Deep Dive mit Torsten Koerting — Folge 034 Warum Du darauf achten darfst, wo Deine Energie hinfließt 2020-09-17 Automatisch transkribiert (whisper.cpp, large-v3-turbo). Nicht redigiert — Fehler sind möglich. Sprecher automatisch getrennt (pyannote). Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. Quelle: https://torstenkoerting.com/podcast/034-warum-du-darauf-achten-darfst-wo-deine-energie-hinfliesst ======================================================================== Torsten J. Koerting: Hallo und ein herzliches Willkommen zum Game Changer Podcast, der Podcast für deinen Erfolg. Mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnisreichen Interviews und persönlichen Game Changer, die dich in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting. Hallo, der Torsten hier und willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge, die einiges aufgreift, was mich in den letzten Wochen reflektieren hat lassen bzw. mich umgetrieben hat. Und zwar im Rahmen der Energie. In Zeiten wie diesen ist es ja für den einen oder anderen eine Herausforderung, Energie erlebbar zu machen bzw. Energie in das eigene System oder in das System anderer einzubringen. Und die Frage, die ich hier diskutieren bzw. stellen möchte, in welchem Energiezustand du bist bzw. wo deine Energie hinfließt. Fließt sie zu dir oder fließt sie zum Kunden. Bist du in der Lethargie, wenn es um dich geht oder in der Lethargie mit deinen Kunden. Da werden wir jetzt mal tiefer reinblicken. Torsten J. Koerting: Ja, wie ich in der Anmoderation schon beschrieben habe, treibt mich in den letzten Monaten einiges um, denn wir sind natürlich im Rahmen von Corona zum Einen mit uns selbst viel beschäftigt. Wir sind dazu gezwungen, mit uns selbst zu interagieren. Wir sind im Homeoffice, ich will nicht sagen gefangen, aber im Homeoffice aktiv. Der Austausch mit anderen Menschen, andere Begegnungen sind möglicherweise etwas rarer. Zumindest spüren wir das in unserem Umfeld, gerade auch bei unseren Mentees, die ja danach zehren, nach menschlichen Umarmungen, nach menschlichen Begegnungen, die sich eben nicht nur im Online stattfinden lassen, sondern auch im Offline. Und wir immer wieder die Frage auch gestellt bekommen, wie es denn so mit dem Energiehaushalt ist, wie und wo die Energie hinfließt. Und was wir dort immer wieder erleben dürfen, dass es eigentlich zwei Strömungen gibt. Und zwar einmal zwei Strömungen bezüglich der Energie. Und ich würde das sagen, dass du auf der einen Seite eine kraftvolle Energie, eine dynamische, eine wirksame Energie hast und auf der anderen Seite möglicherweise in der Lethargie. Und diese Energiezustände sind zwei, die wir nicht nur im Rahmen einer bestimmten Zeit erleben dürfen, sondern die sich auch untertägig, immer wieder wechselseitig durch unterschiedliche Einflüsse, Eindrücke, die wir gewinnen, durch unterschiedliche Situationen, die sich ergeben über den Tag hinweg, diese Energiezustände sich dann doch immer wieder verändern, von hochdynamisch hin zur Lethargie. Auf der anderen Seite und natürlich wieder zurück. Und auf der anderen Seite ist die Frage, wo fließt denn deine Energie hin? Und ist das eine Energie, die zu dir fließt, die in dein Umfeld fließt, oder ist es eine Energie, die in Richtung deines Kunden und deiner Kunden fließen darf? Und diese zwei Zustände ist etwas, was wir immer wieder unterschiedlich erleben dürfen, gerade bei Kunden oder Interessenten, die sich mit uns auseinandersetzen, wo wir gerade auch im Rahmen von Rollen in Interimmanagement, Projektmanagement wahrnehmen dürfen, dass die Energie teilweise weder beim Kunden eingesetzt wird, dort wo sie eigentlich hingehört, noch für einen selber. Das heißt, brennen die Menschen dafür, sich selbst weiterzubringen, brennen sie dafür, ihre Kunden weiterzubringen. Und dort gibt es unterschiedliche, wie soll ich sagen, unterschiedliche Zusammensetzungen. Die einen sind, wenn es um den Kunden und sich selbst geht, energetisch. Das heißt, sie investieren in sich, sie investieren in den Kunden, der auch dafür einen gewissen Energieausgleich bietet, um dort Leistung zu erbringen, einen Beitrag zu erbringen, der sich dann auch wirksam zeigt. Also Energie, die sowohl zu einem selbst führt, das heißt in der Weiterentwicklung, in der Innovation, in der Positionierung, im Rahmen von vertrieblichen Aktivitäten, Kommunikationsaktivitäten und, und, und, die sich selbst, also die einen selbst weiterbringen und dann in die Richtung des Kunden, der einen Energieausgleich dafür bezahlt, dass man ihn weiterbringt, mit seinem Beitrag auch eine entsprechende Wirkung ermöglicht. Und dann gibt es diejenigen, die komplett auf der Gegenseite stehen, die nämlich sowohl mit sich selbst als auch mit ihren Kunden sich in einer gewissen Lethargie befinden. Das heißt, weder sich selbst weiterbringen, weder irgendwo einen Impuls dazu versprühen, sich zu innovieren, neu zu erfinden, sich zu positionieren, sondern einfach so dahin schwelgen. Und das Spannende ist, dass auch diese Lethargie sich häufig bei den Kunden einstellt. Das heißt, sie assimilieren, sie zu dem Umfeld morphieren sozusagen und dort nicht in der Lage sind, die Energie so einzubringen, dass dort ein Beitrag entsteht oder eine Wirkung. Erlebe ich immer wieder bei den Menschen, die langfristig in der Kundenbeziehung sind, die sich dort eingerichtet haben als Selbstständige, die sagen, ich bin Interim Manager oder Projektmanager und mach das, das, das, aber dann am Ende nur bei einem Kunden sind, von dem beauftragt werden oder das schon fast über Jahre hinweg, wo natürlich dann auch Themen der Scheinselbstständigkeit etc. zu diskutieren wären. Aber der Punkt ist hier viel eher, dass dann diese Dynamik, diese Energie, diese Kraft, den Kunden weiterzubringen, verschwindet bzw. sich eben in Lethargie und in, ich habe es mir eingerichtet, ich habe eigentlich keinen Bock drauf, ich habe da kein Interesse dran, sondern einfach das tut, das, was der Kunde einem sagt bzw. fast schon Dienst nach Vorschrift macht und zu einem Mobiliar geworden sind, welches dort einfach lethargisch in der Gegend rumsteht. Das sind jetzt die zwei Gegensätze, also die einen, die wir erleben dürfen, die, und Corona mal beiseite, energetisch auf sich selbst sind, sich selbst weiterbringen wollen und energetisch dabei sind, mit ihren Kunden immer wieder den Kunden zu überzeugen und zu zeigen, dass sie ihn mehr und besser beservicen wollen als jeder andere da draußen und diese beiden Energieströme in Richtung sich selbst als auch in Richtung des Kunden natürlich auch ein entsprechendes Ergebnis hervorrufen. Sie sind einfach besser positioniert, sie haben eine höhere Auslastung, sie werden angefragt, der Kunde empfiehlt sie weiter, weil er natürlich auch von ihnen überzeugt ist und von ihrer Leistung. Also dort ein echtes, aus 1 plus 1 nicht nur 2 werden, sondern 3 oder mehr. Und auf der anderen Seite der Skala, diejenigen, die sowohl lethargisch mit sich umgehen und auch lethargisch beim Kunden sind, ich weiß nicht, was das eine oder das andere dort bedingt, häufig entsteht die Lethargie durch den Kunden, durch eine langfristige Beauftragung, dann auch dazu, führt dazu, dass die Lethargie für einen selbst, für das Weiterentwickeln, für das Neupositionieren, für das Publizieren, für das Reflektieren, einfach dort auch sich wieder in Lethargie äußert, weil man sich sehr eingerichtet hat. So, jetzt haben wir zwei Tangenten, wir haben zwei, wie soll ich sagen, eine Skala links, eine Skala rechts, Energie, Energie in Richtung dir selbst und den Kunden, Lethargie, Lethargie zu dir selbst als auch zu dem Kunden. Und ja, dazwischen gibt es natürlich die beiden, die entweder lethargisch beim Kunden sind und dann energetisch an sich arbeiten. Ich durfte das auch erleben in einigen Beauftragungen, dass gerade dann, wenn mir ein Job leicht von der Hand gegangen ist, wenn eine Beauftragung beim Kunden mich jetzt nicht so großartig herausgefordert hat oder ich mir nach ein paar Wochen das Umfeld so geschaffen habe, dass die Wirksamkeit dennoch für den Kunden spürbar gewesen ist, aber diese Lethargie sich dann beim Kunden auch gezeigt hat und ich einfach das, was schon etabliert war, auch erst mal habe sein lassen oder so bestehen habe lassen. Aber die Energie, einen selbst weiterzubringen, neue Formate weiterzubringen, zu entwickeln, neue Konzepte zu erstellen und ins Leben zu rufen und zu erwecken, das war immer schon auch ein Antrieb von mir. Und das erleben wir natürlich auch bei vielen Menschen da draußen. Da frage ich mich aber auf der anderen Seite, wieso lethargisch beim Kunden und energetisch für dich selbst, tust du wirklich das, was du tust und was du liebst? Ich habe das bei mir dann immer dahingehend reflektiert, dass die Aktivitäten, die ich beim Kunden durchführen durfte, mich eben nicht so gefordert haben und nicht im Kern das gewesen ist, was ich eigentlich tun wollte und ich damit mich lieber um mich selbst und andere Themen gekümmert habe, die mich in meiner Positionierung und in meiner Wirksamkeit an anderen Stellen haben weiterbringen lassen. Also Energie auf einen selbst, lethargisch beim Kunden. Und dann gibt es natürlich auch noch mal die Gegenseite, nämlich Energie beim Kunden und lethargisch für einen selbst. Und da kann man sagen, das ist immer noch das kleinere Übel, denn der Kunde hat es verdient, gerade dann, wenn er einen entsprechenden Energieausgleich bezahlt und dort auch entsprechend beserviced zu sein. Und wenn du dann halt lethargisch bei dir bist, dann ist das für eine gewisse Zeit zu verschmerzen, wird sich aber an irgendeinem Zeitpunkt brechen, nämlich dann, wenn der Kunde beserviced wurde, der Auftrag endet, das Ergebnis geliefert wurde und du dann dastehst und sagst, ups, jetzt habe ich mich dann doch etwas vernachlässigt. Häufig erleben wir auch diese Menschen, die sich dann entschuldigen dafür, sich eine Geschichte erzählen, warum sie jetzt gerade nicht an sich selbst arbeiten können, an ihrer Positionierung, an der Neuentwicklung von Produkten, weil sie ja so beschäftigt sind beim Kunden. Und wir alle wissen als Selbstständige, dass eine gewisse Zeit beiseite gelegt werden darf, um sich neu zu entwickeln, so wie Firmen eine Research and Development Abteilung haben, so wie Unternehmen sich mit Innovationen beschäftigen, wovon einige nie das Licht der Welt erblicken werden. Genauso ist es auch bei uns, dass wir als Selbstständige uns kontinuierlich hinterfragen dürfen, neu entwickeln dürfen, um daraus neue Produkte zu entwickeln, die am Markt auch gebraucht werden, beziehungsweise die eine gewisse Marktentwicklung vorwegnehmen und das entsprechend vorbereiten. Erleben wir auch jetzt in Zeiten von Corona. Da trennt sich nämlich die Spreu vom Weizen. Diejenigen, die in der Lethargie sind, in der eigenen Motivation, beziehungsweise sich selbst nach vorne zu bringen, werden sicherlich nicht gestärkt aus der Corona-Zeit hervorgehen. Diejenigen, die in der Lage sind, Energie auf sich selbst zu lenken, auf die eigene Positionierung, auf die Entwicklung von Produkten, auf das Neuerkennen von Zielgruppen, auf die Adaption, auf die neuen Rahmenbedingungen und, und, und. Das sind diejenigen, die gestärkt aus der Krise herausgehen dürfen und werden. Jetzt darfst du dich mal hinterfragen, wo stehst du denn in diesem Prozess? Bist du eher jemand, der sowohl Energie auf sich selbst als auch in die Kunden einbringt? Oder bist du derjenige, der lethargisch in der Weltgeschichte sitzt und eigentlich mal hinterfragen sollte, ob das, was er tut, wie er es tut, das Leben, was er lebt, das ist, was du verdienst oder was du brauchst und was du willst? Oder bist du auch einer, der irgendwo in diesem Zwiespalt ist, lethargisch beim Kunden, energievoll, wenn es um dich selbst geht? Oder energetisch beim Kunden und eher lethargisch, wenn es um dich geht? Und dann mal zu überprüfen, ob dieser Zustand, wie du ihn reflektierst oder wie ihn andere vielleicht auch auf dich reflektieren, der ist, den du dir wünschst, derjenige ist, den du akzeptierst als einen Status Quo oder wo du sagst, Mensch, danke für diesen Impuls, danke für diese Reflexion, da schaue ich jetzt nochmal drauf und überprüfe, ist das das so, wie ich weitermachen möchte und wo liegen möglicherweise Ursachen begraben dafür, dass ich energetisch in der einen Richtung bin oder lethargisch vielleicht in der anderen? Das darfst du überprüfen und ich hoffe und wünsche für dich, dass du einen guten Ausgleich findest zwischen der Energie, die sowohl bei deinen Kunden ankommt als auch die Energie, die auf dich wirkt, sodass Beiträge entstehen, die eine Wirkung haben, sowohl auf dich als auch auf den Kunden und dass dieser Podcast, diese Folge, die einen Anstoß gegeben hat, das nochmal zu reflektieren und gegebenenfalls zu adjustieren, sodass du für dich definierst, was möchte ich denn in Zukunft anders machen und was sind die Ursachen für das, was ich jetzt hier gerade reflektiert habe, um daraus dann vielleicht Erkenntnisse reifen zu lassen und vielleicht die eine oder andere Schlussfolgerung und Maßnahme, die deinen aktuellen Status Quo dann verändert. Viele Grüße und viel gute Reflektion. Ich freue mich von dir zu hören. Bis dahin. Ich bin der Torsten. Ciao, ciao. Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein auf www.torstenkörting.com slash Termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren. Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren, wir können besprechen, wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dort hinkommst, wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst. Gleiches gilt für Organisation, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops fazilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern. Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin, besprechen können unter www.torstenkörting.com slash Termin Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir. Bis dahin, der Torsten. Ciao.