Deep Dive mit Torsten Koerting — Folge 046 Teil 2: Vom Angreifen, Harmonie und einem außergewöhnlichen Sparringspartner - Interview mit René Schmid 2020-11-27 Automatisch transkribiert (whisper.cpp, large-v3-turbo). Nicht redigiert — Fehler sind möglich. Sprecher automatisch getrennt (pyannote). Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. Quelle: https://torstenkoerting.com/podcast/046-teil-2-vom-angreifen-harmonie-und-einem-aussergewoehnlichen ======================================================================== Torsten J. Koerting: Ich glaube, zum einen ist der Boxsport zumindest in weiten Teilen Sinnbild für diese Fairness. Ja, wir sehen das, wenn es mal unterhalb der Gürtellinie geht. Es gibt sicherlich auch Boxer, die das bewusst machen, aber speziell die, wo es halt mal passiert, ist das etwas, wo Sie sich sofort entschuldigen, also diese Glove on Glove nochmal. Und ihr als Boxsport da Sinnbild seid, speziell, wenn man mal hinter das schaut, was auf der Bühne passiert, nämlich dahinter guckt, was an Wertesystem auch im Boxsport sehr breit vorhanden ist. Und das Zweite, was mich beeindruckt hat, ist, dass Menschen teilweise gar nicht, vieles gar nicht annehmen oder angenommen haben, bevor sie in den Ring kommen und du in der Lage bist, Ursachen zu demaskieren, speziell bei den Damen, aber auch bei den Herren dieser Welt, wo die Ursache dafür liegt, dass wir nicht in den Konflikt gehen. Kleingehalten worden sein von den Eltern, erniedrigt, erdrückt. Ich sag mal bis hin dazu, dass da andere Themen noch passiert sind, vielleicht in der Kindheit, die dann wieder hochgeholt werden, die dazu geführt haben, dass wir uns zurückhalten. Und das Spannende ist, was du da rausholst und aus dem Subjektiven ins Objektive holst und dann auch in der Lage bist, dass mit deiner Wortgewalt, also mit deiner Gewalt, ist vielleicht die falsche Begrifflichkeit jetzt in dem Kontext, aber mit deiner Wort und mit deiner Stärke Worten Ausdruck zu verleihen, wirklich schon eine Transformation im Ring sozusagen einzuleiten. Gast: Wenn ich hier vielleicht C.G. Jung ansprechen kann, ja, C.G. Jung hat ja vom Schatten gesprochen, ja, also da geht's um das Verdrängte, da geht's um das, was wir in unserer Kindheit zum Zwecke des Lebens und zum Zwecke des Überlebens alles wegstecken mussten, ja. Also das kommt ja auch in den Märchen so gut zum Ausdruck, ja, wo das Ungeheuer oder der Frosch, der geküsst wird, sich zum Prinz verwandelt, ja. Und wir haben diese Ungeheuer in uns, ja, und die können wir wieder zum Leben erwecken in einem geschützten Rahmen, weisst du? Also wir holen diese Ungeheuer wieder heraus, wir hauchen denen Leben ein, für das wir sie befreien können, ja. Und das ist eine so spannende Arbeit, das hat dann letztendlich mit Boxsport überhaupt nichts mehr zu tun, sondern der Boxsport ist nur das Gefährt, ja. Also das ist der Wagen, in dem wir sozusagen das Ungeheuer in die Freiheit fahren lassen, ja, wenn man das so am Strücken darf, ja. Torsten J. Koerting: Also das Mittel zum Zweck, kann man fast sagen, was das rausholt und dich natürlich auch wieder in deiner Einzigartigkeit, ich kann das gar nicht oft genug sagen, du in der Lage bist, das zum einen zu lesen und dann noch zu transformieren in etwas, was uns dann, darf man fast schon sagen, zu einem neuen Menschen werden lassen kann, der das, wenn er dein Feedback, deine Resonanz annimmt und umsetzt, gleich mal erleben kann, was es heißt, vom Kopf in den Bauch zu gehen, vom Bauch in den Kopf, von der Direktive in die Rezeptive, von der Verkrampftheit, von dem, wie habe ich mir das hier aufgeschrieben, von der Verbissenheit hinein ins Spielerische, das wirklich mal wahrzunehmen, wie sich das anfühlt, wenn man dein Feedback umsetzt. Beschreib doch mal ganz kurz, auch im Rahmen von Teams und Führungspersönlichkeiten, was du siehst, bevor sie zu dir kommen, ja, also auch in den Vorgesprächen, du warst jetzt gerade auch in der Schweiz unterwegs bei einem neuen Kunden, in den Vorgesprächen, was da für Situationen vorherrschen und was du sehen und erleben kannst, nachdem sie bei dir gewesen sind. Was ist die Wirkung, die du in der Lage bist zu erzielen, die dann sich in dem wahren Leben, also außerhalb der Matrix deines Boxrings, im wahren Leben, sprich im wahren Businessleben an der Stelle verändert? Gast: Sehr gerne, Torsten. Ich spreche aber ganz bewusst noch alle, die noch mit und bei uns sind, an und ich hoffe, ihr alle, ihr versteht meinen Dialekt und ich gebe mir Mühe, ein sehr gepflegtes Hochdeutsch zu sprechen. Würde ich Berndeutsch reden, würdet ihr mich vermutlich nicht verstehen. Dann würde es nämlich so tun und dann würde ich so mit euch reden, das wäre dann so kurz mein Dialekt. Nein, jetzt wieder schön in Schriftsprache weiter und ich freue mich, wenn ihr alle was mitnehmen könnt und vor allem dann mit Liebe und mit Überzeugung Konflikte annehmt und wieder so richtig mit Freude streiten könnt. Das ist eigentlich meine Vision und meine Mission, Menschen wieder zusammenzuführen, dass sie für eine Sache streiten, vielleicht für eine Beziehung, für eine Ehe, für eine Firma, für eine Nachbarschaft, für einen Spielplatz, für Freude und für Gemeinsamkeit. Also zurückzukommen auf deine Frage, ich gebe dir ein Beispiel aus dem Sport, wo ich als Mentaltrainer gearbeitet habe. Ich schicke voraus, es geht immer um eines, es geht immer um Lösen, es geht immer um deblockieren. Der Boxsport, das ist wie Tanzen, Boxen und Tanzen sind identisch. Es geht um Bewegungen, es geht um Kraft und es hat immer etwas zu tun mit Schilf und mit Eiche. Die Eiche, die steht, die ist verwurzelt und wenn du einen Schlag austeilen willst, dann musst du die Wurzeln im Boden haben und musst wie eine Lokomotive schwer am Boden sein, damit du die Schlagkraft ins Ziel bringen kannst. Bruchteile, später bist du Schilf, damit du den Gegenangriff wieder wie das Schilf im Wind abwehren kannst. Und da haben wir wieder Yin und Yang, siehst du? Und im Mentalbereich habe ich mit einem Eishockey-Club gearbeitet. Die sind in der Schweiz in die höchste Amateur-Liga aufgestiegen, haben natürlich mit Freude das erste Spiel gewonnen, haben dann aber etwas Trauriges erlebt, nämlich über zehn Spiele verloren in der Folge. Also kurz ein Aufflackern, nach dem Aufsteigen dann die Angst, wir steigen gleich wieder in die tiefere Liga ab. Und das war der Moment, wo ich kontaktiert wurde durch den Präsidenten dieses Vereins und der kannte mich, der wusste auch, wie ich arbeite und der fragte mich, ob ich mit diesem Team arbeiten könnte. Ich habe diesen Auftrag sehr gerne angenommen, habe meinen mobilen Boxring genommen. Den habe ich in einem Anhänger, den habe ich also angehängt. Und dann fuhr ich in diese Ortschaft, in einem Hotel, Seminarhotel, haben wir im Saal den Ring aufgebaut. Und diese Sportler, diese Eishockey-Spieler, die hatten den Auftrag, nur Turnschuhe mitzunehmen und nicht das Eistraining zu besuchen, sondern in diesem Hotel sich zu Beginn der Trainingszeit, zu der üblichen Trainingszeit einzufinden. Ich mache es kurz. Ich habe mit der ganzen Mannschaft ungefähr vier Stunden gearbeitet, und habe ihnen anhand der Sparring-Methode aufgezeigt, welche Grundsätze speziell für sie in dieser jetzigen Phase wichtig sind. Ich bin mit fünf von dieser Mannschaft in den Ring, habe diese fünf analysiert und habe den anderen mitgegeben, was wichtig ist. Auf dem Eis sind bildlich mit dem Ring dargestellt. Und die Folge war, dass diese Mannschaft im Anschluss 13 Spiele in Folge gewonnen hat. Ich wiederhole es, 13 Spiele in Folge. Und waren am Schluss im Halbfinal der Meisterschaft, wo sie dann gegen einen deutlich stärkenden Gegner im Halbfinal ausgeschieden sind. Also du siehst, die Methode, die ist erfahren und die ist erprobt. Und die Erfolge konnte ich in verschiedener Hinsicht erzielen. Vielleicht ein kurzes weiteres Beispiel. Ich wurde empfohlen einem Firmeninhaber, der ein Metallbaugeschäft führt und der hat mich kontaktiert, weil er sehr starke Spannungen in seinem kleinen Team hatte. Ein KMU, ungefähr sechs Mitarbeiter und der hat seine regelmässigen Wochenbesprechungen ausgesetzt gehabt, weil er Angst hatte, dass sich die die Köpfe einschlagen während einer Wochensitzung. Also die Spannungen waren so gross. Er hat mich gefragt, ob ich ihm da helfen könnte und ich habe auch ihm gesagt, ja Treffpunkt ist der Boxkeller und mitnehmen nichts anderes als Duschzeug und Turnschuhe. Die Leute werden ja durch mich immer eingekleidet mit Original Everlast Muhammad Ali, Trunks mit Boxershorts und dem entsprechenden Sparring Academy T-Shirt. Und bereits am Nachmittag waren diese Spannungen, ich sage nicht weg, sondern sie wurden erkannt und die konnten diese Spannung annehmen. Es kann und darf nicht sein, dass man Spannungen einfach versucht zu lösen, zu entladen. Spannung ist unglaublich wichtig. Die Menschen können aber nicht mit diesen Spannungen umgehen. Und ich habe eigentlich die beiden hauptsächlichen Widersacher in diesem Team sehr schnell orten und benennen können. Und durch meine gepflegte, schonungslose Offenheit und das verbunden mit Respekt, Rücksicht und Humor, haben die erkannt, ja wir beiden sind eigentlich die, die das Heu nicht auf derselben Bühne haben und deshalb immer wieder in Streit geraten. Dort geht es erst einmal darum zu sehen, ja, ich bin nicht so wie du und die haben nicht gewusst, dass der eine ein Kopfmensch ist und der andere ein Bauchmensch. Also die finden sich nicht in der Kommunikation, weil sie nicht wissen, dass sie unterschiedlich eigentlich funktionieren und unterschiedliche Interessen haben, ja, von ihr, beziehungsweise Wirkungsweisen haben, ja. Wenn ein Bauchmensch auf einen Herzmenschen prallt, beispielsweise, ja, ich gebe ein Beispiel, Kaffeeraum, Pausenraum und da werden jetzt beispielsweise die Kaffeekapseln durch den letzten nicht wieder nachgefüllt. Ja, der Bauchmensch, der reagiert so, ja, und der Herzmensch fühlt sich überfahren und einfach verletzt und das tut doch weh. Und dem Bauchmenschen geht es nicht um Beziehung, ja, aber der Herzmensch, der funktioniert nur mit einer gesunden Beziehung. Deshalb mein Tipp, wenn man in ein Büro geht von einem Herzmenschen, ist die Frage, hallo, wie geht es dir? Ganz wichtig, das interessiert den Bauchmenschen nicht, denn der sagt vielleicht, ja, Torsten, was willst du? Und dann hau wieder ab, ja, also der wird, der will handeln, weißt du, in diesem Sinne, ja, und der Herzmensch will Beziehung, der lebt von Beziehung, der nährt sich von Beziehung. Und wenn ich das noch abschliessen darf, der Kopfmensch, der will Sicherheit, ja, gib einem Kopfmenschen Sicherheit und dann hast du ihn im Sack sozusagen, ja. Also, besser gesagt, auf deiner Seite und dann kannst du mit ihm werfen, ja. Torsten J. Koerting: Ich glaube, wir kriegen alle so einen kleinen Eindruck dessen, was du mit deiner Methode und mit deinem Ansatz ermöglichen und erreichen kannst. Ich glaube, diese Ergebnisse sprechen für sich und das darf dann jeder auch mal selbst erleben, der möchte. Darauf kommen wir dann gleich noch zu sprechen. Jetzt ist das, was du tust, ich habe es jetzt schon mehrfach gesagt, einzigartig, ja. Einfach eine Kombination von in sich geschlossenen Talenten und Stärken, die nur in der Kombination zu wirklich etwas kraftvollem, fast schon transformativen werden. Wie ist es dir gelungen, diese unterschiedlichen Bausteine, Coaching, Musik, das Boxen und deine Lebensgeschichte und diese wunderbaren Metaphern und Botschaften, die aus dir rauskommen. Wie ist es dir gelungen, das überhaupt für dich zu erfahren und dann zu dem zusammenzuführen, wie wir dich jetzt erleben dürfen, beziehungsweise wie du in der Lage bist, deine volle Wirksamkeit zu entfalten? Gast: Das Schicksal war der Auslöser und ein wunderbarer Lehrmeister, der mir die Methode beigebracht hat. Ich bin einem Lehrmeister zutiefst zu Dank verpflichtet und dieser Lehrmeister heisst Leben. Meine Tiefs in meinem Leben haben mir das meiste beigebracht. Mit 18 Jahren ein längerer Psychiatrieaufenthalt und ja, man merkt ja bei mir mit der Zeit bald einmal, dass ich irgendwie so vielleicht auch eine Schraube locker habe. Und ich bin froh und stolz, dass ich nicht normal bin, weil ich bin stolz, nicht normal zu sein, weil, ich sage das jeweils so, in der heutigen Zeit ist es oft normal, dass man Dinge einfach wegschmeisst. Es ist normal, dass man in der Strassenbahn nicht mehr aufsteht, wenn ältere Leute einsteigen, das ist heute schon fast eine Normalität und sich zu grüssen ist heute auch nicht mehr so üblich. Und weil das für mich eben noch selbstverständlich ist, dass man vielleicht sich jemals bückt, wenn etwas auf dem Boden ist. Ich habe oft Kollegen neben mir, die schämen sich fast, wenn ich in Bern durch die Strasse gehe und dann hebe ich das auf und hebe das auf. Weil, weisst du, ich habe es ja wie Pippi Langstrumpf und Pippi Langstrumpf, die hat ja den Satz geprägt, wie die Wigwipp, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Und da tut es doch gut, sich zwischendurch zu bücken. Da bin ich oftmals auch entstaunt an diesen Klima-Demos. Ich habe noch selten jemanden gesehen, der sich gebückt hat für etwas, das am Boden liegt. Aber alle wollen das Klima retten, aber ein Papier auf dem Boden heben sie nicht auf. Also das ist doch nicht normal. Also da hat man doch etwas von Klima-Rettung nicht verstanden. Das ist doch eine provokative Äusserung. Nein, siehst du, weil ich das eben mache und weil ich es gerne mache und weil ich glaube, dass ich von meinen Eltern Rücksicht gelernt habe. Ich bin kein Übermensch. Aber das macht Spass, liebevoll mit anderem umzugehen, rücksichtsvoll zu helfen. Da bin ich vielleicht nicht ganz normal und da bin ich froh und dankbar. Gast: Jetzt habe ich aber den Faden verloren. Hilf mir doch, deine Frage. Torsten J. Koerting: Die Frage war, der grösste Lehrmeister bei dir war das Leben, um aus dem, was dich ausmacht, das werden zu lassen, was wir hier als außergewöhnlich erleben dürfen. Gast: Ich habe, als ich in der Klinik war und da waren ja von Seiten der Ärzte grosse Befürchtungen wegen meiner Suizidalität. Ich habe damals immer den Ludwig Hirsch gehört und der Ludwig Hirsch hat ein Lied und das kommt mir dann noch der Titel in den Sinn. Das ist ein Lied, wo er davon singt, wie es nötig ist, sich zu bewegen und etwas zu tun, damit diese Welt liebenswert ist. Die Welt als solches ist ja in Ordnung, aber einfach der Mensch ist zwischendurch ein bisschen störend. Ich habe mir damals in der Klinik viel überlegt und viele Gedanken gehabt und furchtbar Angst gehabt. Das war für mich wirklich die Hölle, diese Zeit damals. Und ich weiss heute, dass das für mich die wohl schwierigste Zeit war. Eine Zeit, die ich meinem Todfeind nicht wünsche. Und ich bin froh, habe ich diese Zeit überlebt. Und ich bin in Bezug auf meine Methode glücklich, dass ich sie erlebt habe, weil ich weiss, wie es ist, die Hölle in sich zu haben. Also, das ist jetzt etwas übertrieben, aber ich habe diese Höllenzustände erlebt. Und ich bin der Meinung, ich habe das durch das Boxen, durch den Boxsport auch austragen können. Ich habe gelernt, immer wieder aufzustehen. Und Torsten, ich darf dir sagen, die Schläge, die ich von Leuten ausserhalb des Rings eingesteckt habe, die waren in meinem Leben immer viel, viel, viel härter und viel erbarmungsloser als das, was ich mir in 40 Jahren im Ring eingesteckt habe. Und ich habe viel gebrochen und viel geblutet und da ist einiges schräg bei mir. Aber das ist wirklich Pustekuchen gegen das, was im Leben ausgeteilt wird. Deshalb kämpfe ich dafür, deshalb engagiere ich mich dafür, dass wir liebevoll kämpfen. Ich habe mich eigentlich verschrieben, dem liebevollen Kampf. Und einer von meinen Leuchttürmen, der Janusz Korczak, der Pestalozzi von Polen, der hat, wenn ich mich richtig erinnere, hat einmal gesagt, es ist besser, nichts zu haben und für eine Sache zu kämpfen, als alles zu haben und sich zu langweilen. Torsten J. Koerting: Eine schöne Botschaft aus deinem Leben, lieber René. Und ich glaube, die Botschaft, die wir hier allen mitgeben dürfen, die auf der Suche sind nach dem, was mich einzigartig macht, liegt, und das bist du wieder das beste Beispiel dafür, der Schlüssel für die Tür in die Zukunft liegt häufig, wenn nicht immer, in der Vergangenheit. Und da hast du jetzt uns nochmal aufgezeigt, wie es dir gelungen ist, aus dem, ja, für dich größten Lehrmeister, nämlich des Lebens, das herauszuziehen, was dich heute ganz besonders macht und in die Lage versetzt, ja, Leben zu verändern. Gast: Ja, ich möchte dich nicht korrigieren, Torsten, bei dem, was du gesagt hast, aber ich erlaube mir zu präzisieren, natürlich liegen viele Dinge in der Vergangenheit, wobei sie sind bei uns immer noch lebendig, ja, und sie sind für uns jetzt aktuell, ja. Und wenn wir diese Muster einmal ablegen können und begreifen können, meine Gedanken, meine Erinnerungen, meine Gefühle von damals, das bin nicht ich, sondern es ist meine Wahrnehmung von mir selbst und das ist mein Bild, das ich von mir habe. Und das lässt sich ändern, ja, das lässt sich ändern, indem man das vielleicht einmal annimmt und ausleben kann, weißt du, im Ring, im Ring darfst du wütend sein, im Ring darfst du Zorn und Frustration, sogar Hass zum Ausdruck bringen, ja, gegenüber einem Sparringspartner, gegenüber einem Mitmenschen, der sich zum Gefäss macht, um das aufzunehmen, ja. Und das wäre doch auch etwas, wenn man das mehr und mehr im Leben pflegen könnte, dass man vielleicht dem anderen etwas, ich sage es etwas salopp, Entschuldigung, für den anderen auch ein bisschen Kotztüte sein kann, ja. Und dann muss man sich eben mal ankotzen lassen und das dann abwischen und auch die Gewissheit haben, wegen dem sterbe ich nicht, ja. Aber, weisst du, das ist ja das, was man heute sieht, eben wieder, oh, da hat mich was getroffen und du hast eine feuchte Aussprache und schon das mache ich mit Leiden und gehe mir aus dem Weg. Also, mir tut das nicht gut und die Frage ist ja nicht, was mir nicht gut tut, sondern die Frage ist, was tut meinem Mitmenschen gut? Und oft tut es dem Mitmenschen gut, wenn der mir eine reinhauen kann, wenn der seinen Frust und seinen Ärger einmal herauslassen kann, damit er wieder mit dem in Kontakt kommt. Und wenn wir den haben, wenn wir diesen Ärger am Angelhaken haben, dann können wir den auch irgendwie herausziehen, weisst du, ja. Torsten J. Koerting: Großartig, danke dir für diese Präzision. Wir haben jetzt noch einen Loop offen, lieber René, bevor wir dann so ein bisschen zum Abschluss kommen. Einen Loop offen, nämlich die Faustformel für Erfolg. Wir haben sie vorhin angedeutet, wir haben eine Analogie geschaffen. Und meine Bitte wäre, dass du uns nochmal kurz mitnimmst auf die Reise der fünf Finger, die ja eine Faust am Ende ausmachen, die für dich und auch so wie du es uns mitgegeben hast, in dem Rahmen, in dem ich dich erleben durfte, was die Faustformel des Erfolgs ausmacht, beziehungsweise beinhaltet, lieber René. Gast: Sehr gerne, Torsten, und auch deinen Followern gebe ich gerne diese Faustformel mit. Also aufgepasst, Ohrenspitzen. Es beginnt mit dem kleinen Finger und der steht ja auch symbolisch für Verletzlichkeit, für Zartheit. Und der kleine Finger erinnert uns jeden Tag daran, zeigt uns sinnbildlich, dass wir nicht immer im Leben die Stärksten sind. Er zeigt, dass wir oft verletzt sind, dass uns etwas schmerzt. Der Daumen würde das besser aushalten, aber dem kleinen Finger tut es weh. Und so sind wir Menschen auch. Wir können nicht alles gut aushalten und zwischendurch erleiden wir Schmerz. Und die Antwort heisst, übernimm Verantwortung. Übernimm Verantwortung für diesen Schmerz. Wer Verantwortung übernimmt im Leben, der ist den anderen eine Nasenlänge voraus. Und das ist der erste Schritt zum Erfolg. Wenn du, sei es in der Psychiatrie bist, sei es, dass du eine Scheidung hinter dir hast, sei es, dass dir gekündigt wurde, ich habe mit 52 meine Schulleiterstelle verloren. Sehr überraschend, unverschuldet. Mit 52 Ü50 auf der Strasse zu stehen, ich weiss, was das heisst. Ich habe die Verantwortung übernommen und bin heute dankbar, dass mir das geschehen ist. Ich würde all das Glück und diese schönen Momente nicht erfahren können, wäre ich heute noch Schulleiter. Ich bin gerne Schulleiter gewesen, heute bin ich gerne Personal- und Teamentwickler. Grundsatz 1, verantwortlich sein für das, was einem mit erfährt. Das heisst, Antworten geben auf die Fragen, die vom Leben gestellt werden. Und Viktor Frankl, ein zweiter von meinen grossen Leuchttürmen, hat das wunderbar ausgedrückt. Er hat nämlich gesagt, die Frage ist nicht, was wir vom Leben erwarten können, sondern die Frage ist, was das Leben von uns in jedem Moment erwartet. Gast: Und richtig antworten heisst, seine Muster kennen. Und das ist der Grundsatz Nummer 2, der ist versinnbildlicht beim Ringfinger. Und der Ringfinger ist der Träger des Freundschafts- oder des Eherings. In einer funktionierenden Ehe ist Offenheit und Ehrlichkeit möglich. In einer Freundschaft darf man einander alles sagen. Und Friedrich Rückert, der deutsche Dichter, hat das so wunderbar zum Ausdruck gebracht, als er gesagt hat, dein wahrer Freund, dein wahrer Freund ist nicht, wer dir den Spiegel hält, der Schmeichelei, worin dein Bild dir selbst gefällt. Dein wahrer Freund ist, wer dich sehen lässt, deine Flecken, und sie dir tilgen hilft, bevor Feinde sie entdecken. Und das ist das, was ich im Ring sein möchte. Ich möchte mich freundschaftlich meinem Kunden gegenüber verhalten und ihnen aufzeigen, wo sie Flecken haben, wo ich Flecken spüre, wo ich Löcher sehe, die dann dazu führen könnten, dass sie im Kampf, in ihrem Lebenskampf einstecken müssen und vielleicht sogar kau gehen und ihren Kampf nicht gewinnen. Wobei, ich sage ja in diesem Zusammenhang oft, man kann im Ring nur zwei Dinge, nämlich gewinnen. Gast: Und wer jetzt denkt, verlieren, das Zweite hat nicht recht, sondern es sind, du schmunzelst, Torsten, du weisst es, es ist nur gewinnen und lernen. Also, Grundsatz Nummer zwei, Selbsterkenntnis, lerne alles über dich, was nur möglich ist, und fordere die Offenheit deiner Mitmenschen ein. Fordere sie heraus, vor allem, wenn du Führungsperson bist, fordere sie heraus, dich anzugreifen, denn dann wirst du dich und die anderen werden dich begreifen. Das geht nur, wenn man die Angst des Angegriffenseins verliert. In der Hoffnung, das ist der Grundsatz Nummer drei, dass Menschen mit Selbstvertrauen angreifen und überhaupt Vertrauen auch haben und dieses Vertrauen, dieses zwischenmenschliche Vertrauen nicht zerstören. In einer Staffel, in einem Team, in einer Gruppe ist es wichtig, dass wir einander unterstützen können und uns immer wieder an dieses Selbstvertrauen erinnern. Das hat etwas zu tun mit Mut. Mut wiederum kommt etymologisch von Sinn. Gast: Und hier geht es um einen Zweck, um einen Sinn. Simon Sinek würde sagen, das ist das Warum. Weshalb stehe ich am Morgen auf? Was willst du im Leben erreichen? Such dir ein Ziel und steuere auf das los. Der Grundsatz Nummer vier liegt beim Zeigefinger. Und der Zeigefinger, der sagt so ein bisschen warnend, hey du, pass auf, Achtung, Achtung. Und wenn du selbst vorne anfügst, dann hast du die Selbstachtung. Heisst, verfolge dein Ziel mit Selbstachtung und tue alles, dass du die Selbstachtung nie verlierst. Greife nie von hinten an, das tun nur Feiglinge. Greife nie zu zweit oder zu dritt oder noch mehr jemanden an, sondern immer nur face to face, Mann gegen Mann. Ich kann nicht verstehen, dass in einer Firma sich Menschen zusammentun, um gegenüber dem Chef oder der Firmenleitung vorzugehen. Aus meiner Sicht sind das Feiglinge, die sich erst angetrauen, Verantwortung zu übernehmen, wenn sie noch 20 im Rücken haben. Also angreifen und sich für seine eigenen Interessen einsetzen und achtungsvoll mit Mitmenschen umgehen. Ob mit Kunden, ob mit Vorgesetzten, ob mit Mitarbeitern, ob mit Lernenden, spielt überhaupt keine Rolle. Nie, nie, nie unter der Gültellinie. Und etwas ganz Wichtiges, nach dem Gong wird nicht mehr geschlagen. Und wir wissen beide und alle Zuhörerinnen und Zuhörer, wissen aus eigener Erfahrung, wie oft in der Kantine, wie oft im Zug oder wo auch immer, im Restaurant, in der Garderobe, unter der Dusche noch weiter gekämpft wird. Und das ist nicht zulässig und das ist feige. In der Dusche und im Zug wird nicht mehr gestritten. Nach der Sitzung ist entschieden und bei der nächsten Sitzung wird weiter gestritten. Und dann sind wir wieder auf dem Boden der linken Seite bei Friede, Freude, Eierkuchen, Entspannung. Und wir wissen, dass wir morgen wieder in die Werkstatt gehen und es dort dann wieder zu Konflikten kommt, die wir in Friede und mit Respekt, eben mit Selbstachtung austragen. Wir kommen zum Stil von deinem Kleeblatt. Genau, und das ist der Daumen, der trägt nämlich diese vier einzelnen Punkte, nämlich die Selbstverantwortung, die Selbsterkenntnis, das Selbstvertrauen und die Selbstachtung. Und der Daumen steuert. Der steuert, dass die Selbstachtung nicht zu viel ist und nicht zu wenig. Der Daumen steuert, dass das Selbstvertrauen nicht zu Übermut ausartet. Und der steuert auch die Selbsterkenntnis, dass irgendeinmal genug erkennt wird und dann gehandelt wird. Der Daumen ist also die Disziplin, das ist die Führung, die es braucht, damit man Ziele überhaupt erreicht. Also das ist die Faustformel des Erfolgs. Und wenn man das zusammenschliesst, wenn man das ballt mit aller Kraft, dann hat man durchschlagenden Erfolg. Nimm eines davon weg und du bist nicht erfolgreich. Torsten J. Koerting: Dankeschön. Eine völlig besondere und außergewöhnliche Interpretation beziehungsweise Variablen, würde man sagen, im Kontext einer Formel, die Erfolg ermöglichen. Und all das nochmal in einer ganz wunderbaren Weise zusammenführt, was dir dein großer Mentor, nämlich das Leben, gelehrt hat über all die Jahre. Und das live zu erleben ist, glaube ich, etwas, was man nur jedem empfehlen darf. Wir haben das eingangs besprochen. Für all diejenigen, die mal Lust darauf haben, René live zu erleben. Zum einen können sie das oder könnt ihr das in Bern tun, in seinem Boxstudio. Da kommen wir gleich nochmal drauf beziehungsweise uns, mir mal einen Kommentar reinschreiben, entweder unter die Posts, wo ihr diesen Podcast wahrgenommen habt oder auch eine persönliche Mail oder über die Kanäle, über die man mich oder René erreichen kann. Dann werden wir das sicherlich in den nächsten Monaten. Wir sind ja gerade in einer sehr besonderen Zeit. Es ist jetzt Ende November 2020, wo wir das Interview aufnehmen und sobald wieder Kontakte möglich sind, wir das entsprechend auch ermöglichen werden. Und diese Faustformel für Erfolg mal jedem sinnbildlich vor Augen zu führen. René, wenn man mit dir in Kontakt treten möchte, wenn man dich mal live erleben möchte, wenn man mit dir in den Austausch möchte oder dich auch mal persönlich treffen möchte, wie kann man dich erreichen, René? Wo kann man dich finden und wie kann man dich kontaktieren? Gast: Ich bin, Torsten, sehr gerne erreichbar über E-Mail und zwar info, info at sparring.academy. Sparring.academy, wobei das Punkt Academy bereits die Endung ist. Also info at sparring.academy, das ist eine Möglichkeit. Oder über das Kontaktformular meiner Homepage. Auch die Homepage lautet sparring.academy. Oder sonst dürfen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer sicher auch an dich wenden und du würdest dann sicher helfen, den Kontakt herzustellen. Torsten J. Koerting: Ich glaube, eine gute Möglichkeit, dich noch zu finden, ist auch LinkedIn. Da bist du sehr aktiv. Und für all diejenigen, die da noch mal ein bisschen hinter die Kulissen schauen möchten, René Schmidt, Schmidt mit SCHMID, auf LinkedIn zu suchen. Und ich glaube, du solltest noch mal ein, zwei Wörter zu deinem Buch, die Sparring-Methode, noch mal verlieren. Wie ist es dazu gekommen und was dürfen wir über das, was du jetzt hier schon in diesem Interview preisgegeben hast, hinaus noch in dem Buch erleben bzw. lesen, René? Gast: Also das Buch habe ich geschrieben, kurz nachdem ich die Stelle verloren habe. Ich habe das Buch eigentlich geschrieben ursprünglich für Jugendliche, für Kinder. Ich war ja Lehrer, Schulleiter und ich habe mir im Zusammenhang mit einer Masterarbeit, ich habe ein Masterstudium in Unternehmensführung gemacht. Und bei dieser Masterthesis habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt, was braucht man, um erfolgreich zu sein? Und in meiner Funktion als Schulleiter habe ich diese Frage gestellt, was brauchen Schülerinnen und Schüler, damit sie im Leben erfolgreich sind? Vielleicht hier noch ein Hinweis, das Schulgesetz fusst ja bei uns auch auf der Verfassung und bei uns in der Bundesverfassung, in der Schweizerischen Bundesverfassung, steht im Artikel 6 der Satz, jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei. Und siehst du, diese Fähigkeit, nämlich Jugendliche fähig zu machen, Verantwortung im Leben übernehmen zu können, das ist Aufgabe der Schule. Und ich habe mir dann überlegt, ja, mit Verantwortung übernehmen kann es ja noch nicht alles sein, da braucht es doch noch ein paar Dinge mehr. Und so sind die vier anderen Grundsätze dazu gekommen. Und ich habe immer und immer wieder gefragt, meine Teilnehmenden, was fehlt noch? Und bis jetzt konnte mir niemand sagen, dass irgendetwas fehlt, weil alles findet sich in dieser Faustformel und es ist eine kompakte Art, die ich eben in diesem Buch zusammengefasst habe. Erhältlich über Amazon, die Sparring-Methode. Wie gesagt, ein Buch, das sehr einfach zu lesen ist, mit vielen Geschichten und Anekdoten. Und ich habe es, wie gesagt, so geschrieben, dass es für Jugendliche einfach zu lesen ist und auch viele Erwachsene, die lieben eine Sprache, die nicht so kompliziert und so akademisch ist, wo der Autor oft nicht anderes will, als zu zeigen, wie gescheiter ist. Torsten J. Koerting: Danke, René. Und das kann sich jeder zugänglich machen, wie gesagt, auch über Amazon, wie du es gerade beschrieben hast, oder direkt auch über deine Webseite dich anschreiben. Dann gibt es noch eine persönliche Widmung obendrauf. René, ich könnte dir stundenlang Fragen stellen, weil das, was da aus dir raussprudelt, wie gesagt, Sinnbild dessen ist, was dich einzigartig werden lässt oder geworden hat, werden lassen. Keine Ahnung, wie es grammatikalisch richtig ist. Beziehungsweise diese Außergewöhnlichkeit, da mal so einen Blitz draufzulegen. Und ich darf nur jedem, der das hier sieht, beziehungsweise zuhört, empfehlen, sich dieser Herausforderung und diesem in Anführungszeichen Konflikt mal persönlich zu stellen. Ich darf aus eigener Erfahrung sagen, was da entsteht, was dort belebt wird durch dich, was dort reflektiert wird durch dich, ist einzigartig und gibt eine ganz neue Perspektive auf das eigene Leben und auf eine Veränderung, die dort daraus möglich ist, wenn man in Anführungszeichen sich auf diesen Prozess einlässt mit dir, der ganz großartig von dir ermöglicht und auch belebt wird. Erstmal, René, vielen Dank für dieses grandiose Interview, für deine Impulse und für das, was du alles offengelegt hast. Und wie es so hier auch die Art ist im Rahmen dieses Podcasts, gehört das letzte Wort dem Interviewpartner, dem Gast und damit dir, lieber René. Gast: Ja, danke, lieber Torsten. Danke auch noch einmal für die Begegnung, die ich mit dir erleben durfte im Ring. Ich habe sie sehr gut in Erinnerung. Und die Menschen in Deutschland, deine Podcast-Hörerinnen und Hörer, kennen dich als großgewachsener, kräftiger Mann. Und das war für mich schon eine Herausforderung. Ich bin ungefähr ein halber Kopf oder ein Kopf kleiner als du. Und das macht mir immer Spass, wenn ich Menschen habe, die mich fordern und eben auch herausfordern. Ja, genau. Wunderbar. Wenn ich ein Wort richten darf an Sie alle, die diesen Podcast hören, dann freue ich mich, wenn es Ihnen gelingt, einzustecken. Und es freut mich, wenn Sie versuchen, einmal ganz bewusst einzustecken und wegzustecken und anderen Menschen die Gelegenheit haben, sich auszudrücken. Weil vergessen Sie bitte nie, wer austeilt, hat irgendetwas, das er mit sich rumträgt und loswerden möchte. Sonst würde er nicht austeilen. Und viele Menschen möchten so viel loswerden, aber niemand nimmt es. Und etwas aufnehmen können, selbst wenn es mit Schmerzen verbunden ist, führt dazu, dass man etwas auflösen und transformieren kann, nämlich zu gegenseitigem Verständnis. Ich wünsche mir in dieser Zeit von Corona auch mehr harte, aber faire Debatten, die geprägt sind von gegenseitigem Respekt und Achtung. Und ich fände es ganz wichtig, wenn sich alle diejenigen, die etwas entscheiden, angreifen lassen und sich auch infrage stellen lassen. Und dass diejenigen, die infrage stellen, auch vielleicht davon ausgehen, dass diejenigen, die entscheiden, nicht grundsätzlich in schlechter Absicht entscheiden. Es sind diejenigen, die in den Ring steigen. Es sind diejenigen, die den Mut haben, in den Ring zu steigen, um Entscheidungen zu fällen. Und ja, zu guter Letzt, der Aufruhung an alle steigen Sie mit Ihren Liedensachen in einen geschützten Ring, wo Ihnen und den anderen nichts geschieht. Und da ist die Chance groß, dass Sie beide gewinnen oder mit Sicherheit viel, viel lernen. Torsten J. Koerting: Ein wunderbares Stichwort, auch die aktuelle Zeit, oder nicht Stichwort, Abschlusswort, auch die aktuelle Zeit reflektierend, lieber René. Vielen Dank für das Interview, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Bis zu einem der nächsten Folgen. Bis dahin. Ciao, ciao. Und nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein, auf www.torstenkörting.com slash Termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren. Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren, wir können besprechen, wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dort hinkommst, wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst. Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops fazilitiert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern. Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin, besprechen können unter www.torstenkörting.com slash Termin. Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir. Bis dahin, der Torsten. Ciao. Ciao.