Deep Dive mit Torsten Koerting — Folge 022 Phasen der Veränderung - Durch Corona werden sie erlebbar 2020-05-13 Automatisch transkribiert (whisper.cpp, large-v3-turbo). Nicht redigiert — Fehler sind möglich. Sprecher automatisch getrennt (pyannote). Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. Quelle: https://torstenkoerting.com/podcast/022-phasen-der-veraenderung-durch-corona-werden-sie-erlebbar ======================================================================== Torsten J. Koerting: Hallo und ein herzliches Willkommen zum Gamechanger Podcast. Der Podcast für deinen Erfolg. Mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnisreichen Interviews und persönlichen Gamechanger, die dich in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting. Corona hat viel verändert. Darauf bin ich an anderer Stelle auch mehrfach in diesen Podcasts eingegangen. Und es hat eins geschaffen, nämlich Verständnis für ein Modell, welches ja in vielen Bereichen für mich und für andere viel zu unplastisch und auch zu theoretisch scheint. Aber durch Corona lassen sich die Phasen der Veränderung sehr schön deutlich machen. Und das ist genau das, was ich in diesem Podcast erreichen und inspirieren möchte. Die Phasen der Veränderung. Es gibt unterschiedliche Modelle. Es gibt die vier Räume der Veränderung. Es gibt die acht Phasen der Veränderung. Die sieben Phasen der Veränderung. Wie viele Phasen es auch sind. Es ist eine Herausforderung von einem Status Quo für uns als Menschen, die mit Gewohnheiten, mit Routinen und mit gesprechenden Handlungen aus dem Unterbewusstsein sehr gut arbeiten können. Und wir wissen alle, dass es doch manchmal eine Herausforderung ist, aus bestehenden Gewohnheiten, aus bestehenden Routinen diesen Status Quo zu verlassen. Häufig passiert das nur dann, wenn der Schmerz groß genug ist, nämlich größer als der Schmerz, diese Veränderung anzustoßen. Nur manchmal ist das so, dass eine Veränderung von außen es zwingt und erzwingt, dass wir Veränderungen herbeiführen. Und am Beispiel unseres Business-Modells habe ich das in einem der Podcasts schon erläutert, welchen Einfluss Corona auf unser Business-Modell hatte. Und ich möchte das auch noch mal verdeutlichen jetzt in diesem Podcast anhand von Acht Phasen der Veränderung und das Phasenmodell von Veränderungsprozessen, die du in unterschiedlichen Management-Literaturen nachlesen kannst. Und ich darf sagen, wie gesagt, theoretisch, aber in diesem Fall durch Corona etwas, was wir sehr nachhaltig spüren und wahrnehmen dürfen. Erstmal ein Überblick über diese acht Phasen. Phase Nummer eins ist das Ereignis an sich. Dann die Phase Nummer zwei ist dieser Schockzustand. Phase Nummer drei ist die Verneinung. Dann mit der Phase vier die Einsicht. Phase fünf die Akzeptanz. Phase sechs dann das Ausprobieren. Phase sieben die Erkenntnis und die Phase acht der Integration. Und wenn ich jetzt einfach mal so draufblicke auf diese Phasen, bin ich gerade so dabei zwischen sechs und acht. Irgendwie zwischen diesen Phasen bewege ich mich gerade, nämlich der Phase des Ausprobierens der Erkenntnis und der Integration. Einige Dinge haben wir schon ausprobiert, haben wir erkannt und integriert. In anderen Bereichen sind wir vielleicht schon noch am Anfang und probieren uns noch aus. Also da entsteht noch ganz viel. Und vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Bereich, wo wir auch noch im Schock sind oder in der Verneinung. Nein, das kann so nicht sein. Ja, dann auch das darf sein an der Stelle. Manche Dinge passieren halt irgendwie in Slow Motion, wo wir in anderen Bereichen vielleicht schon in der Lage sind, größer, schneller und weiter zu denken. Gehen wir die Phasen doch einfach mal durch. Das Phase Nummer eins, das Ereignis. Und ich weiß nicht, ob ich mich noch genau an den Tag erinnern kann, aber ich war in einem Workshop in Berlin und da war Corona schon ein paar Tage da. Und es wurde irgendwie immer wesentlicher. Ich kann mich auch noch erinnern, dass damals die ersten Zahlen von Corona-Infizierten in Deutschland publiziert wurden. Das waren damals 1456. Aus irgendeinem Grund kann ich mich an diese Zahl noch erinnern. Und das war so dieses Merkmal. Hui, da passiert jetzt was und ich sage mal im Vergleich zur Vogelkrippe oder mit den anderen Pandemien, deren Namen ich gerade vergessen habe, starb ich das Ganze in einen Kontext gebracht, wo ich gesagt habe, Mensch, ja, da gibt es ein paar Kontrollen am Flughafen. Dann kriegt irgendjemand einen Fieber gemessen und man kriegt das Ganze eingegrenzt. Und dieses Ereignis war dann doch sehr bedeutend, denn dieser Schock, der dann kam im Rahmen des Lockdowns, als die Kanzlerin, das kann ich mich auch noch gut erinnern, die Rede gehalten hat und dort auf alle Bürger eingewirkt hat mit dieser ganz sehr bemerkenswerten Rede. Und das ist mittlerweile etwa acht Wochen her mit dieser bemerkenswerten Rede ja uns dazu gebracht hat, dass wir zu Hause geblieben sind und in meiner Reflexion, dass auch etwas gewesen ist mit sehr viel Achtsamkeit, mit sehr viel Bedacht, weil Deutschland hat ja eine gewisse Historie und das Wort Ausgangssperre sicherlich in einem anderen Kontext auch immer wieder mal gebraucht wird, aber nicht eben in Deutschland. Und man hier sehr sensibel auch gerade mit solchen massiven Einschränkungen umgegangen ist. Und da wurde mir bewusst, oh, hier passiert jetzt gerade was und dieser Schockzustand, ach du lieber Gott, was heißt das denn jetzt fürs Geschäft, was heißt das, der Umgang mit den Freunden, was heißt das für uns in der Familie, mit den zwei Kindern und mit all dem, was dadurch entsteht. Torsten J. Koerting: Und diese Verneinungsphase habe ich in der Form, das ist nämlich die Phase Nummer drei, so gar nicht wahrgenommen, diese Verneinungsphase war etwas, was ich in dem Workshop in Berlin damals wahrgenommen habe, wo nämlich ein, zwei Menschen gesagt haben, ist mir egal, interessiert mich nicht, das ist eine ganz normale Krippe und da kommen wir schon durch. Und natürlich haben wir es damals auch nicht besser gewusst im Rahmen der Wahrnehmung, die wir hatten bis zu der Zeitpunkt, wo dann auch die Kanzlerin gesprochen hat und uns darauf aufmerksam gemacht hat, ey, Leute, das ist ein bisschen anders hier gerade. Also diese Phase der Verneinung hatte ich in der Form gar nicht, denn ich darf sagen, ich habe das am Anfang fast wie Urlaub empfunden. Ich bin ja jemand, der sehr viel reist und sehr viel unterwegs war und ich diese Zeit immer wieder gesucht habe, wo ich zu Hause sitzen kann, um an bestimmten Themen zu arbeiten. Nur leider ist es mir nicht gelungen, weil ich von einem Termin zum nächsten, von einem Kunden zum anderen, von einem Coaching zum nächsten Mentor gefahren bin, um dort wirken zu können. Und diese Phase zu Hause in den ersten zwei Wochen, ich kann mich noch erinnern, habe ich mit Birgit, mit meiner Frau gesprochen und gesagt, es fühlt sich an wie Urlaub. Ja, ich bin bei den Kindern, ich bin bei euch, ich bin hier in meinem Arbeitszimmer unterwegs und kann dort schalten und walten, komm rauf, wir sehen uns schön, dann gehe ich wieder in mein Arbeitszimmer. Und man hat einfach so eine wunderbare Zeit auch zusammen, ob schon man arbeiten kann. Also diese Verneinungsphase hatte ich in dem Fall gar nicht. Und dann kam die Einsicht, dass sich etwas ändert. Und ich kann mich noch daran erinnern, dass ich auch gerade mit meinen Mastermind-Gruppen und in dem Umfeld, in dem ich auch berufstechnisch aktiv und eingebunden bin, dass ich Menschen zusammengeholt habe, beziehungsweise dass wir uns zusammengefunden haben, um zu besprechen und zu diskutieren, was passiert da gerade, welchen Einfluss hat das auf unser Wirken und auf unsere Geschäftsmodelle und was brauchen und was wollen unsere Kunden jetzt, wo wir wirksam sein können, wo wir mit unserer Kompetenz, mit dem, was wir studiert haben, mit unseren Talenten, mit unseren Stärken, mit unseren Leidenschaften so wirken können, dass wir anderen Menschen helfen können, durch diese Krise zu kommen und nicht nur dadurch zu kommen, sondern auch gestärkt daraus hervorzugehen. Und da kann ich mich noch gut daran erinnern, das ist sechs Wochen her, da habe ich jede Möglichkeit des Austauschs gesucht, um herauszufinden, was kann ich da draußen tun, um anderen Menschen zu helfen und in der Lage zu sein, sie weiterzubringen. Und was hat das für eine Bedeutung für mich, wo muss ich jetzt rein, es ist so viel weggebrochen damals, die Kunden sind weggebrochen, die Workshops abgesagt, meine Vor-Ort-Termine abgesagt, war alles weg. Ja, und ich mich dann natürlich auch nach dieser Einsicht, da passiert jetzt was, mich in diesen Austausch bewegt habe und Phase Nummer fünf, ich angefangen habe es zu akzeptieren. Ich habe gesagt, okay, jetzt Urlaubsphase vorbei, ein, zwei Wochen sind jetzt rum und das hört nicht auf. Es ist nicht so, was von einem auf den anderen Tag dann fertig wird und irgendwie anders wird. Nein, es ist etwas, was noch ein bisschen andauert und wir jetzt in den Massive Action Modus, in diese nachhaltige Umsetzung kommen dürfen, um das, was da gerade passiert, auch umzusetzen. Und da sind wir schon in der Phase Nummer sechs, nämlich des Ausprobierens. Ich weiß gar nicht, was ich da vor sechs, sieben, acht Wochen alles schon ausprobiert habe. Online-Formate, wir haben mit Miro und Mural gearbeitet, als Tools der Kollaboration. Wir sind ganz anders in den Austausch mit unseren Kunden gegangen, mit unseren Mentees, die wir betreut haben und haben bei diesem Ausprobieren neue Wege gefunden, wie wir nicht nur unsere Value Proposition, also unser Wettversprechen anreichern können, auch für die Zukunft, sondern wie wir in der Lage sind, dort auch was Nachhaltiges aufzubauen. Und dieses Ausprobieren hat dazu geführt, dass wir Erkenntnisse geschaffen haben, dass das Online maßgeblich etwas verändern wird in unserer Welt. Zumindest in der Perspektive und aus dem Bewusstseinslevel, aus dem ich komme, kann ich sagen, dass wahrscheinlich lange Zeit es nicht mehr so sein wird, wie es war und dieses Online-Thema ein sehr wirksames und nachhaltiges sein wird und wir uns ganz viele Übungsbühnen besorgt haben und neue Elemente uns zu eigen gemacht haben, um nämlich genau das zu tun, dass wir uns ausprobieren, Phase Nummer sechs, dass wir Erkenntnisse gewinnen über das, was funktioniert und was vielleicht nicht funktioniert. Das ist die Phase Nummer sieben und jetzt schon dabei sind und auch Teile, wie ich schon eingangs sagte, dabei sind, diese zu integrieren. Das heißt, aus dem Ausprobieren, neue Erkenntnisse zu erlangen und zu erwirken, die dazu führen, dass wir Tools, Methoden, neue Elemente nachhaltig integrieren. Ein Beispiel ist sicherlich unsere Online-Academy, die wir vor fünf, sechs Wochen im Kreise unserer Mentees gestartet haben, gelauncht haben, wo all unsere Workshop-Formate und Online-Trainings, die wir mal aufgenommen haben, enthalten sind, aber auch neue Elemente, Hörbücher, die aufgenommen wurden, die neu zusammengemischt wurden, all das ist da jetzt vorhanden und wird sicherlich nicht etwas sein, was morgen nicht mehr da sein wird, sondern es zeigt mir, dass ich in einer ganz anderen Lage bin, zusätzlichen Wert neben der Fazilitierungs-, Moderations- und Bewegungskompetenz, also andere Menschen dahin zu bewegen, in die Umsetzung zu kommen, dass ich das anreichern kann mit einem ganz neuen Baustein, nämlich der Online-Academy. Dann haben wir neue Workshop-Formate geschaffen. Ich habe schon davon erzählt, von der PBM-5-Tages-Challenge, ein Workshop-Format, wo wir uns gar nicht getraut haben, am Anfang dafür Geld zu nehmen, weil wir gesagt haben, wie kann das funktionieren? Jeden Tag nur zwei Stunden, es gibt eine Hausaufgabe, wir reflektieren das ein bisschen. Okay, wir chippen noch vier Coaches rein, die mit den einzelnen Teilnehmern über den Tag hinweg auch nochmal in den Austausch gehen, um offene Loops zu schließen und Fragen zu beantworten. Torsten J. Koerting: Und dann ist da ein Format bei rausgekommen, was uns schier weggeblasen hat. Also nicht das Format selber, das hat auch mega Spaß gemacht, aber die Resonanz der Teilnehmer, was bei denen passiert ist. Die sagen, ich bin als Mensch X eingeschlafen und als neuer Mensch aufgewacht. Ich habe dort Durchbrüche gehabt. Emotionen waren möglich. Und das alles in einem vertrauten Rahmen, wo ich sage, das ist ein Format. In dieser Konstellation wird es das nicht nur einmal geben. Wir machen jetzt gerade die PBM-5-Tages-Challenge am 25. Mai das nächste Mal, um es nochmal zu wiederholen. Aber die Erkenntnisse, die wir dort gelangt haben, erlangt haben, die werden wir so integrieren, dass es auch unser Wirken mit anderen Menschen im Corporate-Bereich, im offenen Bereich auf jeden Fall ganz maßgeblich verändern wird, weil wir erkannt haben, dass diese Art der Asynchronität ganz, ganz große Durchbrüche bei den Menschen ermöglicht. und auch die Phase der Integration für den Einzelnen, nämlich die neuen Impulse auch mal umzusetzen und schon zu integrieren, zu einem ganz anderen Ergebnis und zu einer ganz anderen Wirksamkeit gereichen lässt. Ja, und da sind wir mittlerweile schon angekommen, dass wir ein paar Sachen integrieren und dass wir uns nur darauf freuen, dass sich manche Sachen lockern, weil wir dann diese Elemente auch noch in ganz andere Rahmen, in ganz andere Formen mit einbringen und umsetzen können. Und wir sagen, wir machen einfach so weiter, weil wir in der Lage sind und als Mensch ist ja das, was uns das alle auszeichnet, nämlich in der Lage sind, uns zu adaptieren und zu verändern auf die Umgebung, die stattfindet auch. Und da sind diese Phasenmodelle der Veränderung ein ganz wesentlicher Beitrag, sich nämlich, Torsten J. Koerting: wie wir durch diese einzelnen Phasen durchgehen dürfen, um dann diese Veränderung überhaupt zu ermöglichen und zu realisieren. Also, die acht Phasen der Veränderung nach, weiß ich nicht, Phase Nummer eins, Ereignis, Phase Nummer zwei, der Schock, Phase Nummer drei, die Verneinung, Phase Nummer vier, die Einsicht, oh, es wird sich was ändern und es bleibt nichts, wie es ist. Phase fünf, die Akzeptanz, okay, ich darf sagen, ja, es hat sich was verändert, ich darf es akzeptieren und jetzt darf ich durchgehen, indem ich Phase Nummer sechs ausprobiere, Phase Nummer sieben, das Ausprobieren, die Erkenntnisse ermöglicht und dann, wenn ich was gefunden habe, was richtig gut klappt und was gut funktioniert, ich das entsprechend integrieren kann in das Geschäftsmodell. Und da, habe ich ja schon gesagt, hat sich einiges geändert. So, und wahrscheinlich hast du die Corona-Krise auch in deiner ganz speziellen Form für dich erlebt und auch dort durch diese acht Phasen durchgegangen, vielleicht erkennst du die eine oder andere wieder und, ja, bin gespannt von dir zu hören, was denn Corona und was diese acht Phasen mit dir gemacht haben, nämlich speziell im Kontext des Ausprobierens, deiner Erkenntnisse und dessen, was daraus entstanden ist und du jetzt nachhaltig bei dir und in deinem Wirken integrieren wirst. Melde dich gerne, ich freue mich über den Austausch, du kannst mit mir einen Termin vereinbaren unter www.torstenkörting.com slash Termin und dort können wir in einen Austausch kommen, der, ja, dann möglicherweise ermöglicht, dass wir gemeinsam vielleicht ein paar Sachen ausprobieren, Erkenntnisse gewinnen und diese dann gemeinsam integrieren. Viel Spaß, viel Erfolg und bleib gesund. Bis dann. Ciao, ciao. Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein auf www.torstenkörting.com slash Termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren. Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren, wir können besprechen, wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dort hinkommst, wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst. Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops facilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern. Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin besprechen können unter www.torstenkörting.com slash Termin Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir. Bis dahin, der Torsten. Ciao.