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Cover des Podcasts „Deep Dive mit Torsten Koerting“

Folge 005 · 24. Februar 2020

Teil 2: Passion-Trail seit fruehster Kindheit - Carsten Jost

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Carsten Jost, Im zarten Alter von 7 Jahren startete er bereits seine Outdoorkarriere bei den Pfadfindern, in seinem Heimatort Nidderau, in der Nähe von Frankfurt. Zeltaufbau, Feuermachen, mit schwerem Rucksack laufen stand damals schon auf dem Programm.

Zu Beginn erst in Deutschland, später aber auch auf längeren Touren in Großbritannien, Skandinavien. Dazwischen fanden ausgedehnte Kanutouren mit der Familie in Schweden und Frankreich statt.

2004 stand im Zeichen des Appalachian Trail. Sein Thru-Hike führte ihn auf 3500 km Länge durch 14 Bundesstaaten und machte das Weitwandern zu einer Passion und bescherte ihm den Trailnamen ‚Sauerkraut'.

Schon relativ früh wurde ihm bewusst, dass er den Pacific Crest Trail würde laufen müssen.
2006 kam es dann zum tragischen Ende eines Versuchs den 4200km langen Pacific Crest Trail zu laufen. Nach nur 1000km beendete ein schwerer Bandscheibenvorfall Carstens Reise. 2007 stand im Zeichen der Erholung und 2008 war er erfolgreich 4200km auf dem Pacific Crest Trail. Wunderschön von Mexiko nach Kanada.

Heute ist die Leidenschaft groß wie nie und als Programm Manager für die Organisation ‚Outward Bound' kann er nun die junge Generation auf Ihren Wegen begleiten und in der Natur Ihre Fähigkeiten entwickeln.

In diesem Podcast erzählt er uns, wie es damals los ging, von den Herausforderungen auf den schönsten und längsten und herausforderndsten Weitwandertrails, dem Pacific Crest Trail und den Appalachian Trail sowie was ihn heute antreibt, die junge Generation zu inspirieren und neue Wege aufzuzeigen und ihre imaginären Grenzen zu sprengen.

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https://www.fastpacking.de
https://www.outwardbound.de/de

Das Transkript zum Nachlesen

Maschinell erstellt und nicht redigiert — Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Sprecher automatisch getrennt; Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. 6.765 Wörter, 42 Minuten Gespräch. Als Textdatei laden.

Torsten J. Koertingund das also darauf ich will nicht sagen wollte ich vorhin hinaus aber ich glaube dass das diese art des belebens der uns der rolle eines programm managers für erlebnispädagogische programme so wie du sie jetzt auch geschildert hast ohne diese tiefe erfahrung du selbst gemacht hast über einen längeren zeitraum drei vier fünf sechs monate die man da auch dem trail ist und durch höhen und tiefen zu gehen selbst durch die momente zu gehen wo man 2006 nach 1000 kilometern also die entscheidung getroffen hat zu gehen loszugehen nach der entsprechenden vorbereitungszeit 1000 kilometer zu gehen um das mal in die perspektive zu setzen der john new trail ist 370 kilometer lang also zweieinhalb mal der john new trail schon gelaufen ist dann in diese situation zu kommen nach zwei jahren wieder zu kommen zu erleben wie es heißt am selben campingplatz mit einer vollen energie einfach vorbei zu ziehen und die nächsten 3200 kilometer noch angehen zu können dass ohne diese erfahrungen und ich glaube ein ganz wesentlicher baustein bei dir war auch das pfadfinder da sein nämlich zu erleben wie die jugend in in außerhalb der komfortzone und in der natur eigene erlebnisse kreiert und reflektiert dass ohne diese zwei wesentlichen bausteine dein heutiges wirken ob das du jetzt schon mal kurz eingegangen bist nicht möglich gewesen wäre oder andersrum gesagt gerade durch diese beiden bausteine du so wirkungsvoll jetzt in einer aktuellen rolle sein kannst die programme zu gestalten beziehungsweise diese ganzen reflektions prozesse anzuleiten ja gebe ich dir recht ja das können manche coaches hoch ausgebildete coaches nicht facilitieren weil sie durch diese erlebnisse und durch diese erfahrungen nicht selbst durchgegangen sind die sind leicht mal im kletterpark gewesen oder haben mal im ruderboot auf dem see gesessen nur aus eigener erfahrung darf ich sagen das hat mitnichten damit was zu tun was eigentlich notwendig ist an erfahrung in der natur die du durch die genannten erlebnisse erfahren hast ja was macht deine rolle und die ist ja so grandios also sie resoniert ja mit mir da kriege ich an jeder stelle hier gänsehaut weil wir natürlich mit der nature leadership experience ähnliches für die ja noch etwas ältere generation aber auch den jungen der jungen generation was in zukunft ermöglichen wollen erfahrungen in der natur die risiko beinhalten die unsicherheit beinhalten die gewisse form der der komfortzonen verlassung du hast ja gesagt that's where the magic happens gibt ja verschiedene wie sagt man zwiebelschichten um die komfortzone ja die die erste zone wo ich angst habe die zwei wo ich im stress bin sorry wo ich in der stretch zone bin also wirklich neue erfahrungen und erkenntnisse integriere und dann die stress zone also da wo ich wenn ich da rein komme ich möglicherweise die nächsten zehn jahre das nie wieder erleben werde will weil ich so eine schlimme erfahrung gemacht habe meine tochter kurz als beispiel sie war drei jahre wir waren in australien mittlerweile 13 jahre her und bin dort das erste mal mit ihr paragliden gewesen als tandem pilot und wir sind am rainbow beach geflogen und sind oben an carl's blow das ist 150 meter oberhalb meeres spiegel wo du durch wunderbar abheben kannst sind wir dann eine stunde in so einem halbmondartigen bucht geflogen haben haie beobachtet die jeeps gesehen wie sie sich festgefahren haben menschen die neben rochen im wasser gewesen sind ja und nach einer stunde bin ich wieder gelandet und genau an der gleichen stelle sprich 150 meter oberhalb der wasseroberfläche und habe nicht gemerkt dass der wind deutlich zugenommen hat und das schirmhandling oben am landeplatz eine ganz ganz große herausforderung gewesen ist nämlich nur durch hilfe von noch zwei anderen die dort am lande oder am eigentlichen startplatz standen den schirm kontrollieren konnte und meine tochter mit dem gesicht in den sand gedrückt wurde und somit der schritt aus der komfortzone heraus in die stretch zone ich gehe jetzt mit meinem papas erst einmal paraglide mit drei jahren in die stress zone gemündet ist weil sie keine gute erfahrung hatte und bis heute kaum mehr geflogen ist weil sie gesagt hat da wo ich das erste mal paraglide gewesen bin lustig sand essen ist ja eine sehr große ein balance akt ist jugend dahin zu führen dass sie noch dass die komfortzonen erweiterung ein stretch ist aber kein stress erzähl doch mal ein bisschen wie ihr das handelt wie ihr in der lage seid bei outdoor bound das ganze so zu faszinieren dass peak experiences in der natur möglich sind ihr die persönlichkeit der jungen generation weiterentwickelt ohne sie für die nächsten 20 jahre von diversen erfahrungen abzuschrecken

Gastnaja also da musst du da musst du als trainer letzten endes schon zusehen dass du da so ein bisschen empathisch bist halt dass du ein bisschen ja sehr schön also letzten endes so was wir unseren teilnehmern immer mitgeben ist das letzten endes alles was wir machen so sicher ist wie es nur irgendwie geht also wir wir haben neues neues equipment wir sind nach neuesten auflagen immer geschult wir werden auch alle zwei jahre irgendwie international haben wir safety review wo sich leute lange unsere prozesse angucken wenn wir draußen unterwegs sind bei risikosportarten um halt zu sagen zu schauen gibt es da verbesserungspotenzial um einfach das risiko zu minimieren letzten endes bleibt natürlich ein restrisiko bei outdoorsportarten immer da du kannst auch wenn du beim klettern gut gesichert bist abrutschen dir das knie aufschlagen du kannst beim wandern umknicken es kann immer irgendwas passieren aber wir versuchen erstmal so sicher wie möglich zu arbeiten und das vermitteln wir unseren teilnehmern auch von anfang an dass die das vom kopf her wissen und das ist ja immer der springende punkt jetzt wenn es um emotionale geschichten geht und um ängste geht da schaltet der kopf mich dann irgendwann ab und da muss der trainer einfach nah genug am teilnehmer dran sein und das zu sehen wir zwingen keinen teilnehmer in eine challenge rein für die dir für die ja nicht gewachsen ist es ist ein unterschied jemanden an zu stupsen und zu sagen versuch das mal ich glaube an dich ich glaube du kannst das schaffen dein team glaubt an dich wir sichern dich du kannst das schaffen das ist ein unterschied wenn man so ein bisschen das anschiebt als wenn man jemanden dazu verpflichtet was zu machen was er nicht machen will und das ist ein feiner grad und wenn wir uns da mal irren was diesen grad angeht dann ist es bei uns eher so dass wir vielleicht jemanden nicht fest genug angeschubst haben und der ein bisschen unter seinem potenzial geblieben ist wir beschieben die leute normalerweise nicht in die stresszone rein

Torsten J. Koertingaber ein bisschen so aus der komfortzone raus darf es natürlich schon sein

Gastja das darf es schon sein und gerade wenn man mit einer gruppe unterwegs ist hat man da auch genug möglichkeiten da einen anstoß zu geben also gerade wenn ein teilnehmer sich jetzt mal nicht von einem felsen abseilen will dann kann man dem der muss das ja nicht sofort machen wenn ich den jetzt gerade angeseilt habe und er sagt er will nicht dann nehme ich den aus dem seil raus dann macht der nächste teilnehmer das der teilnehmer der es geschafft hat kommt hoch man sieht dem gleichen gesicht an was der für eine positive energie hat ja der könnte ausreißen weil er und das war so geil das müsst ihr unbedingt machen und dann entsteht so ein positiver vibe der wirklich dazu führen kann dass jetzt dieser teilnehmer das vorher nicht machen wollte es dann doch macht wir haben oft genug aber auch die fehler dass ein teilnehmer mal eine challenge nicht macht und das kann man an der stelle auch sagen was auch eine wertvolle erfahrung ist und wir nehmen diese erfahrung dann auch ganz gern in einem debrief in einer reflexion auf einfach damit der teilnehmer jetzt sage ich mal nicht als loser dasteht sondern es ist ja auch eine ganz wichtige eigenschaft und ein ganz wichtiger skill wenn man irgendwie lernt im leben für seine bedürfnisse einzustehen wenn mein bedürfnis ist das nicht zu machen weil das für mich in der stresszone ist und ich das nicht probieren möchte dann einfach auch den mut zu haben und den mut zu entwickeln oder wenn was auch immer ja wenn mein bedürfnis ist das nicht zu machen weil das für mich in der stresszone ist und ich das nicht probieren möchte dann einfach auch den mut zu haben und den mut zu entwickeln das ist was ganz wichtig ist und das greifen wir auch immer wieder auf also definitiv

Torsten J. Koertingdu hast jetzt gerade diesen reflektionsprozess angesprochen dieses debriefing wie ich das in meiner terminologie nenne was ist das besondere an dem prozess wie wann findet der statt wie fasziniert ihr das was ähm wie kann man sich das vorstellen ich frage deshalb weil natürlich solch eine solch eine reflektion auch in den kontexten in dem wir beziehungsweise auch die zuhörerinnen und zuhörer unterwegs sind auch relevant ist und wir eigentlich viel zu wenig gerade im beruflichen kontext oder auch in anderen bereichen debriefen oder reflektieren und daher wie macht ihr das was ist so das magische template das magische konzept was ihr anwendet gerade für die junge generation

Gastalso da ist auch wieder ganz wichtig dass man als als trainer oder als coach dass man einfach nah am teilnehmer dass man nah an der gruppe dran ist und einfach als beobachter sich anschaut was da passiert und das spannende bei uns ist immer dass dass wir das ergebnis von dem prozess nicht bewerten also wenn wir die vor eine herausforderung stellen die gruppe und die die herausforderung nicht schaffen wenn die die nicht meistern dann ist das für uns unerheblich also wir sagen dann nicht das habt ihr nicht geschafft schöne scheiße alle anderen schaffen das immer sondern wir nutzen das dann um mal zu fragen warum hatten wir das nicht geschafft woran hat es denn gefehlt waren es jetzt wirklich skills die euch gefehlt haben die wir vielleicht für ein besseres ergebnis einfach mal aufarbeiten können in den nächsten tagen oder gab es da einfach sachen die im team nicht funktioniert haben und wenn wir solche fragen stellen dann hat es meistens den hintergrund dass wir natürlich schon gesehen haben dass gewisse sachen nicht funktioniert haben und es ist meistens sind es nicht die hard skills sondern meistens sind es die soft skills dass das die kommunikation nicht klar genug war dass die kommunikation nicht wertschätzung nicht auf augenhöhe war solche sachen und da muss man einfach als als trainer muss muss man da empathisch beobachtend am ball bleiben und ganz wichtig dann gerade bei den jungen leuten dennoch nicht sagen wie die welt funktioniert sondern das machen was was jeder gute coach macht sich die antworten anhören und dann die nächste frage und der frage stellen damit die letzten endes von selber auf den lösungsweg kommen der besser ist als das was sie vorher gemacht

Torsten J. Koertinghaben und zwar unter reflektion der situation durch die sie durchgegangen sind oder eben nicht genau und da kann man auch

Gastda kann man unterschiedlichste sachen machen also man kann man kann die an flipchart schreiben lassen oder man kann die man kann die auf große gelbe kreise schreiben lassen und man kann die partner interviews machen lassen ja und es ist auch auch gerade bei schülern ist es immer total spannend dass man die auch als trainer auf eine gewisse art und weise erlebt und da muss man auch als trainer nicht alles gut oder gut finden wenn wenn die jetzt mal nicht zuhören oder wenn die mal ein bisschen lebhaft sind oder einfach auch mal quatsch machen und manchmal kommt gerade bei den reflektionen auch wenn man diese sachen fragt hier auf wen warst du in der gruppe stolz und kannst du mir sagen warum kommen dann extrem tolle antworten die man sich so als trainer erst mal gar nicht gar nicht für möglich gehalten hat

Torsten J. Koertingund wie geht ihr da mit diesen antworten um also gerade mit denen die ihr so nicht erwartet habt oder gesehen habt im vorfeld

Gastwir bündeln es in der regel noch mal wir hören uns das feedback oder die die antworten der teilnehmer diesbezüglich an und dann kann man auch wenn man das gehört hat häufig geht es alles so ein bisschen in eine ähnliche richtung weil wir waren ja im selben rahmen unterwegs im selben setting wir haben das alle zusammen erlebt und da ist häufig so dass dann auch die antworten eine gewisse richtung gehen weil wir die situation so erlebt haben und und und das kann man dann einfach noch mal aufgreifen und auch einfach die gemeinsamkeiten mal klarstellen ja

Torsten J. Koertingjetzt ist ja spannend ihr habt ja insgesamt drei häuser in schwangau bad und in kröchlendorf und seid in der lage ja damit gewissen eigenen und auch geschützten rahmen zu gestalten was macht diesen rahmen und das umfeld aus was ihr gestaltet damit überhaupt diese diese art der erlebnisse dieser peak experiences und damit auch der reflektion möglich ist

Gastalso zum einen für uns ist mir ganz wichtig ist es ein sicheres umfeld so wie ich gesagt habe das kommuniziert kommunizieren wir ganz klar dass das in den köpfen drin ist und ansonsten ist es aber ein angeleitetes umfeld in dem die gruppen sich in einem ganz hohen maß selbst

steuern

Gastalso so wie ich das vorher gesagt habe wir lassen auch mal ein prozess ins leere laufen wir lassen auch meine challenge gegen die wand fahren und nicht weil wir bösartig sind sondern weil man halt auch aus einer niederlage was lernen kann und für manche gruppen ist es auch ganz wichtig ja die sind dann unter umständen ja auch erst mal niedergeschlagen natürlich wenn sie was nicht geschafft haben aber wenn man sich dann nach einmal zusammen hockt und einfach so reflektiert warum es schiefgegangen ist und und die teilnehmer dann teilweise feststellen dass eigentlich alle anlagen da gewesen wäre um ein tolles ergebnis abzuliefern und dass nur so zwischenmenschliche sachen in der kommunikation oder in der art und weise wie miteinander umgeht oder wie man halt unter umständen auch ressourcen in der gruppe sind nicht nutzt weil man ja eh der bessere ist und quasi ein teammitglied zurücklässt wenn wenn man in der reflektion so was rauskitzeln kann aus den teilnehmern dann dann hat diese niederlage sich sofort in den sieg irgendwie verwandelt

Torsten J. Koertinggrandios also das heißt ihr ihr transformiert die vermeintliche niederlage in etwas wovon wir lernen können beziehungsweise sogar als als gewinn oder als erfolg durch das lernen

Gastja definitiv und also es sind einfach also im schulischen bereich ist das kann man die die den transfer immer relativ einfach ziehen wir haben wir haben ein feuer mach workshop wo die wo die feuer machen dürfen natürlich jetzt nicht mit mit papier und brandbeschleunigern und feuerzeugen und so sondern die machen das mit einem zündstahl und müssen sich zünder und alles mögliche selber suchen und da kann man auch schon während dieser aktion kann man so kleine reflektionen laufen wenn die wenn die anfangen zu verzweifeln und weil sie es nicht hinkriegen und dann kann man sich einfach kurz mit ihnen hinsetzen und sagen ja woran liegt es denn und beim feuermachen ist zum beispiel so eine geschichte dass da meistens einfach die notwendige vorbereitung gefehlt hat oder die notwendige sorgfalt ja das heißt da wurde nicht genug zunder gesammelt nicht genug klein holz und das kann man mit denen sehr schnell sehr schnell erarbeiten die wissen relativ schnell woran es gescheitert ist ziehen dann los kriegen dann ein gutes feuer hin sind sind stolz wie oskar und wenn man sie dann auch fragt wo habt ihr das denn vielleicht in eurem schulischen leben so eine situation dann kommen die ganz schnell und sagen ja das ist ja beim lernen genauso oder bei klassenarbeit wenn ich eine gute vorbereitung an tag lege das heißt überall genug mache und das im vorfeld und immer ein bisschen dann dann kommt ein gutes ergebnis hinten bei raus also so reflektiert sind schüler schon und das ist dann immer ganz spannend zu sehen

Torsten J. Koertingja ich glaube dass das grandiose ist solche erfahrungen die ihr ermöglicht die erkenntnisse daraus hochzuspülen zu reflektieren sodass jeder einzelne und ihr bietet das ja speziell für 10 bis 27 jährige habe ich gesehen an diese erfahrungen dann mitzunehmen in ihr reales leben ja um dadurch vielleicht ganz anders herausforderungen zu begegnen so wie du das für dich auch reflektiert hast mit mehr gelassenheit situationen souverän ins auge zu blicken weil ich weiß ich komme dadurch lösungsorientiert zu denken und eben auch dieser gesamte team gedanken was macht aus einem team von außergewöhnlichen außergewöhnliches team schon in dem alter mal live zu erleben und durch euch dann die den rahmen halten und geschaffen haben zu reflektieren und dadurch vielleicht ganz anders in da in ihrem realen leben oder in dem leben außerhalb des rahmens in ihr geschaffen habt um ganz anders zu agieren

Gastja und beim lernen das ist ja auch letzten endes so ne sachen die einen überraschen selber wenn man sie so noch nicht kannte und das hat was mit dem setting zu tun also so ein outdoor setting oder das hat auch damit zu tun dass dass die teilnehmer auf einmal sachen machen dürfen die sie vielleicht zu hause im lebtag nicht machen dürfen und wenn das ist sind überraschende momente und wenn ich in diesen wenn ich in diesen überraschenden momenten halt was lerne dann bleibt es deutlich stärker im hirn verhaftet als wenn ich wenn ich versuche im klassenraum irgendwie dasselbe zu bewirken

Torsten J. Koertingdu hast ja ja wie wir jetzt alle erleben dürfen eine sehr eine wunderbare und naturbezogene historie mit einigen erlebnissen die sich nur ganz wenige menschen auf dieser welt ermöglichen ermöglichen können könnten es viele oder einige nur die wenigsten tun es was wäre die botschaft an diejenigen die auch etwas größeres oder vielleicht auch kleineres vorhaben aber sich von den ja aber es noch zu sehr zurückhalten lassen und niemals oder möglicherweise kaum an den start kommen um dann wirklich loszulaufen was wäre deine botschaft an diese menschen

Gastschaut euch bitte nicht die gründe an warum man das nicht machen sollte wichtig sind die gründe warum ihr das machen solltet

Torsten J. Koertingdanke großartig karsten wir kommen so zum zum ende des interviews ich könnte mit dir noch stundenlang sprechen und ich bin sicher dass es auch eine zweite folge dieses podcast mit dir gibt wir arbeiten ja da dran dich nächstes jahr auch als guide oder co-guide mit auf die nature leadership experience ob jetzt ist der lektare sein wird oder die alten cross da werden wir noch darüber sprechen oder einer der checkpoints wo dann unsere teilnehmer weil deine volle substanz und deine ganz grandiose empathie erleben dürfen die wir schon in diesem jahr bei uns im garten bei deinem workshop den du dort und du dort fasziniert hast erleben durften auch zugänglich zu machen darauf freue ich mich schon sehr und da werden wir sicherlich noch den ein oder anderen austausch zu haben und das dann auch veröffentlichen so zum ende des interviews gibt es immer so ein paar fragen die ich noch stelle beziehungsweise einige sätze die ich gerne vervollständigen lasse und das sind nicht immer dieselben sondern die natürlich die auch in einen gewissen kontext passen und ich gehe jetzt einfach mal so durch diese sätze durch die die so ein bisschen resonieren auch mit dem was wir gesprochen haben und meine bitte wäre sie einfach aus dem bauch heraus zu vervollständigen ohne groß nachzudenken ok dann leg los ja dann legen wir mal los mein nächstes dinner würde ich gerne mit verbringen

Gastmit andrew skerker

Torsten J. Koertingoh wer ist andrew skerker den darfst du uns erklären

Gastja ist zu der zeit wo ich mit weitwandern angefangen habe war das so eine so eine weitwander koryphäe der war der erste mensch der von rechts nach links quer durch die usa gelaufen ist der hat ganz viele andere tolle weitwander geschichten gemacht und der hat jetzt auch ein guiding business drüben wo leuten ultraleichtes weitwandern zeigt ist auch vielem in der in der sierra nevada unterwegs und das spannende bei dem ist wieder dass er das nicht nur alleine macht sondern sich jetzt ein ganz tolles netzwerk aufgebaut hat von leuten die dafür in geiden und da sind ganz krasse leute dabei also da ist der aktuelle fastest known time rekord halter vom pacific crest trail dabei und sowas und die geilen halt für ihn

Torsten J. Koertingja und wäre das ein umfeld was dich noch inspiriert oder gerade wieder mal inspiriert

Gastich weiß nicht also ich möchte auf jeden fall noch mal eine weitwanderung machen und ich möchte die sicherlich auch sportlich ambitioniert machen aber ich weiß nicht ob also im nächsten schritt sehe ich da keine fast known time bei mir ich glaube da müsste ich wieder ein zwei mal was gelaufen sein so ein weitwanderweg kann so ein bisschen wie ein computerspiel sein man hat das level erfolgreich abgeschlossen aber man weiß haargenau wo man es besser spielen können und wenn ich jetzt noch mal nächste saison wiederkomme dann kann ich den vielleicht noch mal zwei tage schneller laufen also von daher ich nehme da für mich nicht raus dass ich jetzt irgendwie nächstes jahr oder in zwei jahren irgendwo eine fastest known time raushau aber ich kann mir schon vorstellen dass ich in der zukunft wieder mal ein weitwanderweg lauf und dass das dann nicht ein super langsamer ist sondern dass das schon ein ordentlich fixer ist

Torsten J. Koertingalso ich sehe schon wenn du nächstes jahr teil der alten cross wirst wir haben ja immer unterschiedliche wie soll ich das sagen wir versuchen es jedem leistungslevel was in so einer alten cross dabei ist zu einer herausforderung eine herausforderung zu ermöglichen und auch dieses jahr schon die eine oder andere erfahrung gemacht dass wir dann menschen nachdem sie morgens paragliden waren dann nachmittags auf den 30 kilometer rim trail geschickt haben um dann um zehn uhr abends bei dunkelheit noch mal tausend meter abzusteigen und dann im apartment zu sein und vielleicht hast du ja lust dann auch so eine etappe auch den ganz speziellen rahmen dann zu halten

Gastda kann man auf jeden fall gut schlafen danach

Torsten J. Koertingdas wollte ich sagen nachdem das essen schon unten vorbereitet ist und man da auch nichts mehr tun braucht setzt sich ins gemachte nest ist was und sagt und sagt i think i'm tired now gut kommen wir zum nächsten satz vielen dank wenn ich einen wunsch frei hätte würde ich

Gastden continental divide trail laufen

Torsten J. Koertingwer hätte das gedacht nach diesem nach diesem interview interview nächster satz ich habe angst vor

Gastdem verlust von familienmitgliedern also es ist tatsächlich so dass wenn du nicht in der beziehung bist und keine kinder hast das kannst du sicherlich nachvollziehen dann bist du nur für dein eigenes leben verantwortlich und das hast du irgendwie selber im griff oder das in deiner kontrolle und sobald irgendwelche leute um dich rum hast die du liebst kannst du halt nicht mehr alles kontrollieren und da ist es vielleicht bei der ehefrau bei der partnerin man kannst du noch sagen die ist erwachsen die ist alt genug aber gerade kinder weil wir haben früher auch sachen gemacht wo du in retrospektive gesagt sagen würdest wenn das unsere eltern bewusst hätten weil das genauso ist genau ist das ist das definitiv eine meiner ängste dich der ich mich häufig auch stellen muss weil ich natürlich trotzdem nicht will dass meine kinder aufgrund meiner ängste sich da draußen nicht verwirklichen und nicht den quatsch machen den halt kinder machen

Torsten J. Koertingsondern ihnen eher ein rahmen ermöglicht wo sie ihre komfortzone erweitern können neue erfahrungen sammeln ohne jetzt zu großes risiko einzugehen

Gastdefinitiv ist auch so eine sache die man immer wieder hört jetzt in letzter zeit wenn es um waldkindergärten geht und so da wird immer gesagt das schlimmste was du eigentlich dem kind antun kannst ist es dem kind keinen risiken auszusetzen also es in watte zu packen

Torsten J. Koertingmacht auch keinen sinn weil die welt ist immer noch kein ponyhof und wird auch keine sein nee

Gastund irgendwann können wir sie eh nicht mehr beschützen da müssen sie eh auf eigenen Beinen stehen und wenn man damit sag ich mal gedanklich früh mit anfängt als papa ich glaube da hat man sich hinten raus einfacher aber so wie ich es gesagt habe also das ist eine meiner größten ängste dass da mal was kassieren könnte

Torsten J. Koertingdanke dafür karsten letzter satz zum vervollständigen ich bin glücklich wenn

Gastich bin glücklich wenn ich am ende von einem verdammt langen tag mit einem spork das ist so eine mischung aus gabel und löffel ein ziemlich bescheidenes mal das mir zu hause wahrscheinlich gar nicht schmecken würde aus einer titan tasse esse und raus

Torsten J. Koertingmal schauen ob wir uns das nächste jahr wieder gemeinsam ermöglichen können lieber karsten

ja

Gastja wobei bei dir im garten war das schon ein ganz gutes mal das war ja

Torsten J. Koertingdas stimmt ja da haben wir ein schüppchen drauf gelegt

ja

Torsten J. Koertingwir haben jetzt extra für unsere nle machen wir einen ganz besonderen rahmen haben wir so einen kleinen grill geklauft so einen kleinen grasgrill der dann auf dem defender steht und dann gibt es dann würstchen an den checkpoints also wir versuchen da auch natürlich das ein oder andere überraschungselement reinzubringen reizubringen und den tag über nicht nur müsliriegel sondern auch andere erlebnisse oder kulinarische erlebnisse zuteil werden zu lassen

Gasthabe ich aber auch noch Ideen kann ich dir dann mal zu einem anderen Zeitpunkt erzählen

Torsten J. Koertingja die kann man ja dann als überraschung mit einfließen lassen ich freue mich schon drauf cool großartig kommen wir noch zu zwei drei Fragen zum Schluss eine hattest du ich weiß nicht ob im vorgespräch oder als teil des podcastes schon angeteasert du freust dich schon auf eine ganz bestimmte Frage was war dein größter Fuck-up

Gastder größte Fuck-up

Torsten J. Koertingja auf einer deiner Wanderungen oder im Leben bis jetzt

Gastes passiert immer alles in Serien mal hat man eine Glücksträhne mal hat man eine Pechsträhne und ich bin 2009 den Nordkarlout Leben gelaufen in Nordskandinavien mit 800 Kilometer und man kann sagen dass der ganze Trail eine Aneinanderreihung von Fuck-ups war also es fing damit an dass meine Freundin einen Schluss mit mir gemacht hat als ich schon dort war am Telefon

Torsten J. Koertingoh schön also zumindest nicht per SMS sie hat es dir persönlich gesagt ja ja genau

Gastdamit hat es angefangen wobei ich im Nachgang natürlich da auch gar nicht traurig war das war gut dass das so gekommen ist nichtsdestotrotz zu dem Zeitpunkt war es ein Fuck-up dann bin ich den Trail in der Nebensaison gelaufen und die Nebensaison im September

die kann gut sein

Gastdie kann schlecht sein bei mir war sie schlecht das heißt ich habe mit ich hatte frühen ich hatte frühe Schneefälle ich habe Flüsse gequert bei -5 Grad und Grauple und Schneeschauer hatte das alles so nicht eingeplant und war da draußen in der Wildnis unterwegs und wusste nicht ob das alles klappt also es war wirklich ein Abenteuer weil der Ausgang wirklich ungewiss war und ich mich häufig gefragt habe oder mir häufig gesagt habe ich mag nicht der dumme Deutsche sein der seinen Satelliten-Notpeilsender betätigt um dann gesagt zu bekommen dass er mit schlechter Ausrüstung zur falschen Zeit am falschen Ort war das war ein Gedanke den ich ganz oft hatte und so ein paar Fuck-ups die dann noch waren und da lache ich mich heute manchmal noch kaputt ist einfach die Tatsache dass die da teilweise Brücken haben über Flüsse und wenn der Winter kommt bauen die die Brücken ab und das steht aber auch auf dem Kartenmaterial drauf da steht nämlich Sommerbro für Sommerbrücken ich habe mir da nichts bei gedacht als ich die ersten Sommerbro gesehen hatte war mir dann absolut klar was da los ist und ja es kamen dann noch so ein paar weitere Sachen und was ich aus diesen Fuck-ups aber gelernt habe und deswegen waren das auch wertvolle Erfahrungen ist einfach wenn man mal eine Strähne hat die gut gelaufen ist und man glaubt man ist der König der Welt und man kann alles stemmen kann man trotzdem in der einen oder anderen Situation mal kurz stehen bleiben und überlegen ob das wirklich so ist um dann vielleicht festzustellen ja ich habe da zwar in der Vergangenheit echt abliefern können aber es waren vielleicht auch andere Verhältnisse und nur weil ich zwei dreimal erfolgreich sein erfolgreich war muss ich jetzt trotzdem weiterhin dieselbe Sorgfalt an den Tag legen damit ich da draußen keinen Schaden nehme

Torsten J. Koertingalso so Vorsicht vor der eigenen Überheblichkeit der eigenen Arroganz

Gastdas ist so ein bisschen diese Thruhiker Hybris definitiv und dafür bin ich wirklich dankbar und im Nachgang ist ja immer so die Touren die am beschissensten gelaufen sind das sind die von denen man natürlich dann abends am Lagerfeuer als erstes erzählt und da alle lachen sich schlapp und man selber eingeschlossen

Torsten J. KoertingWunderbar was für ein Erlebnis auf das wir jetzt im Zuge des Interviews gar nicht eingegangen sind von daher bedanke ich mich dass diese Frage hier oben auf lag und du sie so wunderbar beantwortet hast und damit noch gleich die ein oder andere Lebensweisheit mit uns geteilt hast noch zwei Fragen ich stehe ja auch für den Game Changer das heißt wenn man mit mir zusammenkommt passiert häufig irgendetwas was vielleicht nachhaltig oder auch kurzfristig das Leben verändert was war denn so wenn du einen so ein Game Changer in deinem Leben mal teilst so ein Hack irgendwie was wo du als du das kennengelernt hast dass auf einmal alles verändert hat gab es so einen Moment oder gab es ein Tool eine Methodik einen Ansatz einen Impuls wo du sagst jetzt ganz spontan weil wir haben es nicht vorbereitet rückblickend das hat alles verändert oder einen großen Teil

Gastich glaube sich selber Meilensteine zu setzen selber also große Projekte in kleine gehbare Schritte zu transformieren ich bin bei meiner ersten Weitwanderung auf Métis bin ich gestartet und du bist natürlich am Anfang nicht so fit wie hinten raus und dann rechnest du halt jeden Tag wie weit du gelaufen bist und wie viele Kilometer du noch hast und wie viele Tage du dafür brauchst wenn du dieselbe Geschwindigkeit weiterläufst und da wird dir natürlich schlecht weil du siehst dann einfach dass du es nicht schaffen wirst und das begleitet dich eine Weile und du schaust dir immer dieses große Ziel an und das macht dich fertig weil du nicht glaubst dass du das schaffen kannst und anstatt auf das große Ziel zu gucken habe ich mir dann einfach kleinere Ziele genommen und habe gesagt jetzt gehst du erstmal bis zur nächsten Stadt dann gehst du bis zur nächsten Stadt dann gehst du bis zur nächsten Stadt und als ich dann irgendwann mal wieder einen Reality Check gemacht habe so wo bin ich denn jetzt und wie viele Tage muss ich denn noch laufen und kriege ich das hin habe ich dann auf einmal festgestellt Alter du läufst ja jetzt viel längere Tagesetappen du hast es ja schon längst aufgeholt du bist voll im Zeitplan drin du brauchst dich überhaupt nicht stressen ja und davor hatte ich mich lange gestresst ja und ich glaube das ist bei ganz vielen Projekten so wenn die einen von der Mächtigkeit erstmal so ein bisschen erschlagen sich dann Meilensteine zu setzen und dann wirklich im Hier und Jetzt zu sein fokussiert an diesem Meilenstein der erreichbar ist zu arbeiten dann kommt man echt weit und das war sicherlich ein Game Changer für mich oder es war ein Moment in meinem Leben wo ich mir gesagt habe okay so könnte das auch funktionieren

Torsten J. KoertingAlso da gibt es ganz also auch wunderbare Transformationen dessen als Satz so jede längere Reise beginnt beginnt mit dem ersten Schritt und ich gehe jeden Schritt nacheinander Norman Bücher hat mal gesagt auch einer der Extremläufer der hier im Podcast ist oder war der gesagt hat ich laufe nicht 100 Kilometer sondern ich laufe 100 Mal 1 Kilometer und du wahrscheinlich auch mit diesen Meilensteinen dann auch die Meilensteine feiern darfst also wenn du in den Orten gewesen bist

mal zu sagen

Torsten J. Koertingso jetzt habe ich wieder einen Ort geschafft mal ein kleines Schöpfchen trinken oder sich mal ein Hotelzimmer gönnen um dann die nächste die nächste überschaubare Etappe in Anführungszeichen wieder zu gehen und so wie du es schilderst dann auch das Leben oder Projekte des Lebens klein zu hacken und somit den Elefanten Stück für Stück zu essen ja

Gastwas ist denn

Torsten J. Koertingalso danke dafür Carsten letzte vorletzte Frage du hast ja Dinge erreicht und umgesetzt die für manchen da draußen unerreichbar scheinen

du weißt

Torsten J. Koertingjeder könnte sich das erlauben jeder könnte sich darauf vorbereiten jeder kann eine Entscheidung treffen dort rein zu gehen und jeder kann es im Prinzip aber die wenigsten tun es aber was würdest du sagen ist deine ganz persönliche Erfolgsformel also was sind so die Elemente die Parameter die Erfolg also das Erreichen eines Ziels das Erfüllen einer Vision oder Mission sie auch zu erreichen ja ich will mal sagen erreichbar scheinen lässt oder absichert ich muss natürlich

Gastmit einer gewissen Leidenschaft auch dabei sein also wenn ich wenn ich jetzt nicht für diese Geschichte brenne dann wird es natürlich auch schwer da letzten Endes ein gutes Ergebnis zu erzielen ja und wenn ich da nicht für brenne ist natürlich auch die Frage muss ich das überhaupt durchziehen also ich habe auch großen Respekt vor Leuten die nach 1500 Kilometer feststellen sie haben da einfach keinen Bock drauf und die die haben da nicht irgendwas vom Pferd erzählen warum sie den Trail jetzt abbrechen sondern die einfach sagen ich habe da keinen Bock drauf ja also eine Leidenschaft ist ganz wichtig nichtsdestotrotz wird es selbst wenn ich leidenschaftlich bei einem Projekt dabei bin ob das eine Weitwanderin Weitwanderin ist oder was anderes wird es Rückschläge geben und Rückschläge die vielleicht so ein Niveau haben dass ich sage ich schmeiß das jetzt hin ja und das ist ein Moment wo man einfach mal kurz innehalten sollte und wirklich mal überlegen sollte will ich das jetzt wirklich wirklich hinschmeißen oder ist das jetzt einfach habe ich mich gerade in einem Rahmen bewegt der nicht für das ganze Projekt steht der halt jetzt gerade relevant ist und der mir jetzt sage ich mal das Leben versaut im Weitwanderbereich ist es häufig so wenn Leute sich überlegen einen Trail abzubrechen dann haben die vielleicht auf dem letzten Stretch zu wenig Essen dabei gehabt oder das Wetter war extrem schlecht oder sie waren gesundheitlich angeschlagen weil sie Blasen an den Füßen hatten erkältet waren oder irgendwas und wenn ich in dem Moment wo ich sage ich habe die Nase voll mich einfach bewusst ein, zwei Tage aus diesem Setup rausnehme und in ein Hotel gehe mir einen Bauch vollfresse Netflix gucke und einfach mal zwei Tage nichts mache wenn ich nach dann kommt mir meistens fällt mir das dann auf Kacke ich hatte zu wenig Essen ich hatte eine leichte Lebensmittelvergissung war eh irgendwie drei, vier Mal am Spucken also wahrscheinlich ist das noch mal eine Leidenschaft und nur die Umstände waren einfach echt beschissen und jetzt wo es mir wieder besser geht habe ich nämlich auch wieder Bock drauf und jetzt gehe ich weiter also grad vielleicht da die Lehre gerade in kritischen Momenten nicht überhastet irgendwie was machen sondern sich die Zeit nehmen das wirklich zu evaluieren in sich rein zu hören ist das Ding jetzt wirklich gegessen oder mache ich weiter mache ich weiter

Torsten J. Koertingdanke danke du sprichst so große Themen an und die Leidenschaft wir sind ja an der einen oder anderen Stelle auch drauf eingegangen was ist das warum was ist der intrinsische Antrieb überhaupt etwas erreichen zu wollen was ist das warum dahinter und gepaart mit der von dir skizzierten Leidenschaft Leidenschaft ist glaube ich dann die Magic Sauce die vieles ermöglichen kann ja auf jeden Fall danke letzte Frage Carsten wir waren jetzt viel in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart haben ganz tolle Erlebnisse und Erfolge und auch Reisen von dir reflektiert und auch deine aktuelle Rolle uns nochmal ein bisschen zugänglich gemacht und demaskiert schauen wir kurz mal in die Zukunft was ist deine ganz persönliche Vision für 2020

Gastich möchte das sage ich letztendlich jedes Jahr

Torsten J. Koertingjetzt kommen wir zu den guten Vorsätzen du möchtest mit dem Rauchen aufhören mal wieder ein bisschen mehr Sport machen und mehr Zeit für dich

Gastne also ich ich möchte definitiv mehr draußen sein ja das Schöne ist dass das ganz gut funktionieren kann weil ich einfach über die Arbeit jetzt sage ich mal die luxuriöse Position habe dass ich draußen sein kann selbst wenn ich jetzt nicht im privaten Bereich bin und möchte aber auf jeden Fall zusehen dass ich meine Passion für fürs draußen sein also nicht nur selber umsetze indem ich draußen bin sondern ich auch weiterhin Mittel und Wege finde andere Leute vermehrt raus zu bringen ob das jetzt Leute sind die in Formaten bei dir unterwegs sind denen ich eine Unterstützung sein kann damit die ihre Outdoor Träume verwirklichen können oder ob ich das bei Outward Bound mache indem ich einfach zuschaue dass ich mit den Teilnehmern die ich dort habe die bestmögliche Zeit habe oder zusammen mit den Kollegen neue Formate entwickle bei denen wir Schulen sag ich mal da überzeugen können wirklich noch mehr oder vielleicht auch einen Tick länger mit den Schülern draußen unterwegs sein zu dürfen um einfach da was zu bewirken

Torsten J. KoertingWunderbar und ich glaube da bist du auf einem ganz fantastischen Weg wenn wir so schauen wo du gerade stehst und was dich umtreibt vielen Dank lieber Carsten für das tolle Interview für die Lebensweisheiten deine ganz persönlichen Erkenntnisse das Teilen von den schönen Momenten aber auch den herausfordernden und den großen Challenges die du erleben durftest darf man sagen weil die natürlich das aus dir gemacht haben was wir heute hier in dem Podcast Interview erleben durften vielen lieben Dank dafür und ich darf sagen ich hoffe natürlich dass wir einen Weg finden dass wir gemeinsam im Jahr 2020 NLE Formate Nature Leadership Experience Formate gestalten ob es einer der Checkpoints ist oder vielleicht sogar die Alten Cross gemeinsam führen würde mich riesig freuen ich darf allen Zuhörern und Zuhörern versprechen dass wir da in einer engen Abstimmung bleiben und sobald wir da final sind auch von den terminlichen und anderen Herausforderungen dass wir das natürlich kommunizieren und Carsten ich freue mich dann auch dieses Interview noch mal weiter zu führen in einem anderen Kontext den wir heute noch gar nicht gestriffen haben

nämlich

Torsten J. Koertingdas was dich auch umtreibt nämlich das leicht packen und das schnell wandern was du ja über all diese Jahre hinweg auch so weit perfektioniert hast dass du es anderen Menschen vermitteln kannst und was das für den Alltag oder auch den beruflichen Kontext bedeuten kann und wie man das in den Bereich übertragen kann dann machen wir da noch mal ein Podcast Interview drauf da darf dann jeder noch sich drauf freuen und drauf warten Arsten vielen lieben Dank und ich freue mich auf die Zeit mit dir

Gastja cool wunderbar ich freue mich auch

Torsten J. Koertingund nun wenn du als Trainer Coach Berater Speaker Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest wenn du deine Strategie entwickeln deine Vision entstehen deine Ziele erreichen möchtest dann lade ich dich ein auf www.torstenkörting.com/termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren wir können uns dort kennenlernen wir können dort deine aktuelle Situation analysieren wir können besprechen wo du hin möchtest wir können betrachten wie du dort hinkommst wir analysieren was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist damit du deine Ziele erreichst Gleiches gilt für Organisationen die ihre Teams entwickeln möchten die Workshops fasziniert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten ihre Projekte zu liefern auch sie und dich lade ich ein diesen Termin zu vereinbaren damit wir genau die aktuelle Situation das Zielbild und wie kommt ihr dahin besprechen können unter www.torstenkörting.com/termin ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir bis dahin der Torsten Ciao