, alle zehn Jahre gibt es eine Wirtschaftskrise. Und ich wusste genau, dass das jetzt kommt. So, die kommen jetzt alle raus, aber Corona hatte trotzdem keiner auf dem Schirm. Und das Spannende ist, dass Corona, und das ist für dich ein Lerngeschenk, Solveen, kein Risiko war in dem Sinne, weil das haben wir nicht antizipiert. Das stand auf keinem Risikoregister. Das war nichts, was wir gesehen haben, sondern es ist jetzt etwas, nämlich eine massive Unsicherheit, die bei jedem Einzelnen von euch auftritt und wir kommen so langsam wieder aus dem Schlamm raus. Ihr merkt es vielleicht an euch oder auch an eurem Umfeld, dass wir uns langsam mit dieser Situation arrangieren und somit wieder Gas geben können, aber trifft uns diese Unsicherheit gerade massiv. Und die Frage ist bei dieser Erfolgsformel, wie sind wir in der Lage mit Risiken, die wir nicht auf dem Schirm hatten und die massiv eintreten und mit Unsicherheiten auf dem Weg, die wir nicht gesehen haben, aber mit denen wir umgehen dürfen, wie sind wir in der Lage, auf das zu reagieren? Torsten J. Koerting: Das macht den außergewöhnlichen Leader, und das seid ihr jeder Einzelne von euch, unterscheidet das von der Masse. Wie sind wir in der Lage mit Risiken, die wir nicht auf dem Schirm hatten, wie Corona, als auch die Insicherheiten, die uns beziehungsweise unser Umfeld gerade umtreiben, wie sind wir in der Lage, damit umzugehen? Was passiert weiter durch Corona, Solvee? Was ist der weitere Impact durch Corona auf diese Erfolgsformel oder jeder andere? Du, Solvee, du hast es super gesagt, jetzt mal die anderen. Was ist weiterer Impact durch Corona auf die Erfolgsformel und somit ein Impact auf den gesellschaftlichen beziehungsweise euren persönlichen Erfolg? Haben sich eure Fähigkeiten, mit dem Ausbruch von Corona verändert? Gast: Nein. Torsten J. Koerting: Nein. Das heißt, Fähigkeit und Substanz ist die gleiche, aber... Momentum. Ja, warte, ich bin noch bei den Fähigkeiten, Marc. Aber... Gast: Wir müssen unsere Fähigkeiten anders darstellen. Die Fähigkeiten haben sich nicht geändert, aber wir müssen irgendwie die Welt anders erzählen, was unsere Fähigkeiten sind, aber wir müssen uns auf eine andere Art und Weise sichtbar machen. Torsten J. Koerting: Also wir müssen unsere Fähigkeiten, die wir haben in uns, über andere Medien, über andere Formen ins Außen bringen, weil was weggebrochen ist. Gast: Das alte Modell. Torsten J. Koerting: Die reale Welt. Die reale Welt. Wir sitzen zu Hause. Und was hat das für einen Impact, dass wir jetzt zu Hause sitzen auf die Fähigkeiten, die wir vor, ich sag mal, vier Wochen nur hatten? Reichen unsere Fähigkeiten, das gilt nicht für alle hier im Call, aber für einige, reichen die Fähigkeiten aus mit der aktuellen Situation, dass wir in Selbstquarantäne, in unserem Homeoffice, ohne Kontakt nach außen zur vollen Leistung, zur vollen Güte einbringen können? Gast: Also ich kann ja nur mal von mir sagen, liebe Grüße aus dem Norden. Ich hatte vorhin den Anruf von meinem Auftraggeber, den ich zusammen mit TJ an den Haken bekommen habe. Und da geht es um einen digitalen Change-Prozess, dass sie ihre Akten elektronisieren wollen, sozusagen. Und das lag jetzt durch Corona eine oder zwei Wochen brach. Und ich habe mit denen vorbereitet, dass wir digital weiterarbeiten. Und heute kam der Anruf, dass das weitergeht und dass sie diese elektronische Akte noch schneller haben wollen wie vorher. Und diese ganze Veränderung und das ganze Change-Management, was sie da jetzt anstoßen werden, wird halt nur einen anderen Kanal finden. Aber sie nutzen das jetzt auch. Und das, was ich dann vor drei oder vier Wochen schon prognostiziert habe, dass wir so weiterarbeiten werden, dass sie nicht auch so schnell nicht loswerden, das machen wir jetzt einfach. Aber es hat halt im Moment gedauert. Also ein Stück weit war jetzt einfach Verunsicherung von deren Seite. Ich wusste jetzt auch nicht, ob sie weiter mit mir arbeiten werden, aber da gab es gar keinen Zweifel dran. Es wird sich nur der Kanal ändern. Das, was ganz wichtig Torsten J. Koerting: gesagt, der Kanal ändert sich. Haben wir dieselben Möglichkeiten, die reicht in Teilen unsere Substanz aus, über den neuen Kanal mit unseren Kunden und mit unserem Umfeld, mit der Nachhaltigkeit und mit der Intensität, mit dem Impact zu agieren, wie wir es vor Corona hatten? Gast: Also ich glaube, in dem Projekt wird es einfach eine andere Wirkung haben. Ja, ich will Torsten J. Koerting: auf was anderes raus in Bezug auf die Erfolgsformel. Auf was ich raus möchte, ist das, dass sich mit Corona mit einem Schlag herausstellt, ob wir in der Lage sind, schnell zu dem Menschen zu werden, der in der Lage ist, Erfolg zu erreichen, indem wir uns nämlich der neuen Situation stellen, das ist das Thema Unsicherheit und Risiko und die Fähigkeiten vielleicht bei dem einen oder anderen nicht ausreichen, sich dieser neuen Situation zu stellen. Ich mache ein Beispiel, weil wir vielleicht nicht wissen, wie Zoom funktioniert und wie wir mit unseren Kunden über Zoom in einer wirkungsvollen Art und Weise kommunizieren. Ich habe heute Mittag diesen Call gehabt, 200 Leute im Call. Das war wie ein YouTube-Video. Ihr werdet das sehen, wenn ich das mit euch teile. Es ist ein riesen Lerngeschenk, weil mich der Europa-Verantwortliche nach dem Call gefragt hat, TJ, hast du ein paar Impulse? Und meine Zeit, die halbe Stunde, die ich zwischen diesem Call und dem Erreichen der WhatsApp-Nachricht hatte, reicht nicht aus, um ihm die ganzen Impulse zu schicken, die ich habe, um seinen Call zu verbessern. Torsten J. Koerting: Weil sie nämlich nicht, also sie haben den Call aufsetzen können und sie waren in der Lage, alle stumm zu schalten und dass man keinen sieht, sondern nur den Sprecher mit seinen Folien. Und der Sprecher, das werdet ihr erleben, hat ein Skript abgelesen und jemand hat für ihn die Folien geswitcht. Also wie so ein Redner, der am Pult steht und nicht weiß, wie man Folien switcht und dafür jemanden braucht. Diese Menschen sind nicht in der Lage, in der Form andere Menschen zu erreichen über die aktuellen neuen Medien. Das heißt, was passiert ist am 1. März oder rund um den 1. März, ist, dass mit einem auf den anderen Tag die Fähigkeiten von uns nicht mehr ausreichen, um wirksam in der Welt zu agieren, weil wir noch nicht verstanden haben, 1. Dritter, noch nicht verstanden haben, wie wir das offline ins Online bringen. Teilweise, wie gesagt, es gilt für manche, nicht für alle. Aber wie viele, macht mal eine Hand hoch, wie viele von euch haben in den letzten vier Wochen ganz viele Lerngeschenke erhalten und so viel dazugelernt, wie vielleicht nicht die zwölf Wochen davor. Torsten J. Koerting: Das ist genau der Punkt. Worauf ich raus möchte, ist, dass durch so ein Event auch die Fähigkeit und die Substanz sich zwar, die wir in uns tragen, sich nicht verändert, aber von einem auf dem anderen Tag nicht mehr ausreicht, am Markt wirksam zu sein. Normalerweise ist das ein Prozess, der ein bisschen länger dauert. Und in dem Fall hängt uns dieses, das, was jetzt notwendig ist, im Rahmen der Technologie, hängt uns ab, wenn wir nicht in der Lage sind, hier zu folgen. Deswegen haben wir heute ein ganz spezielles Thema. Der Jörg beziehungsweise auch der Florian werden mit uns, und ich hoffe, dass wir das mit dem Bildschirm irgendwie hinkriegen, dass ihr das teilen könnt, sonst müssen wir das nochmal mit einem anderen Laptop uns einwählen, dass ihr mit uns teilen könnt, welche Erfahrungen ihr im Bereich eurer Webinare gemacht habt, wie du interagiert hast, Jörg, letzte Woche Montag, was du daraus gelernt hast, und Florian hat mit uns in der letzten Woche in einer anderen Gruppe, in einer anderen Mastermind mit uns Zoom und ein Interaktionstool, das nennt sich Neural, kombiniert, damit wir in der Lage sind, Post-its und alles, was man so in Workshops macht, virtuell online für alle sichtbar kollaborativ mit sechs Leuten über eine gesamte Woche uns durch einen Prozess zu führen. War grandios, haben wir auch mega viel gelernt und wird dann nachher mit uns teilen, Torsten J. Koerting: an den Erfahrungen teilhaben lassen, die euch in die Lage versetzen, die Fähigkeiten und Substanz ganz schnell aufzubauen, damit ihr in der Lage seid, mit euren Kunden aus dem Homeoffice heraus zu interagieren und ich darf euch versprechen, dass nach Corona, wenn das die Krise jetzt, ich sag mal, lang genug anhält, wenn die morgen fertig ist, fallen wir sofort wieder in alte Muster zurück. Die Flugzeuge fliegen wieder, wir gehen wieder zur Arbeit, wenn das Ding aber noch ein, zwei Monate läuft, hat sich das Ganze so eingeschwungen und hat sich so manifestiert, dass es deutlich schwerer fallen wird, in die alten Muster zurückzukommen, sondern die Menschen das einfordern, zu Hause zu sitzen, weil es einfach geil ist, mit der Familie und mit Kindern und mit dem Partner einfach eine schöne Zeit zu haben und nicht wieder zwei Stunden jeden Tag im Stau zu stehen. Also Fähigkeiten um Substanz über Nacht ist sie nichts mehr wert, beziehungsweise abhängt. Welchen Impact hatte Corona auf das Momentum? Was habt ihr wahrgenommen? Torsten J. Koerting: Auf einmal gehen Sachen, die sonst nicht gehen. Wir haben alleine im ganzen Umfeld von den Bedenkenträgern mit Genehmigungsverfahren und was man alles machen darf und nicht machen darf wurde zumindest in vielen Teilen Adapter gelegt und wir haben Dinge getan, weil wir sie tun mussten, um einfach voranzukommen. Das habe ich zumindest im Projekt wahrgenommen. Was nimmst du wahr in deiner Organisation? Was nimmst du wahr bei deinen Kunden in Bezug auf Momentum? Wird das größer oder ist es teilweise zusammengefallen? Sowohl als auch. Mach mal zwei Beispiele, wo es nach oben zusammengefallen ist. Zusammengefallen ist es eben in der alten Welt, in der, was du eben schon gesagt hast, ein gutes Beispiel wieder, Fabriken, Automobil, wo Berater hingehen und Flug, Lufthansa, BMW, VW etc. haben alle Berater heimgeschickt, haben Cost-Safing gemacht und viele Projekte eingestellt, also viele Berater heimgeschickt. in anderen Bereichen, wo Projekte sind. Also das ist das, ganz kurz, das ist das, wo das Momentum teilweise komplett zusammengefallen ist. Ja, genau. Wenn jetzt Lorenzo hier wäre, innerhalb von zwei Tagen sind seine gesamten Buchungen für Workshops, für Speakings, für Dingens, genauso beim Oliver Buhr, der nicht Teil dieser Menti-Gruppe ist, alle Trainings, alles von einem auf einen anderen Tag abgesagt. Ja, Torsten J. Koerting: Jessica, von einem auf einen anderen Tag sagt der Kanzler in Österreich, Jesse ruft ja aus Salzburg an, von einem auf einen anderen Tag so, die Restaurantbetriebe sind zu und die bleiben erstmal zu. Boom, feuer. Boom, tschack. Torsten J. Koerting: In welchen Branchen hast du es erlebt, wo das Momentum zugenommen hat? In dem Fall Telco-Branche, die haben keinen Impact, im Gegenteil, also die haben zum Beispiel, da ist ein gutes Beispiel, die haben so eine Aktion gemacht, dass die erstmal stumpf ihren ganzen Kunden die Internetbandbreite verdoppelt haben, kostenlos. Das heißt, in der IT wurde eine Lösung gefunden, dass die per Automatismus allen Kunden mehr Bandbreite gegeben haben, als ihnen vertraglich zusteht, damit die besser online werden. Und dann die Softwareprojekte, die wir da im Moment machen, die werden halt weitergeführt, weil die strategisch extrem wichtig sind. Also das ganze Thema Customer Experience, das ganze Thema, wie kann ich die Kunden noch mehr binden, wie kann ich das Customer Erlebnis verbessern. Das heißt, die Softwareprojekte laufen alle weiter, die hatten auch jetzt natürlich Cusp-Safings und die ganzen Softwareprojekte, nicht ein einziges wurde noch nicht mal im Budget beschränkt, sondern weiter ausgebaut. Und die laufen alle. Also haben die von einem Tag auf den anderen jetzt komplett, ich habe ein Scrum-Team mit ungefähr 20 Leuten und das machen wir jetzt eben halt komplett remote. Torsten J. Koerting: Und sind da Lerngeschenke dabei beim Remote werden? Ja, ja, Torsten J. Koerting: jede Menge, also da haben wir noch viel zu lernen, also da sind wir wieder bei den Fähigkeiten, also wie kriegen wir da auch diese Bekannte, was du eben halt auch sagtest, du brauchst halt mehr als nur Holz zu machen, wie kriegen wir die Sachen geschert, wie können wir kollaborieren, wie können wir Ideen sammeln, wie können wir coole Retros machen und so weiter und so fort, wie können wir gemeinsam lernen, wie kriegen wir die Interaktion zwischen den Leuten verbessert und so weiter und so fort und das jeden Tag. Also ich möchte auch jetzt für alle, die nicht so firm sind, die aber, also gerade in dieser gesamten Online-Kollaboration, nicht Kommunikation, was wir hier machen ist gerade so ein bisschen, also ist viel Kommunikation und ganz wenig Kollaboration, also natürlich mal jemanden sprechen lassen, mal hier was in die Kamera halten, ein bisschen was zeigen, aber das geht natürlich noch deutlich weiter, wenn du einen, wie heißt das, einen Planning-Poker machen musst oder eine Retrospektive mit Post-its, da geht es natürlich noch mal ganz anders zur Sache, was notwendig ist, um echt zu kollaborieren, darf ich euch allen mitgeben, dass Marc und gleich auch Florian, das werdet ihr erleben, Kollaborationsmonster sind und werden, die euch bei jedwegen offline ins online gebrachte Kollaborations- und Workshop-Ansätzen grandios unterstützen werden. Ja, ihr werdet das nur ein kurzer Zwischenimpuls, das werdet ihr erleben für alle die, die bei dem PBM-Workshop im Mai teilnehmen werden, komme ich am Schluss noch mal zu, den werden wir komplett online machen, werdet ihr erleben, wie Online-Training gepaart mit solchen Calls über zwei bis drei Tage, da sind wir gerade dabei, das noch auszugestalten, in Kombination Florian Hameister als jemand, der die Technik und den im Hintergrund beziehungsweise aktiv mit fasziniert und wir beide, Birgit und ich, das komplett, also ein Workshop-Konzept, was komplett fürs Offline geschaffen ist, ins Online holen, inklusive einer Nachtübung. Torsten J. Koerting: Ja, und ich darf nur jedem anraten, also Jesse beispielsweise, ja, oder, mein Annik ist da auch schon ganz weit vorne, aber Solve hat das auch erleben dürfen, Jens, Jörg, Jan, Gabi, wenn ihr, wie ich jetzt hier gerade sehe und auch Jackie natürlich und auch Herbe, wenn das bei euch kommt, macht euch solche Kompetenzen zu Nutze, es ist unglaublich, was es heißt, jemanden an seiner Seite zu wissen, der die Technik für einen managt und in der Lage ist, wir werden das gleich sehen beim Florian, ein Umfeld zu schaffen, in dem ihr als Moderator frei seid von der Technik und jemand anderes es etabliert, damit ihr Menschen in die Kollaboration bekommt und das ist gerade hier im Bereich Momentum und Substanz ein Killer, denn, danke Marc, denn das, was Corona auch mit euch macht, ist was? Gast: Der Glaube. Torsten J. Koerting: Der Glaube. Wie viel haben deutlich weniger Glaube oder im Englischen würde man sagen absolute certainty, also diese absolute Zuversicht, wo ist das, bei wie vielen von euch ist das etwas zusammengebrochen im Sinne von, kann ich in dieser Krise noch wirksam sein, was mache ich jetzt mit meinen Kunden, bin ich gut genug, um das noch liefern zu können für das, was ich eigentlich stehe, wie schaffe ich das überhaupt, wie komme ich da durch, wie kommen wir da durch, ich, meine Familie, alle drumherum, meine Kunden, wie viel treibt das aktuell um? Gut, einige von euch, bei den anderen gehe ich davon aus, dass ich die Frage nicht so straightforward formuliert habe, also mich hat die letzten Wochen und uns durchaus umgetrieben, are we ready? Sind wir in der Lage, Mehrwerte zu schaffen? Sind wir gut aufgestellt, um für all die, für die wir dienen dürfen, sind wir gut genug? Und das natürlich hier vorne auch immer wieder zum Erliegen bringt beziehungsweise beeinträchtigt, wenn ihr nämlich den Glauben an euch verliert, wenn man von außen sagt, Mensch, ist alles so scheiße, ich meine, ihr braucht ja nur die ganzen Online-Zeitungen euch anzugucken, schon wieder 10.000 tot, schon wieder hier das, Lieferketten brechen zusammen, Torsten J. Koerting: was macht das mit unserem Glauben bei den Nachrichten? Und deswegen sind solche Gruppen hier so wichtig, weil wir lernen werden und verstehen werden, dass es auch anders geht, wie jetzt die Beispiele heute Mittag aus dem Call beziehungsweise die Beispiele, die wir jetzt auch von Marc gehört haben. Also achtet da drauf und nutzt die Gruppe, nutzt uns. Ja, also ich habe zu Birgit schon gesagt und zu einigen von euch, ich habe in den letzten Wochen so viel gearbeitet wie selten zuvor und es fühlt sich trotzdem an wie Urlaub. Birgit meint, das wäre pervers. Ich sage, es ist schade, dass sich Urlaub in der Vergangenheit so angefühlt hat. Sagen wir, wir müssen mal reflektieren, was das für deinen Urlaub bedeutet, aber es ist vielleicht ein anderes Thema. Es ist wunderbar, mit euch zusammenzuarbeiten und jeden Einzelnen nach vorne zu bringen. Fordert das ein, speziell, wenn es am Glauben hakt, wenn ihr Fragen habt, wo ihr mit eurer Substanz am Hadern seid beziehungsweise Andreas Rogalas, der jetzt gerade noch nicht im Call ist, der die Frage heute Mittag noch reingeworfen hat, was ist, wenn man in eine Lethargie verfällt? Dann ist nämlich das Momentum zusammengefallen. Dann haben wir heute Mittag mal Licht ans Fahrrad gemacht in einem anderen Korn. Nämlich da ist er gerade. Es ist alles Energie. Zack, sprich mal von Andreas, kommt er dazu. Von wegen Lethargie, hier bin ich. Ja, der sitzt wieder in Poros, in Poros, kurz vor Athen. Du bist auf mute, Andreas, hallo und einen schönen guten Abend. Wir reden gerade über dich. Ja, wenn Andreas sagt, ich bin in die Lethargie verfallen, dann ist das Momentum zusammengebrochen und nutzt den Austausch mit dieser Gruppe, fordert es aktiv von und ein. Es gibt kaum jemand, der nicht jeden Tag hier von euch bei mir auf der Matte steht und sagt, TJ, ich brauche einen Impuls, TJ, können wir sprechen? Hast du irgendwas? Was mache ich damit? Ja, gibt es so ein paar Role Models von euch, die, Torsten J. Koerting: was will ich sagen, fast stündlich, aber wo es halt richtig zimmert im WhatsApp und am Telefon, fordert das ein, um gerade hier in dieser Erfolgsformel euch neu aufzustellen mit dem, was passiert. Wie viele glauben oder haben das Gefühl, dass sich eine intrinsische Motivation, also das, was euch im Inneren antreibt, durch Corona gerade verändert? Jessi, was ändert sich bei dir gerade mit deiner intrinsischen Motivation? Du musst ja auf die Mute gehen. Ja. Perfekt. Gast: Also ich habe das Gefühl, dass ich durch das Ganze zurücknehme von diesem Ganzen, ich habe mich gefühlt wie in so einem, ich will jetzt nicht sagen im Hamsterrad, aber ich bin irgendwie gerannt vor Corona und ich bin irgendwie gefühlt um mein Leben gerannt und habe irgendwie alles gar nicht mehr so unter einen Hut gekriegt, was ich alles machen wollte und habe gar nicht mehr so gefühlt, was ich eigentlich wirklich möchte. Und durch dieses ganze Corona-Krisen-Management, wozu ich jetzt auch gezwungen bin, zu Hause mir das Ganze zu organisieren, ist es für mich erst mal so ein bisschen innehalten, wo ich jetzt den Fokus rauflege. Und ich habe für mich ganz klar momentan die Punkte, wo ich meinen Fokus rauflege und habe eine ganz andere Motivation, da jetzt ranzugehen als vorher. Ich kann das jetzt gar nicht so in Worte fassen, aber für mich hat Corona einiges klarer gemacht, würde ich mal sagen, auch beruflich und überhaupt meine ganze Lebensweise. Also diese Motivation von innen heraus für meinen Fokus ist anders als vorher. Gast: Weil vorher war ich in so vielen Rollen, ich wurde in vielen Sachen gebucht, ich habe meine Gastronomie in Berlin, ich habe so viele Parallelen gehabt, wo ich Energie reingesteckt habe, weil ich es machen musste teilweise, weil es nur mal mein Job war oder ich dafür gebucht wurde. Aber den Fokus, den ich eigentlich verfolgen wollte, dafür hatte ich dann keine Motivation. Die Energie hat mir dann auch gefehlt. Und momentan ist es so, dadurch, dass natürlich einiges wegbricht, weil es nun mal so ist, wie es ist. In Berlin, wir können nicht aufmachen und sind die Hände gebunden. Ich habe aktuell einen ganz anderen Fokus und eine ganz andere Motivation, Dinge anzuschieben als vorher. Und aus der Not heraus entstehen sowieso mal die besten Dinge. Und aus der Not heraus habe ich jetzt gerade das Glück, in Anführungszeichen, mich auch mit dieser Technik auseinanderzusetzen. Das hätte ich vorher gar nicht gemacht, weil mir die Zeit auch gefehlt hat. Weil wann sollte ich das denn noch machen? So war immer mein Gefühl. Ich war halt so getrieben in diesem Ganzen. Man schwimmt so mit und versucht irgendwie noch neue Dinge anzuschieben. Aber es war nichts Halbes, nichts Ganzes. Torsten J. Koerting: Und siehst du eine, ich weiß nicht, ob Chance oder Gefahr, je nachdem aus welcher Perspektive man das betrachtet, wieder in das alte Muster und in die alten intrinsischen Motivationswerte zurückzufallen? Oder glaubst du, dass du jetzt auch mit dieser veränderten Motivationslage auch einen adjustierten Weg in Zukunft einschlägst und achtsamer, bedachter und anders in der Zukunft agierst, wenn die ganzen Limitierungen Stück für Stück aufgehoben werden? Gast: Also ich glaube nicht, dass wir ins alte Muster geraten, weil wenn wir jetzt mal alle an uns selber denken, wenn wir an irgendwas gefallen finden, machen wir das ja weiter und noch mehr. Und ich glaube, wir sind jetzt in der Lage, dass wir neue Dinge ausprobieren können und müssen und wir dann Step by Step daran gefallen finden. Und dadurch, dass wir halt jetzt alle eine andere Zeit haben und einen anderen Sinn dahinter sehen, legen wir ganz anders den Fokus auf bestimmte Dinge und werden das natürlich in Zukunft auch mehr verfolgen. Also ich glaube nicht, dass wir da in alte Muster verfallen. Torsten J. Koerting: Glaube ich nicht. Wie viele glauben das, also wie viele sehen auch Veränderungen und glauben, dass sie nicht zurückfallen werden in alte Muster? Also was heißt das im Umkehrschluss? Wir dürfen Corona auch als eine Chance verstehen. Ich habe eingangs gesagt, wenn es ein Leben nach Corona gibt, wenn es keins gibt, haben wir eh ein anderes Problem, aber wenn es ein Leben nach Corona gibt, haben wir jetzt die Chance, in die Umsetzung zu kommen und uns auf diese Veränderung einzulassen und deutlich gestärkter, bei allen Herausforderungen, die hieraus resultieren, deutlich gestärkter aus dieser Krise hervorzugehen, als wir hinein gegangen sind. Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein, auf www.torstenkörting.com einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren. Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren, wir können besprechen, wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dort hinkommst, wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst. Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops facilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern. Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin, besprechen können unter www.torstenkörting.com slash Termin. Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir. Bis dahin, der Torsten. Ciao.