Joe Alexander - Über das Leben, Wetten, dass..? und 51 Rekorde
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Blauer Hut, stahlblaue Augen, weltoffen – das sind die Markenzeichen von Joe Alexander. Er ist einer der erfolgreichsten Weltrekordhalter Europas mit unglaublichen 51 Weltrekorden, unter anderem das Fangen von Pfeilen mit der Hand. Außerdem ist er mehrfacher Hamburger und Deutscher Meister im Taekwondo. Seit 25 Jahre ist Joe erfolgreicher Backstage Coach und Ideengeber bei großen Fernsehshows, beispielweise für „Wetten, dass?". Heute ist er darüber hinaus als Autor und Coach erfolgreich.
Gemeinsam mit Joe Alexander habe ich unter anderem über sein aufregendes Leben, die Zeit bei Wetten, dass..? und seine zahlreichen Rekord gesprochen.
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Maschinell erstellt und nicht redigiert — Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Sprecher automatisch getrennt; Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. 14.737 Wörter, 107 Minuten Gespräch. Als Textdatei laden.
Torsten J. KoertingDas Interview des heutigen Tages und der heutigen Folge ist mehr oder weniger durch einen Zufall entstanden. Denjenigen, den ich heute hier in dem Podcast habe, ist jemand, neben dem ich rein zufällig in einem Seminar gesessen habe, um dann, nachdem er von der Bühne mehr oder weniger gar nicht anmoderiert, sondern erwähnt wurde, den Impuls verspürte, ihn direkt und seine Partnerin anzusprechen und da vielleicht nochmal in die Hintergründe reinzuschauen. Und er ist jemand, wo ich sagen darf, es ist einer der doch eher bunteren Lebensläufe aus der nahen und weiteren Vergangenheit, die ich lesen und auch erleben durfte. Und wir nehmen uns jetzt mal so ein Stück weit rein in die Geschichte bzw. was das, was diesen Menschen ausmacht. Er ist jemand, der in sehr jungen Jahren, nämlich als Kind aus dem Libanon nach Deutschland geflohen ist und dann in Hamburg ohne Eltern aufgewachsen ist. Und wir werden da sicherlich ein Stück weit reinschauen. Und ist jemand, der in sehr jungen Jahren schon sich dem Sport des Taekwandos gewidmet hat, um daraus etwas werden zu lassen, was ihn hat zum deutschen Meister werden lassen. Und er dort im fünften Dahn aktuell ausgestattet ist. Er ist jemand, der sich selbst Extremcoach nennt bzw. andere ihn als solchen betiteln. Er ist Stand, Stunt darf man sagen, Stunt-Koordinator. Und nicht nur Koordinator, sondern macht auch selbst Stunts, auf die wir gleich noch zu sprechen kommen, wo ich denke, oh, was macht das, was macht das möglich? Er war sehr nah dran an einem der Fernsehereignisse, die sicherlich der ein oder andere auch der Generation Golf und danach noch mit Bildern im Kopf haben, die sich fast so eingebrannt haben wie der Fall der Türme, 9-11, nämlich der vor Millionen von Zuschauern auf deutschen Sofas in einer der bekanntesten Abendshows, nämlich Wetten, dass wir alle live zu sehen bekommen haben, wie Samuel Koch beim fünften oder sechsten Auto, über das er mit seinen Sprungfedern gesprungen ist, nicht auf den Beinen landete, sondern danach querschnittsgelähmt war und wir Thomas Gottschalk als jemanden erleben durften, der in solch einem sicherlich schmerzhaftesten und auch besondersten Fernsehmomenten in der Lage war, eine ganze Nation in ganz besonderen Worten daran teilhaben zu lassen, was dort geschehen ist. Wir werden da vielleicht an der einen oder anderen Stelle drauf gucken, welche Rolle der heutige Gast dabei hatte. Und das, was sicherlich nach außen hin sehr sichtbar ist, nicht nur, dass er einen Wikipedia-Eintrag hat, der deutlich länger ist als von ganz anderen berühmten Persönlichkeiten, er jemand ist, der mit 51 Guinness-Buch-Rekorden ausgestattet ist. Es steht sage und schreibe 51, möglicherweise sind es noch ein paar mehr geworden jetzt in der nahen Vergangenheit, Rekorden im Guinness-Buch. Er hat ein Buch geschrieben, fang den Pfeil. Und bei diesen Guinness-Buch-Rekorden schwingt das so ein Stück weit durch, nämlich 2010 gelang ihm während des Guinness-Buch-World-Rekords 2010 innerhalb von zwei Minuten 43 Pfeile mit der Hand zu fangen und auch sechs fliegende Pfeile durch einen, wie nennt man das, Bogen geschossenen Pfeile, sechs Pfeile innerhalb von einer Minute oder zwei Minuten zu fangen. Und so zieht sich das durch, 51 Rekorde. Er sagt selbst über andere und gibt die Botschaft nach außen, fokussiere dein Leben. Und genau da, in diese vielen Bereichen, dieses ganze bunte Potpourri, in dieses, was ihn energetisch auszeichnet. Er sitzt jetzt gerade hier oder steht vor mir mit einem blauen Hut und mit einer blauen Weste. Und wir sind ganz gespannt, was er uns hier heute mitgebracht hat. Nicht nur an Antworten und Lebensweisheiten, sondern auch an Erfahrungen. Herzlich willkommen, Joe Alexander.
Torsten J. KoertingUmsetzungsgegangen.
GastUnd in that perseverance, I found new levels of strength. Und dann habe ich angefangen, das zu machen.
Torsten J. KoertingWehigkeit weitergeben zu dürfen. Aber es hat was mit geduldlichsein zu tun. Also zu erfahren, was denn die jungen Menschen bewegt.
GastIt's really making me think with these questions. It's wonderful. Wow, danke Torsten für diese ganz tolle, das ist doch eine längere Einführung. Vielen Dank und ich freue mich auch hier sein zu dürfen.
Torsten J. KoertingJoe, es ist großartig, dass du hier bist. Und Joe Alexander, darf glaube ich gesagt werden, ist nicht ein wahrer Name. Es ist vielleicht ein Künstlername. Ich weiß nicht, ob du selbst darüber sprichst. Josef Ragotzki, wie ist es dazu gekommen, dass aus Josef Ragotzki Joe Alexander wurde?
GastAlso das ist eine etwas längere Geschichte. Ich bin ja in Badroth geboren, in Libanon. Und mein Vater ist Deutscher und meine Mama ist Ägypterin. Und wir sind dort schon aufgewachsen. Und eines Tages war das so, war ich dann schornsteinfähiger geworden. Und ich hatte sehr viele Gedanken im Kopf und wollte, irgendwas hat mich da gestört an meinem Leben. Ich hatte den tollsten Beruf der Welt. Ich war auf den Dächern, ich hatte mit Menschen zu tun, ich war in der frischen Luft. Es war eigentlich der tollste, beste, bezahlteste Beruf der Welt, schornsteinfähiger, der auch Menschen Glück bringt. Und eines Morgens, als ich auf den Dächern stand, so 8.30 Uhr oder 7 Uhr, und als ich auf dem Dach stand und dann den Schornstein gefegt habe, gingen in den Hinterhöfen so die Lichter an und die Fenster öffneten sich. Und dann habe ich auf einmal meine Zukunft gesehen in einer Vision. Und die Vision sagte mir, Joe, was willst du, wohin willst du? Und während ich den Schornstein gefegt habe, habe ich auf einmal meine Zukunft gesehen, wenn ich jetzt dabei geblieben wäre. Nämlich, ich wäre als Bezirkschornsteinfähiger Meister, hätte ich ein Haus, eine Frau, zwei Kinder, zwei Autos und einen Hund. Und alles läuft super. Und als ich das gesehen habe, also mit beiden inneren Augen, dachte ich mir, Joe, willst du das? Und die Antwort war sofort, nein.
GastUnd dann habe ich gefragt, was willst du denn? Und dann kam es gleich, Hollywood, Los Angeles. Und dann innerhalb von einer Woche habe ich alles aufgelöst und bin, ohne Englisch zu sprechen zu können, ohne jemanden zu kennen dort und überhaupt, also einfach blind, alles aufgelöst. Und habe dann zehn Briefe geschrieben an meine Eltern, Sportler, Freunde und so weiter und meinen Chef. Niemand wusste Bescheid, dass ich mich abgesetzt habe. Und im Flugzeug kam mir, jetzt kommen wir zu dem Punkt, zum Thema Namen. Da habe ich gedacht, wenn ich drüben ankomme, Ragotsky, meine Damen und Herren, Ladies and Gentlemen, hier ist Joseph Ragotsky und The Who. Da habe ich gedacht, nee, der Name muss anders sein. Und dann habe ich gedacht, Joe L. Star. Jeder will in Los Angeles ein Star werden. Ich habe meinen Namen einfach als Star genannt. Und irgendwann wurde aus diesem Joe L. Star, habe ich gedacht, nach ein paar Jahren passt das nicht mehr. Habe ich den Namen rausgenommen, bin Star. Und aus L, Joe L, wurde dann Joe Alexander. Und das ist seitdem organisch, motivierend, Musik drin, positiv, optimistisch. Joe Alexander ist Flow. Und das passt dann zu meinen allen Aktivitäten, die ich dann mache. Das war der Sprung von Joseph Ragotsky auf Joe Alexander. Mit dem ich jetzt wahrscheinlich auch ins Club gehe in 60 Jahren oder so. Oder 70 Jahren. Mal gucken.
Torsten J. KoertingJa, ich bin ja froh, dass Wikipedia zumindest deinen ursprünglichen Namen noch dokumentiert. Und du damit in der Lage bist, immer noch mal auch auf deine Ursprünge hinzuweisen. Und immer wieder einen Ansatzpunkt findest, auf diese Geschichte einzugehen. Ja, du hast dir zumindest damals die Gedanken gemacht, als wir nach Amerika gegangen sind, beziehungsweise Australien. Und mit Torsten und Birgit, da können die auch kaum was anfangen. Und Torsten, sprechen die da drüben auch alle mit Torsten aus, weil die irgendwie das mit dem TH kennen. Und dann machen dich die anderen zu dem, was du bist, nämlich zum TJ. Und es ist schön, dass du gleich von dir aus schon wusstest, wie du dort genannt werden möchtest. Das, was aus der Geschichte schon wieder herauskommt, ist das, was, glaube ich, dieses ganze Leben von dir auszeichnet. Dieses neue Wagen, diesen Mut zu haben, nachdem du vielleicht so eine innere Inspiration, Intuition oder dieses Bild, wie eben skizziert hattest, dieses neue einfach mutig anzugehen. Da kommen wir vielleicht gleich nochmal drauf auf die Muster. Eines dieses neue war ja auch, dass du aus dem Libanon nach Deutschland gekommen bist. Was ist die Geschichte dahinter, Joe?
GastEs ist so, dass mein Vater, wie gesagt, kam aus Deutschland über Fliegern und hat meine Mutter kennengelernt in Ägypten, nachdem er abgeschossen worden ist. Und dann sind wir nach Libanon gezogen, weil das einfach so sein sollte. Und in Beirut bin ich dann geboren worden. Und in Beirut war ja damals sehr viel Krieg. Und dann haben unsere Eltern uns tatsächlich mit dem Brief ohne den Hals in den Flieger gesteckt, nachdem eine Flugzeug oder eine Bombe neben unserer Schule, ich glaube, das ist ein Flugzeug, was abgestürzt ist, und einige Menschen da auch verletzt worden sind. Und die Lehrerin, die uns dann sagte, alle unter die Tische, es geht wieder los. Und alle Kinder gehen unter die Tische, nur ich war der Einzige, der aus dem Fenster guckt und sagt, guck, was ist da noch los. So, aufgrund dieser Aktion oder dieser Kriegswillen haben unsere Eltern uns in den Flieger gesetzt und nach Deutschland in Frankfurt geschickt. Und dort auf einmal waren wir mit sehr vielen Medien konfrontiert, die das ungewöhnlich fanden, dass fünf Kinder alleine im Flieger saßen. Und von der B-Zeitung, Tagesschau, Mopo, Stern, alle waren sie da, komischerweise. Ich habe noch Aufnahmen davon. Und ja, das war die Geschichte, als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, praktisch die ersten Flüchtlinge so fast.
Torsten J. KoertingWie viele Jahre bist du hier angekommen und was ist dann passiert?
GastOh, ich bin dann halt mit ca. vielleicht sieben, acht oder sechs. Das ist jetzt variabel und wir sind dann in eine Klosterschule gekommen und dann Kinderheim. Und wir sind praktisch nur in Kinderheimen aufgewachsen und unsere Eltern sind ein halbes Jahr später nachgekommen. Und wir haben praktisch, kannten die Familienverhältnisse, die andere Kinder hatten mit Eltern und die Routinen, die Gewohnheiten, wie das so ist. Kinder und Eltern kannten wir nicht, weil wir sind im Kinderheim groß geworden, wo dann einige Schwererziehbare dabei waren. Einige wurden da reingesteckt, weil die Eltern keinen Ausweg wussten. Und für uns war das ganz normal. Das war schon eine andere Lebensweise. Und ich habe das erst dann realisiert, später, was die für Erfahrungen hatten, die Kinder und Jugendlichen später, die ich nicht hatte oder die wir nicht hatten. Und das hat mich dann irgendwann auch unabhängiger gemacht, stärker gemacht. Und ja, ich habe mir eines Tages gesagt, damals, später möchte ich genauso werden, wie ich jetzt bin.
Torsten J. KoertingDu nimmst schon so ein Stück weit die nächste Frage oder nicht vorweg, aber sie generiert sich förmlich daraus. Glaubst du, dass diese Erfahrung damals mit 6, 7, 8, also bleiben wir bei dieser Variabilität, dass du da für dich etwas erkannt hast, was dir dieses Hineingehen in neue Situationen, in neue Länder, diesen Mut, den du in vielen Facetten deines Lebens schon bewiesen hast, ist das da erkannt worden in dir? Also hast du das dort erkannt oder ist das etwas, was sich auch aufgrund dieser Erfahrung ausgeprägt hat?
GastAlso scheinbar war ich schon immer so drauf in meine Genetik und die Umfelde und die Situation und das Timing hat das immer rausgeholt, was ich schon war und schon immer bin. Bis heute, also bis jetzt. Morgens vielleicht anders, aber bis heute. Diese Prägung ist immer mehr und mehr ausgebrochen, das wahre Wesen, was ich schon war. Ich glaube nicht, dass die Umstände mich zu dem geformt haben. Natürlich haben mich die Umstände auch geformt, aber das war schon immer in mir. Und ich bin ja jetzt aufgrund dessen diese ganzen Erfahrungen weltweit mit sehr, sehr vielen Menschen in allen Generationen, bin ich halt Coach geworden. Und da meine Coachings anders sind als normal, habe ich mich dann irgendwann auch Extreme Coach genannt, beziehungsweise es wurde immer erwähnt, dann habe ich das zum Anlass genommen, weil ich coache die Menschen, weil ich selber in sehr vielen Extremsituationen gekommen bin und habe dann immer den Weg rausgefunden und manchmal schmerzhaft, manchmal schnell und manchmal cool. Mittlerweile habe ich den Schlüssel, wie man da aus Extremsituationen, egal welches Thema, es ist wirklich strange, mein Leben. Und wenn ich heute coache oder gecoacht habe, das ist nicht normal. Und es bleibt spannend und mir geht es gut.
Torsten J. KoertingWir kommen da sicherlich noch drauf zu sprechen, ob das die Formel ist, wie du aus jeder Extremsituation vielleicht gut rauskommst oder auch andere, nicht Weisheiten, aber Botschaften, die du an die Zuhörerinnen und Zuhörer hier richten kannst. Welchen Bezug hast du heute noch zum Libanon? Wie stark sind da die Bande? Wie stark ist das noch bei dir verinnerlicht?
GastAlso Libanon ist und bleibt immer ein wichtiger Wurzel von mir. Ich habe tatsächlich gestern eine Verwandte telefoniert auf Englisch und Arabisch. Ich spreche noch ein bisschen Arabisch natürlich. Und die fragt auch, ich werde vermisst, obwohl die mich kaum gesehen haben. Ich war ja vor ein paar Jahren noch mal da. Und das heißt, entweder im Herbst gehe ich wieder rüber nach Beirut mit meinem Willen. Und das Essen ist wunderbar, die Kultur, die Menschen sind einfach nur toll. Und natürlich ist das dort nicht ganz einfach, weil es ist so viele Länder, jeder hat Monopol. Und die Religion hat da großen Einfluss auf Politik. Aber trotzdem ist das Leben in Beirut richtig, richtig schön. Und in meiner Zukunft überlege ich, ob ich wieder nach Beirut zurückgehe oder woanders.
Torsten J. KoertingWir werden sehen, wo sich das Leben, wo dich das Leben hinträgt oder du dich selbst, weil dieses Bunte, dieses Vielfältige, was du auch schon angesprochen hast, sich ja durch dein ganzes Leben zieht und du ja noch ein paar Jahre vor dir hast hoffentlich und die sicherlich so beleben wirst, wie du das für dich spürst.
GastJa, ich bin ja schon ein achten Leben in diesem Leben. Also es kommen noch zwei. Ich weiß schon, wohin die gehen. Und ich weiß auch, wo ich hinziehen werde. Das weiß ich auch schon.
Torsten J. KoertingJa, diese Klarheit bist du natürlich auch anderen in der Lage zu vermitteln und zu ermöglichen in deinen Extremcoachings. Bevor wir da hinkommen, nimm uns nochmal mit auf die Reise des Taekwandos. 1977 hast du Taekwondo begonnen, bist zum deutschen Meister geworden. Wie hast du Taekwondo gefunden? Und ich weiß, du bist ein Liebhaber von einer Frage nach der anderen. Wir werden aber nochmal dahin gehen, was hat es gebraucht, um deutscher Meister zu werden? Also gucken wir erst mal, wie bist du zum Taekwondo gekommen? Wie bist du zum Taekwondo gekommen? Punkt.
GastDurch Fußball.
Torsten J. KoertingJetzt weiß ich alle, was hat Fußball mit Taekwondo zu tun? Hat ja auch was mit Füßen zu tun? Man tritt einen Ball oder weiß ich, wo man sonst tritt. Der kommt nicht wieder.
GastEs geht darum, dass ich war ja sehr guter Fußballspieler in Hamburg, alt 193. Das ist ein größerer Verein hier gewesen und noch. Und auf dem Weg zum Fußball war das immer, bin ich an einer Gegend vorbeigekommen, so Gassen. Und dann hörte ich immer Schreie und unglaubliche Geräusche. Ich denke, was ist das denn? Und irgendwann bin ich eher zum Fußballtraining gegangen, weil ich wollte unbedingt den Geräuschen nachgehen. Und dann gehe ich da in diese dunkle Gasse rein, mache die Tür auf. Und auf einmal war da so ein schwitzender Leute mit weißen Anzügen, die Kampfschreie gekickt haben. Ich dachte, was ist das denn? Und dann habe ich gedacht, wow, das ist ja interessant. Und irgendwann mal, dadurch, dass ich mein Deutsch nicht so gut war, war ich in der Schule sehr, sehr oft gemobbt worden, gehänselt worden. Und ich konnte mich nicht wehren. Und im Fußball war das so. Ich war ein sehr guter Fußballspieler, war auch in der Hamburger Auswahl. Aber ich bekam die Bälle nicht, weil ich war so schüchtern und das Deutsch nicht auszusprechen. Ich bin hier und so weiter.
GastUnd Fußball ist ein Teamsport. Und dadurch, dass ich mich nicht komplizieren konnte und Taekwondo war für mich ein Einzelsport. Wenn ich trainiere, ich trainiere, wenn ich gewinne, gewinne ich. Wenn ich verliere, verliere ich. So bin ich von niemandem abhängig. Und habe mich dann vom Fußball dann gelöst und bin zum Kampfsport gegangen, zum Taekwondo. Und habe dann innerhalb von zwei Jahren den Schwarzkopf, das ist Schallgeschwindigkeit, das ist unmenschlich. Ich habe dann sofort sieben Tage die Woche trainiert. Man sah mich oft abends laufen mit einer Bleiweste, mit Schwitzanzügen. Damals gab es da kein Internet, kein YouTube und so weiter. Das habe ich mir alles irgendwie angeeignet und Gewichten an den Füßen. Und ich war dann praktisch noch im selben Jahr zur deutschen Meisterschaft, habe da den dritten Platz gemacht, den Vollkontakt. Und nach zwei Jahren war ich dann deutscher Meister, mehrfacher Hamburger Meister und war in der Nationalmannschaft, Weltmeisterschaft gekämpft, fünften Platz geholt. Also die Geschichte war aus dem Mobbing heraus und aus dem Fußball und aus dem Nichtspreche mit Sprachbarrieren so viele Störfaktoren, Hindernisse in meinem Leben, die ich dann für mich gemeistert habe, das Bestmögliche. Heute bin ich natürlich sehr klar und keiner mobbt mich.
Torsten J. KoertingEntweder aus Respekt oder aus Angst, wer weiß warum.
GastDas stimmt.
Torsten J. KoertingWenn du mal diese Erfolgsmechanismen demaskierst, also dieser Weg hin zum Taekwondo aus diesem, ich will nicht weiter gemobbt werden, sondern mich vielleicht auch wehren können oder eine andere Ausstrahlung bekommen aufgrund des Taekwandos. Was waren die Erfolgsmechanismen, die dir in Zeiten von Nicht-YouTube, in Zeiten von einer Wissensvermittlung, wie wir sie heute kennen, damals nicht existent gewesen ist, welche Erfolgsmechanismen hast du genutzt, beziehungsweise für dich, wie ich immer zu sagen pflege, demaskiert, damit dieser Erfolg in der kurzfristigen Zeit für dich möglich gewesen ist?
GastAlso es war natürlich die Leidenschaft, Fokus, Fokus, Fokus, Fokus, ich glaube da war noch Fokus. Genau, dieses war, wenn man alles wegnimmt, ich war tatsächlich Tag und Nacht am Trainieren und die Leidenschaft hatte damals, waren noch nicht so viele Ablenkungen wie heute, wie die Social Media natürlich oder im Alltag so Verantwortung für Arbeit, für Geld verdienen oder Fernsehen, gab es damals alles nicht so wie heute. Und das war natürlich ein Vorteil, dass man sich komplett auf seine Leidenschaft, auf seinen Sport konzentrieren kann. Und die Erfolge, die ich innerhalb von kürzester Zeit erreicht habe, die waren natürlich wieder ein weiterer Bonus und wie nennt man das, wie Doping, dass man immer, wenn man so hart an sich arbeitet und vorwärts geht und keine Herausforderungen aus dem Weg geht, sondern immer gleich rein. Und das, glaube ich glaube, das war's.
Torsten J. KoertingWas lernt man aus einem Sport Taekwondo, neben Taekwondo? Welche, was hast du daraus mitgenommen, was so eine Sportart mit einem macht?
GastJa, also natürlich die üblichen, die man so kennt. Disziplin, Respekt, Fokus. Man lernt sehr viel über sich kennen. Das betrifft hauptsächlich mich. Ich weiß, dass nicht alle Taekwondo, Karate, Judo, Kung Fu, die Schüler, die dann lernen, ob sie dieselben Metaphern oder dieselben Eigenschaften übernehmen. Ich weiß nur, dass das für mich so getroffen hat, weil es gibt ja Kampfsportarten, das ist hauptsächlich auf Sport. Es gibt Kampfsportarten, die sind mehr auf dem inneren Weg, dem geistigen Weg. Und ich habe das Glück gehabt, dass ich beide Wege bis zum Maximum erfahren durfte. Und also Disziplin, Fokus, Respekt und über den Körper zu sich selbst zu finden.
Torsten J. KoertingDu hast gerade gesagt, du hast doch viel über dich selbst gelernt. Was hast du über dich gelernt und was kannst du anderen hier mitgeben, die sich vielleicht mit so einer Herangehensweise auch mal auseinandersetzen oder vielleicht auch einen Sport machen, aber vielleicht nicht mit der leidenschaftlich, mit dem Fokus, wie du Taekwondo betrieben hast, was du anderen mitgeben kannst?
GastAlso das ist in erster Linie, dass man an sich glaubt und keine Zweifel hat. Natürlich kommen hier und dort Zweifel, aber in den jüngeren Jahren, wenn man so eine Leidenschaft entdeckt hat, die Zweifel, auf die innere Stimme zu hören, die sagt, das willst du, das kannst du, du musst nur dranbleiben. Das heißt, du musst, du willst dranbleiben, weil das bringt ja auch Spaß. Und egal, was die Leute sagen, guck mal, die Idee, warum ich nach Amerika gegangen bin und habe jetzt niemandem Bescheid gesagt, das ist so eine Art Prinzip, hätte ich jetzt Leuten Bescheid gesagt, Leute, Mama, Chef, Schauspieler, Chef, ich gehe jetzt nach Amerika für immer. Ich glaube, hätte ich dann den Leuten Bescheid gesagt, meinen englischen Kreis, Familie und so weiter, sie hätten alle gesagt, Joe, mach doch mal drei Wochen, das reicht schon, dann kommst du wieder, alles ist gut. Die hätten mir das ausgeredet in irgendeiner Form, irgendjemand hätte mich schon getroffen, wo ich dann halt das nicht gemacht habe. Meine Intuition, die sehr gut entwickelt war, damals schon, ich höre sehr viel auf die innere Stimme, vertraue ich so dermaßen, dass ich das niemandem gesagt habe, Briefe geschrieben habe, ins Flugzeug und weg. Und als ich drüben war, das war dann ein neues Kapitel in meinem Leben.
GastAber die ganzen Gefahren, die Sicherheiten, die musst du alle loslassen, komplett, damit du rübergehen kannst. Und das war natürlich nicht einfach, aber es hat im Endeffekt geholfen, hätte ich nicht losgelassen, wäre ich nach drei, vier Wochen wieder zurück. Und das wäre mein Traum, in Los Angeles zu starten, hätte ich begraben können. Und ich kenne viele ähnliche Freunde, Bekannte, auch Menschen, die versuchen auch auszubrechen, haben es aber nie geschafft, die sind gleich zurückgekommen oder sind gar nicht erst losgefahren, weil die Verantwortung und Sicherheiten alle sie gebremst haben. Und sie sind nicht ihren inneren Weg gegangen.
Torsten J. KoertingIch glaube, die Metapher, die alle kennen in dem Kontext und die jeder schon mal gehört hat, du darfst die Schiffe hinter dir verbrennen, so wie die Spanier irgendwie da unten in Südamerika rein sind, dreimal wieder zurück oder zweimal zurück. Und erst beim dritten Mal, als die Kapitäne die Schiffe verbrannt haben, es eben diesen Weg zurück nicht mehr gab und sie dann Teile des Landes kolonialisiert haben, sind das bei dir die Briefe? Ja, sind das möglicherweise andere Besitztümer oder Mietverhältnisse oder was es auch immer gewesen ist, die abzuschneiden waren, den neuen Weg zu gehen? War das für dich immer auch ein Muster in anderen Bereichen, wo du etwas zurückgelassen hast, abgeschlossen hast, um dann den nächsten großen Schritt zu gehen? Weil es gibt ja so viele Facetten auch in deinem Leben, die für sich schon außergewöhnlich sind, wo man auf andere Menschen schaut und sagt, Mensch, das ist eigentlich so ein Element, da hat der ein ganzes Leben für gebraucht, um sich dahin zu entwickeln. Das machst du mal gerade in ein paar Jahren. Ist das so ein Erfolgsmuster, was du für dich manifestiert und integriert hast?
GastJa, auf jeden Fall. Es ist so, dass ich mache immer alle acht bis zehn Jahre einen Lebenswandel, das heißt, oder sieben Jahre, mache ich ein komplett neues Leben, weil ich den Weg, den ich gegangen bin, habe ich abgeschlossen, erfolgreich abgeschlossen. Es beginnt sehr, sehr gut Geld zu verdienen. Und was macht der Joe Alexander? Er hört einfach auf, er lässt es los und fängt fast Neues an. Und das ist so, da habe ich meine Muster in meinem Leben festgestellt. Und deswegen, ja, also wenn ich was erreicht habe, ja, in einer Sache, dann würde ich gerne eine neue Farbe im Regenbogen kennenlernen und die Maximum erreichen. Und das habe ich getan. Und deswegen bin ich jetzt am achten Leben. Also ich habe so Lebenszyklen erreicht, die man vielleicht bei normalen Sterblichen, also bei normalen Menschen, nicht in einem Leben erreicht. Aber ich habe schon so viele Leben jetzt in diesem Leben erreichen dürfen. Und das bringt Spaß. Ich habe noch zwei vor mir und die sind richtig spannend. Richtig spannend. Aber damit ich die angehen kann, würde ich noch diese Phase in diesem achten, in dem ich jetzt bin, bis zum Maximum genießen und aufnehmen. Und ich kann dir natürlich noch nicht sagen, ich weiß es schon, aber ich sage es nicht.
Torsten J. KoertingJa, ein bisschen Geheimnis darf ja drumherum sein, sowohl für dich als auch für alle anderen in deinem Umfeld. Du erinnerst mich so ein bisschen an Reinhold Messner. Der sagt ja auch, alle sieben Jahre gibt es da was Neues bei ihm. Ob das dann die Achttausender gewesen sind oder die Sand- und Eiswüsten oder dann auch die Messner Mountain Museums, also die sieben Museen, die er gebaut und installiert hat sozusagen. Und er jetzt auch in seiner nächsten oder weiteren Lebensphase ist, der Nachhaltigkeit, wo er dann in Südtirol, dann dort am Schloss Juwal, diesen Hang bepflanzt hat, um sich selbst zu versorgen und viele andere Bauerfamilien daraus. Und wer weiß, was bei ihm noch kommt. Und er genauso in diesen sieben Jahreszyklen denkt. Woher kommt dieser sieben Jahreszyklus bei dir? Ist das was, was du selbst erfunden oder reflektiert hast oder was dir irgendwo anders mitgegeben wurde?
GastIch habe ja keinen Mentor gehabt bzw. keinen Coach gehabt, der mich, wie heute, überall kann man das nachgucken, hatte ich ja damals nicht. Ich wusste nur, da ist kein Plan B. Es gibt keinen Plan B. Ich gehe volles Risiko rein, um das zu erfahren. Ich war letztens mit meinem Mädel im Heidepark. Und da kannte ich den Chef und der hat uns eingeladen und so weiter. Und immer, wenn wir so Achterbahn oder irgendwas gefahren sind, ich wollte immer in der ersten Reihe sitzen, nicht in der fünften oder in der letzten. Da sagt mein Mädel, warum? Wir kommen, sonst müssen wir länger warten. Ich sage, dann warte ich. Ich möchte diese Erfahrung in der ersten Reihe nicht durch andere, die vor mir waren, vorwegnehmen. Diese Angst oder das, was man da erfährt. Ich will immer der Erste sein. Immer. Und deswegen gibt es keinen Plan B. Und da erfährst du am meisten an der Grenze, erfährst du am meisten über dich selbst. Weil an der Grenze ist die Wahrheit. An der Grenze ist die Luft sehr rein. An der Grenze ist einfach my country.
GastDa mag ich mich am liebsten auch halten. Weil alles davor ist okay, aber an der Grenze ist halt, ja. Deswegen mache ich so viele durch die Stunts oder die Rekorde teilweise, die ich mache, müsste ich schon längst beerdigt sein. Aber weil ich so viele Grenzeerfahrungen gemacht habe. Aber das ist halt alles gut gegangen. Toi, toi, toi.
Torsten J. KoertingJa, du bist ja, und das ist eine großartige Überleitung, Joe. Vielleicht noch einen Satz dazu. Lars Hinrichs hat auch immer gesagt, der Gründer von Xing oder damals OpenBC. Mittlerweile sieht es so ein Stück weit dahin, glaube ich, darf man reflektieren. Er hat immer gesagt, ich habe keinen Plan B, weil das sorgt dafür, dass ich mich voll auf den Plan A fokussiere und konzentriere. Und sein Leben gibt ihm da auch einen entsprechenden Richter als Serial Entrepreneur. Das erinnere mich so ein bisschen daran. Und das, was du gerade so skizzierst oder so, wo wir so gerade mit dem Fuß C reintippen, diese Phase des Stunt-Koordinators. Vielleicht können wir das im Kontext auch von Samuel Koch und Wetten, das, was du ja auch sowohl als Teil des Teams als auch von außen ein Stück weit beobachtet hast, mal reflektieren. Denn das, was ich da auch sehe, ist, dass dein Leben nicht immer für sich in abgeschlossenen Zyklen ist, sondern auch diese Zyklen oder diese Phasen, wie du sagst, aufeinander aufbauen. Und du die Erkenntnisse, Ergebnisse, Erfolge, Erfahrungen, die du aus der einen oder anderen Phase mitnimmst in deine nächste, natürlich die Grundlage sind auch für dann, was du dann tust. Und sicherlich der Stunt-Koordinator auch aus Erfahrungen der früheren Phasen entstanden ist. Was war das Besondere in dieser Phase und wie hast du das mit Samuel Koch in Wetten, dass erlebt und was war da deine Rolle?
GastAlso, ich habe die Phase von Wetten, dass, ja, circa 25 Jahre betreut, Wetten, dass, als Ideengeber, Wetten, Ideengeber, Kandidaten, Coaching, Fokussierung. Ich habe, das ist das, dadurch, dass Wetten, dass nicht mehr so oft geht, nur noch einmal mit Gottschalk dieses Jahr im November. Danach wird man sehen, ob das wieder weitergemacht wird. Also, ich bin eigentlich der Einzige, der Wetten, dass so lange betreut habe mit Ideen, die skurril sind, spektakulär sind und übel sind. Und eine davon war Samuel Koch. Und er kam irgendwann mal zu mir und, Joe, Joe, du bist klasse da, die du machst. Und kannst du mich auch betreuen, Wetten, dass und so weiter. Und wir haben praktisch sechs Monate zusammen hier und dort Ideen gemacht und so weiter. Und letzten Endes war dann die Idee entstanden mit den Sprungstelzen, weil ja vorher, dass er seitens damit macht, weil er war ja Turner. Er wollte unbedingt Stuntmen werden. Und er wollte ja eigentlich auch, ja, bürgend werden. So, sage ich das einfach mal. Und ich kann nicht ins Detail gehen in allen Sachen, weil das ist immer noch sensibel, das Thema. Und letzten Endes war das so, wir haben den Test gemacht über ein stehendes Auto und das war alles super. Und dann auch über ein fahrendes Auto. War auch super bei einer Wetten, dass Sendung einen Monat vorher. Und es hat wunderbar geklappt und wir haben uns gefreut. Und das war in München. Und dann kam die Nachricht, ja, ihr seid in der nächsten Sendung drin.
GastSo, die Nachricht wollte ich an Simon Koch geben und das war nicht mehr möglich. Er hat dann nach diesem Moment, nach diesem Klarstand, war dann eine, konnte ich ihn nicht erreichen. Nicht mehr, bis zur Sendung nicht mehr, konnte ich ihn nicht mehr erreichen. Alle Anrufe, E-Mails, WhatsApp-Nachrichten nicht geantwortet. Ich wusste nicht, was los war. Dann habe ich die Reaktion angerufen und habe gefragt, ich kann Samuel nicht erreichen. Und da war die Nachricht, wieso? Der hat ein neues Team, komplett neues Team. Und ja, das war es. Ich war raus. Ich wusste es doch gar nicht. Und das war für mich sehr, sehr schmerzhaft. Und wusste nicht, warum. Das nennt man heute vielleicht Ghosting. Aber nachdem man so viele Monate zusammen gearbeitet hat, Tag und, nicht Tag und Nacht, aber Freundschaft und toll, auf einmal war unterbunden, nachdem ich feststand, er ist in der Sendung drin. Und ich habe versucht, noch am Tage der Sendung, weil ich in der Nähe einen anderen Job gehabt hatte, ihn zu erleichtern, vorbeizukommen. Da bin ich dann nach Hamburg gefahren und habe die Sendung live im Fernsehen geschaut. Und dann wusste ich sofort nach den ersten Bildern, das sieht nicht so optimal aus. Ich sehe das in seinen Augen, seine Körpersprache und was er vorher gemacht hat, das wird schwierig. Und tatsächlich hat sich die Wettkonstellation komplett geändert. Er sprang nicht mehr über das, was wir abgesprochen haben, sondern über dicke Autos, heftige Autos. Und dann die Fahrer selbst waren andere. Da habe ich auch gedacht, wow, okay. Und dann ist der Unfall passiert. Und das war natürlich ein schwarzer Tag in der Geschichte des Fernsehens, des Live-Fernsehens.
GastUnd danach ging das los. Wochen später kam raus, dass ich damit zu tun hatte, also indirekt, weil die mussten die Karten offenlegen, die Redaktionen und das. Und dann wurde ich von allen Medien bombardiert mit anrufen. Also you name it, alles war da, die mich angerufen haben. Exklusiv, exklusiv, hier und dort. Das war sehr schmerzhaft, weil ich bin dann irgendwann nicht mehr reingegangen und habe dann einen Freund von mir, der hat einen Journalist und der hat ein großes Online-Portal. Und da habe ich ihm ein Exklusiv-Interview gegeben, wo alles dann drin stand. So auch immer noch nicht alles, aber schon detaillierter. Ja, am Ende war das so, am Freitag, und eine Sendung ein Jahr später oder so, oder wie auch immer, wurde das Interview freigeschaltet online am Freitag vor der Sendung, vor der nächsten Sendung. Und da ging es wieder los, mein Telefon von allen Medien und überall abgenommen, bitte auf das Interview zurückgewiesen, das ist das Interview, mehr sage ich nicht. Tag, Tag, Tag, Tag, immer einen 5-Minuten-Rhythmus immer beantwortet auf den Exklusiv-Interview beziehen. Was lerne ich da draus?
GastDass es blöde ist, so etwas reinzukommen, weil man nichts zu tun hat damit, eigentlich nichts direkt. Und das war sehr schmerzhaft. Und ich habe dann tatsächlich versucht, Samuel Koch zu besuchen, um es nochmal, was ist passiert. Und das ist eine andere Geschichte, das steht auch in meinem Buch, fangen wir im Fall hoch, da steht das explizit, also das meiste drin, deswegen kann ich das nicht so weiter ausführen. Und das Ganze hat schon ein Happy End mit Samuel Koch, weil er ist dann ein paar Jahre später, stand auf einmal vor meinem Büro, vor meiner Tür, hat geklingelt, er war im Rollstuhl und dann haben wir uns ein bisschen ausgesprochen. Punkt.
Torsten J. KoertingDer Cliffhanger ist der, das Ganze gibt es dann im Buch aufzulösen, was daraus dann entstanden ist, mit dir und Samuel. Das Tragische war ja, glaube ich, dass an dem Abend das Fahrzeug, über das er da gesprungen ist, von seinem eigenen Vater gefahren wurde. Ja. Und was hat diese Situation, also dieses, du sitzt da in Hamburg, schaust dir die Sendung an und du kannst jetzt gerne natürlich auch auf die Interviews verweisen, wir verlinken die gerne rein. Nur was hat das mit dir gemacht als jemand, der bis zu dem Zeitpunkt, ich will mal sagen, in dem fast alles gelungen ist. Und auch wenn du jetzt hier nicht direkt in irgendeiner Form beteiligt warst, weil du warst ja nicht mehr Teil des Teams, man hat dich geghostet. Was hat das mit dir gemacht im Sinne von eigenen Vorwürfen? Hätte ich da noch stärker in Kontakt gehen können? Hätte ich was tun können, als ich ihn mit seiner Körper sprach und mit den Augen und das, was du an dem Abend wahrgenommen hast? Ging dir da sowas durch den Kopf und wie hat das dich und dein Leben im Nachgang verändert?
GastEs war sehr, sehr belastend, weil erstens, ich wusste immer noch nicht warum. Zweitens, die ganzen Medien dachten, Joe Alexander, Joe Alexander, Joe Alexander, Samuel Cursor, in einem Topf, dass ich letztendlich der Schuldige sein könnte oder müsste, weil es gab ja niemanden anderen. Und das war die ganze Monate im Raum. Dann wurde eine Special Task Force von Wetten, dass etabliert mit Gutachtern und, und, und. Und ich habe dann die Reaktion angerufen und sag mal, was gibt dir alle Informationen daraus, die ich damals geschickt habe? Ja, die mussten ja alles offenlegen. Anders ging es nicht. Und die verschiedenen Wettideen. Also es hat mich schon sehr belastet. Und deswegen wollte ich unbedingt ihn besuchen, um da für mich einen Tisch zu machen. Und ja, das war schuldenlich einfach. Irgendwann, ja, habe ich dann losgelassen, von meiner Seite aus her, komplett losgelassen, habe gesagt, ich habe alles richtig gemacht. Ich kenne meine Werte, ich kenne meine moralischen Werte, ich kenne meine Leistungsprinzipien. Ich weiß, wie es hätte sein müssen und können. Ich weiß, ich habe nichts falsch gemacht. Ich habe mich wieder zu mir selbst zurückgefunden und habe dann das Thema Samuel Koch für mich losgelassen und abgeschlossen. Ich war mit mir im Reinen, ohne mit ihm Kontakt gehabt zu haben. Und daraufhin ist irgendwann mal, ist er dann vor meiner Haustür aufgetaucht. Und dann letztes Jahr nochmal.
GastSo. Das ist also sehr, weil wenn du was, in irgendwas, in einen Strudel reinkommst, wo du nichts dafür kannst, das ist schon heftig. Wenn das im internen Kreis ist, ist das dann noch anders. Aber wenn die ganze Welt deinen Namen schreibt und Joe Alexander hier und dort, das ist dann, deswegen kann man auch einige Stars verstehen, wenn über den schlecht gesprochen wird, kritisiert wird, niedergemacht wird, gemobbt wird und dann, dass sie sich nicht gut fühlen. Deswegen hat in Los Angeles fast jeder große Star, das weiß ich von früher, haben die einen Guru, einen Mental Coach, einen Balance Coach, die die Stars immer wieder gerade richten im Kopf. Ja. Und da kann man sehr viel Gutes tun und auch gut verdienen in Los Angeles und auch in Deutschland. In Deutschland geht das noch einigermaßen. Aber drüben ist es, die Stars, die haben sehr viel zu verlieren. Speziell, wenn sie angezeigt werden wegen, ja, wegen dies und das. Ja.
Torsten J. KoertingJetzt kann sich, glaube ich, keiner der Zuhörerinnen und Zuhörer hier in irgendeiner Form da reinfühlen, was es für jemanden bedeutet, der vielleicht im Vorfeld mal natürlich mit der Presse in irgendeiner Form zu tun hat. Wenn du da deutscher Meister wirst im Taekwondo und wenn es nur die Lokalzeitung ist, die darüber berichtet, gibt es ja eine gewisse Erfahrung, was es bedeutet, mal einen Artikel gewürdigt zu bekommen, ohne dass man ihn bezahlt hat, beziehungsweise dass da ein paar Headlines zu sehen sind. Ich durfte das mal in Australien erleben. Ich habe ein Spiel kreiert im Rahmen eines Projektes. Das wurde dann an die Presse geleakt. Die Presse hat da eine ganz besondere Story draus gemacht und dadurch natürlich die Deutungshoheit auch übernommen, weil sie es selbst gedeutet hat. Ich bin dann morgens um 8 Uhr aufgewacht und rein zufällig habe ich gesehen, dass ich auf allen Titelseiten der Online-Presse der Renommierten dort gewesen bin. Das Ding hat was mit mir gemacht. Natürlich war da auch der ein oder andere Telefonanruf. Man hat gesehen, dass die Zugriffszahlen auf meiner Webseite verzehn- oder verzwanzigfacht waren und nach zwei Wochen ist das Ganze dann so verhallt. Aber jemand, der dann auf, wie du gesagt hast, auf tausenden Webseiten irgendwo erwähnt wird, auch in Beziehung gesetzt wird zu solch einem Vorfall und der sich vielleicht in der Form gar nicht mit den Medien als solches auskennt. Wie bist du damit umgegangen und hast du dir Beratung reingeholt von Medienprofis, die dir gesagt haben, mach ein Exklusivinterview und verweis alles darauf? Oder war das auch Intuition und dein eigenes Gefühl, was dich da geleitet hat?
GastAlso das war tatsächlich mein eigenes Gefühl. Ich bin mein bester, vertrauenswürdigster Ratgeber myself. Und die Idee mit dem Exklusivinterview war von mir, weil wenn alle Welt gegen dich ist, in diesem Zusammenhang, du hast keine Chance, dann gehst du immer, die Wahrheit ist immer in dir selbst und die musst du vertrauen, 100 Prozent, sonst funktioniert das nicht. Und dann war die Idee Exklusivinterview und zack, war da natürlich ein Kumpel von mir, der eine große Online-Agentur gehabt und dann war super, ja klar, das machen wir. Den habe ich natürlich auch nochmal gefragt, ob das okay ist, das Thema. Er sagte, ja, auf jeden Fall. Und dann haben wir es gemacht. Die Zeit danach war ich erleichtert. weil das war die Wahrheit, ob sie es drücken oder nicht. Die haben es natürlich sehr viele Leute, das also eins zu eins übernommen und dann ein bisschen verändert. Aber ich habe mich danach viel wohler gefühlt, nachdem ich das meine Wahrheit, meine Version dargelegt habe. Es waren tatsächlich auch hochdekorierte Spiegelreporter bei mir, preisgekrönte, die wollten mit mir über das Thema sprechen. Und dann habe ich denen gesagt, ja, lass uns treffen, waren bei mir. Das waren zwei und dann habe ich denen Material gezeigt von Samuel Koch und wie wir so gemacht haben. Und das war alles happy und cool. Da haben wir gesagt, boah, das kennt die Menschheit noch gar nicht. Wie teuer.
GastUnd dann haben wir über Zahlen gesprochen, über Möglichkeiten. Aber das war dann auch da für die ein heißes Eisen, wegen der Wahrheit. Aber für mich war es egal. Oder nicht, kein Problem. Das Material habe ich immer noch, hat noch kein Mensch gesehen. Und was macht das mit mir? Also wenn du irgendwann das loslässt, rausgibst und dann ist das vorbei. Das ist bei mir in der Regel immer so. Wenn ich was angefangen habe, zu bearbeiten, innerlich, außerlich, irgendwann kommst du an den Punkt, es gibt keine, du musst an dich selber, was fühlst du selber innerlich, deine Intuition. Und wenn du das verstanden hast, wenn du dann loslässt, dann bist du durch. In meinen Augen. Also für mich jedenfalls. Deswegen, wenn ich Leute coache, die haben immer noch Altlasten hier, Altlasten dort. Und solange die nicht entsorgt sind, die Altlasten, dann tragen sie immer noch ein Gepäck mit sich. Und ich will kein Gepäck. Nicht ein Tag, nicht eine Minute und nicht eine Sekunde. Das Gepäck, Altlasten soll weg. Und das mache ich in der Regel für mich selbst.
Torsten J. KoertingUnd das, glaube ich, auch ein Ansatz, eine Lebensweisheit, eine Erkenntnis, eine Herangehensweise, die dich in deinem ganzen Leben immer wieder begleitet. Wir haben davon gesprochen, burn the ships. Das Alte loslassen und sich aufmachen auf das Neue. Jetzt warst du in der Lage, Samuel Koch, Standkoordination ein Stück weit hinter dir zu lassen. Sicherlich mit ganz besonderen Erfahrungen, die wir jetzt gerade mal so auf der Oberfläche reingetaucht haben, reingetaucht sind. Und dann gab es, ich will nicht sagen, eine neue Phase des Lebens, aber eines, wo jemand sagt, Mensch du, also einen Rekord hätte ich ja schon gern mal vielleicht in meiner Bucketliste stehen. Oder so was Besonderes oder so was. Oder andere sagen, nein, das ist nichts für mich. Rekordhascherei oder schneller, höher, weiter ist nicht so für mich. Du bist ja derjenige, wie wir es in anderen Moderationen schon gesagt haben, der 51 rekordet. Zumindest nach deinem Wikipedia-Eintrag. Da wirst du sicherlich gleich noch sagen, ob da was dazugekommen ist. Und das fing ja alles irgendwie so in den 2000ern an, 2001.
GastJa.
Torsten J. KoertingVielleicht erst mal die Frage, was war zuerst, das Buch oder der Rekord? Wenn es der Rekord war, wie fing das eigentlich alles an? Und wie wurdest du zu demjenigen, der du heute bist, mit 51 Guinness-Buch-Einträgen?
GastAlso, ich habe 51 Weltrekorde, 19 davon sind Guinness World Records. Die 51, wenn man einen Rekord aufgestellt hat und der wurde abgenommen von jemand anders, aus dieser Welt, dann holst du den wieder, dann ist das wieder ein neuer Rekord. Also, es ist nicht 51 verschiedene Rekorde, sondern auch Rekorde, die du auch neu gebrochen hast. Also, es ist schon eine Menge. Darüber hinaus habe ich circa 200 Menschen, Athleten, Künstler, normalen Menschen zu Rekorden geholfen, verholfen durch das Coaching, durch Ideen. Also, ich selbst habe 51, aber ich habe über so viele, ja, hunderte an Menschen zum Rekord verholfen. Das ist auch eine ganz schöne, ich weiß nicht, ob ein anderer Coach auf dieser Welt so viele gecoacht hat. Das glaube ich nicht. Das würde ich schon wissen. Mein erster Rekord war, Pfeile fangen. Das hat mich bis heute, so der rote Faden, Pfeile fangen. Damals war das Rand und Beckmann, das war eine Guinness-Sendung im Jahre, weiß ich nicht, 2000 irgendwas. Muss ich nochmal nachschauen. Und da war ich in der Anfrage, dass ich einen Rekord machen kann, ob ich einen Rekord machen kann. Und ich habe gesagt, klar. Und dann war das halt Pfeile fangen. Damals gab es noch kein YouTube, kein gar nichts. Heißt, ich habe ihn Bogenschützen geholt und dann hat es angefangen, dass er auf mich geschossen hat. Ich habe keine Referenzen gehabt. Ich wusste nur, das fühlt sich gut an, weil ich habe in Kung-Fu-Filmen gesehen, die Shaolin-Leute, dass die Speere fangen können und durch die Luft fliegen und auch Pfeile. Dann habe ich gesagt, das ist ja Film, ich will das in echt machen. Und dann habe ich angefangen zu üben und das waren die schmerzhaftesten Anfänge, die ich so kenne. Weil damals waren die Pfeile sehr scharf, sehr schnell. Es gab keine Referenzen, wo ist schnell, wie die Distanz. Mittlerweile hat sich das jetzt eingenordert, die Entfernung ist 8 Meter und die Pfeile müssen eine bestimmte Geschwindigkeit haben von 60, 70 Stundenkilometer. Ja, das ist schon ziemlich schnell.
GastUnd beim Üben damals war das auch, der Punktenschutz liegt an und hat dann, damit die Verletzungsgefahr nicht so hoch ist, haben wir Hartgummipfeile genommen, Spitzen. Und da hat er mich einmal so dermaßen am Finger getroffen, der war sofort blau, will leicht drücken und war sehr schmerzhaft. Und hat er gesagt, soll ich aufhören, Joe? Da habe ich gesagt, nein, mach weiter. In der Sendung muss ich auch weitermachen. So war mein Mindset. Der Schmerz war sehr groß. Und dann legt er an, zieht den Bogen richtig aus, lässt den Pfeil los und ich greife da ran in den Pfeil und triffe mich genau an derselben Stelle. Du glaubst nicht, wie viele Oktaven ich gesungen habe, aber das war schon der Schmerz hochgradig. So, und irgendwann habe ich das dann auch geschafft und habe den Guinness-Rekord aufgestellt. Damals waren das in zwei Minuten, glaube ich, sechs Pfeile. Und mittlerweile halte ich den Ultra-Welt-Rekord in zwei Minuten mit 43 Pfeilen. Das ist ein Schall-Rekord, den wird so schnell kein Mensch brechen.
Torsten J. KoertingUnd jetzt bist du ja nicht nur derjenige, der Pfeile fängt, sondern die 51 Rekorde oder 19 Einträge haben ja durchaus eine gewisse Facette. Wie kommst du auf diese Ideen jetzt erstmal für dich selbst und bringst dich dann auch immer in die Situation, die dann auch entsprechend rekordhaltig zu machen? Denn ich sage das immer, es gibt ja diejenigen, die dann so sagen, ich bin derjenige, der in einer Minute am häufigsten furzt. Deine Wetten sind ja, deine Wetten haben ja schon eine gewisse andere Substanz und auch Herausforderung. Wie entsteht das und wie bringst du dich dazu, dass sie dann auch gelingen?
GastDie Erfolgsquote bei mir ist in der Regel 99,999 Prozent, dass ich den Rekord immer schaffe. Ich glaube, ich habe von allen den Versuchen, die ich gemacht habe, war ein Rekord, den ich nicht geschafft habe, weil die Regularien uns nicht ganz geklärt wurden von Guinness. Deswegen wusste ich bis zuletzt nicht, wo ich mich andocken sollte. Deswegen hat der Rekord nicht geklappt. Und ich muss dir wirklich ein kleines Geheimnis sagen. Alle Rekorde, die ich gemacht und geschafft habe, habe ich an dem Tag, an diesem Moment zum allerersten Mal geschafft und nicht vorher. Das heißt, ich kann nur diese Leistung erbringen, wenn es darauf ankommt, nicht vorher. Und die Rekorde, die ich da habe, wie ich Bogenschützen habe oder andere Assistenten, die sagen, Jo, lass uns mehr üben, mehr üben. Ich sage, keine Zeit oder brauche ich nicht, ich habe es in mir. Aber die müssen üben. Ich übe für die, damit die sich besser fühlen. Heißt, ich vertraue so dermaßen auf mein Talent, dass ich in der Notsituation liefere, unter dem Druck,
Gastdass das immer funktioniert. Immer, immer. So, das heißt, auch bei mir gibt es keinen Plan B, auch da nicht. Und da sind auch teilweise sehr viele Medien da. Ich werde auch gefragt tatsächlich, Jo, wie kommst du auf solche Ideen erstmal für die ganzen 25 Jahre Wettkandidaten, die Wettideen und wie kommst du auf die Rekorde für die Leute, für dich selber? In der Regel ist das so, dass ich habe einen Kanal, der durch meinen Hut nach oben geht, ins Universum. Und da habe ich eine Möglichkeit, wo ich alles anzapfen kann. Und zwar in einer Geschwindigkeit, die ist schon ziemlich übel, also gut. Wie man das macht, das erfährt man natürlich auch durchs Coaching. Weil ich kann euch alles hier sagen.
Torsten J. KoertingJa, das eine oder andere ist da schon ein bisschen spooky, was du machst. Allein der Einstieg hier auch in diese Folge war sehr, sehr besonders und auch vielleicht für den einen oder anderen nicht ganz zugänglich. Und wer nicht glaubt, dass Joe Alexander ein Stück weit ans Universum, an das energetische Feld angedockt ist, dem rate ich einfach, sich mal mit ihm in einen Austausch zu begeben. Wie das Ganze funktioniert, wie er an ihn rankommt, das machen wir dann am Ende der Folge. Du bist angedockt, Joe. Und da liegt jetzt noch was oben auf, was du sagen möchtest.
GastJa, also es ist so, du kannst nur andocken, wenn du ready bist. Und wenn du ready bist, dann bist du ready. Heißt, du hast keine Störfaktoren in deinem System. Du hast freie Bahn in Gedanken. Und wenn dein Radar groß genug ist und ein Radar zu öffnen, das gibt es viele Möglichkeiten, damit man auch die sensibelsten Informationen erfassen kann, die Lichtjahre entfernt in dein Gehirn kommen, durch den Hut. Da musst du natürlich bereit sein, bereit sein. Und ich habe zum Beispiel mit einem Samurai-Schwert, habe ich die Idee gehabt, die auf Köpfen zu stellen, von Menschen, die sitzen auf dem Stuhl, dann packe ich eine Ananas auf den Kopf und dann wollte ich den Weltrekord aufstellen, die meisten Ananas zerteilen in 30 Sekunden. Und das war übelst, da habe ich es so noch nie gemacht. Ich habe es einmal gemacht mit einer Person, aber ich habe gedacht, das reicht, mehr brauche ich nicht. Und das war dann irgendwie drei Tage vor dem Event. Und ich hatte versucht, Leute zu bekommen. Ich brauchte 15 Leute, aber ich habe nur sechs gekriegt, weil die hatten alle Angst.
GastUnd dann habe ich dann noch mehr telefoniert, bringe eine Freundin mit an dem Tag. Und dann war ich auf zehn Leute an dem Tag, aber ich brauchte 15. Und dann waren an dem Tag alle Medien da, von RTL, Sat.1, ZDF und ProSieben und so weiter. Alle waren sie da, Zeitungen. Und dann haben die mich interviewt vorher. Dann habe ich denen gesagt, Leute, wollt ihr nicht mal selbst ein Teil des Rekords sein, wie sich das anfühlt, eine Ananas auf den Kopf zu haben, die einer mit einer Lichtgeschwindigkeit zerteilt? Das wäre doch eine gute Reportage, oder nicht? Oh ja, das hört sich gut an. So halte ich meine fünf Journalisten zusammen, die mir gefällt, die dann halt... Dann würde ich da hingesetzt haben. Aber das Schlimmste war, die ganzen Medien, die da waren, das mache ich ja immer, gebe ich vorher Interviews, damit die es da haben, vorher, nachher. Und jeder stellt ihm die Frage, sag mal, Joe, was passiert, wenn du mit dem scharfen Samurai-Schwert jemanden am Kopf triffst, an der Stirn, an der Schädeldecke, du kannst ja nicht zurückziehen, oder einer steht auf. Bist du da versichert? Der Mensch kann sterben, der ist verletzt, wird taub.
GastJeder hat mich das gefragt. Am Endeffekt, die letzten Journalisten, ich war schon ein bisschen verunsichert, ob das wirklich alles Sinn hat. Und ich war vielleicht nicht ganz versichert, vielleicht doch, vielleicht verletze ich die Leute, vielleicht auch nicht. die ganzen Fragen, das Mindset war so, was alles passieren kann, war so schwer, dann habe ich nach dem letzten Journalisten gesagt, okay, Leute, ich brauche 15 Minuten für mich, und dann komme ich wieder. und alle haben natürlich gewartet, weil die Spannung war so hoch. Ich bin dann in den Nebenraum gegangen und habe alles gelöscht, was man mich gefragt hat, gesammelt hat, neues Mindset, Zero rausgegangen, und dann habe ich dann losgelegt mit den Journalisten, mit den anderen Freiwilligen und habe dann geteilt, die Ananasse. Und den Rekord, dann sagt er, nach der Aktion sagt der Richter, ja, ist nicht ganz sicher, ist eine Pazituation, ob einer fehlt oder nicht, das ist jetzt nicht sicher. Da habe ich gesagt, wieso? Ja, das ist da die Zeit, oder da habe ich gesagt, okay, soll ich das nochmal machen?
GastUnd die Journalisten alle, ja, haben wir mehr Material zum Schneiden? Und dann gehe ich mal in den Korb, wo Ananas drin sind, waren nur noch drei Ganze da. Dann habe ich gesagt, okay, die Halben, die ich da geteilt habe, halbiere ich noch einmal. Und das war natürlich auch für mich ein bisschen Harikiri, weil das war wirklich gefährlich für alle. Und die haben es eigentlich gewusst, dass das halbe am Kopf war, das heißt, ich muss noch genauer und noch mehr präziser. So, wie auch immer, ich habe es geschafft, ich habe den Rekord geholt, keiner wurde verletzt und ich war sehr glücklich und keiner wusste um die Gefährlichkeit, die es wirklich war, nur ich. Aber auch das habe ich beiseite gedrückt und habe losgelegt, fertig, aus.
Torsten J. KoertingDanach warst du, das haben wir in der Anmoderation nicht gesagt, fünfeinhalb Jahre im Gefängnis, bist vorher raus. Ja, du warst ja lebenslang dort drin, weil was schiefgegangen ist. Nein, Spaß beiseite. Spannend ist ja der Aspekt, dieses ganze negative Gefühl, was in dich hineingetrieben wurde durch die Fragen, die man dir gestellt hat, dass du da in einem Bewusstsein oder Unbewusstsein gewesen bist, das dann wieder raus, also wieder zu reinigen, sodass du mit einem bereinigten Mindset dort reingegangen bist und durch die Übung gegangen bist. Auf Wikipedia ist auch ein Bild drauf, wo man dich in einer vollen Pose sieht und dann eine Dame sich gerade da die Ananas vom Kopf nimmt. Also ganz großartig, dass du da durchgehalten hast und dass es gut gegangen ist, sonst würden wir möglicherweise hier nicht, würden wir hier nicht sitzen.
GastNa, stimmt. Aber diese Metaphern, diese Prinzipien, die ich selber durch Rekorde immer wieder erfahre auf einem hohen Level, diese Prinzipien, die coache ich Führungskräfte, Investoren, Privatleute, von der Hausfrau bis zur Mama bis querbeet, das sind die selben Prinzipien, nichts anderes und nichts weiteres. Deswegen habe ich diese Fang den Fall Methode entwickelt, das Konzept, was ich auch unterrichte und habe das Konzept noch des Business Samurais für Führungskräfte, Vertriebler, Marketing Menschen, das ist so, die Prinzipien optimal fokussiert, ihre Ziele zu erreichen. Wie man in Business Meetings reinkommt, wie man rausgeht, das sind alles für mich Schlachtfelder, die ich aus den Prinzipien der Rekorde und der Herausforderung aus meinem eigenen Leben vereinfacht habe. Und es funktioniert tatsächlich immer, weil Universal Law ist Universal Law. und ich unterrichte und coate die Menschen auf meine Art und Weise, die es so vielleicht nicht so gibt, die kenne ich jedenfalls nicht, schneller und unberechenbarer. Wenn jemand zu mir kommt, die haben das gehört, aber die sind von mir ziemlich aufgeregt, weil die wissen nicht, was ich denen erwarte. Und diese Unberechenbarkeit ist mein Gold.
Torsten J. KoertingWir kommen da gleich noch zu sprechen, weil das ist der Übergang jetzt in deine aktuelle Phase, nämlich das, du hast es gesagt, Extremcoaches oder auch derjenige, der fang den Pfeilmechanismen anderen vermittelt und auch die des Business Samurai. Noch eine Frage liegt oben auf, Joe. Wenn jetzt da der ein oder andere sagt, Mensch, ich habe da auch Bock, mal irgendwie so einem Rekord nachzueifern oder einen zu entwickeln und jetzt mal unabhängig davon auf dich zuzugehen, Ideen mit dir zu entwickeln und die dann auch so weit zu durchdringen, dass das dann möglich ist. Was würdest du neben dem den anderen raten? Was sind so die Mechanismen? Wie erkennt man überhaupt einen Rekord? Wie reicht man den ein? Nimm uns da noch mal zwei, drei Minuten mit, Joe.
GastOkay, also wenn man einen Rekord aufstellen will, ist die Frage, wenn man einen Ginnstrekord aufstellen will, ist es schon ziemlich schwierig. Es ist einfacher, einen bestehenden Rekord im Kirsch weit spucken oder auf Holzschuhen 100 Meter zu laufen, solche Sachen zu googeln und dann sagt man, will man das machen, will man eine Kuriosität als Rekord machen, sich damit identifizieren oder will man einen 24-Stunden-Rekord brechen, den es gäbe oder es gibt da den längsten Plank, mit acht Stunden im Plank auf den Armen, auf den Füßen und Arme, das ist acht Stunden. Wenn man das machen will, das ist natürlich in Anführungsstrichen einfacher, einen bestehenden Rekord zu brechen. Eigene Rekorde zu erdenken, da haben die meisten Leute keine Erfahrung, wissen nicht, wo sie andocken sollen. Gibt es den Rekord schon? Schaffe ich den? Allein bei den Gedanken ist das so viel, dann lasst es gleich los und dann ist das wieder vergessen und es bleibt ein ewiger Traum. Wenn sie meinen Namen hören, sehen, lesen, dann oft ist das so, dass ich angerufen werde, können Sie mir helfen, ich würde das und das. Firmen haben da etwas einfacher, die rufen mich an und sagen, wir haben hier ein Produkt, wie kann man ein Produkt, einen Rekord drumherum stellen, ob das ein Auto ist oder eine Haarbürste oder was auch immer, ein Produkt ist, was vermarktet werden muss und da die nicht so viel Erfahrung haben, werde ich als Experte oft konsultieren und das ist so meine Positionierung, jetzt für dieses Jahr, dass ich eine Weltrekord Academy gründe, damit ich alle Anfragen so ein Fundament geben kann, wo sich dann Menschen sich da ausruhen können, erfahren, wie können sie einen Rekord erfahren. Wenn das kein Guinness-Weltrekord ist, gibt es noch andere Verbände, die Rekorde abnehmen. Das ist zum Beispiel das Weltrekordinstitut in Hamburg mit Olaf Kuchenberger. Das ist zwar kein Guinness, aber es ist in Deutschland schon etabliert und wir arbeiten oft zusammen.
GastSo, was kann man für Rekorde machen? Man muss nicht unbedingt sportlich sein oder high level. Man kann auch, egal wie alt man ist, egal wie fit man ist, egal wie reich und welchen Beruf oder welchen Status, jeder, in jedem Menschen steckt ein Rekord, eine Rekordidee. Die Kunst ist es, diese zu finden und da ist der Joe, the man.
Torsten J. KoertingSehr schön. Also für all denjenigen, die die Kreativität ausgeht, die weder googeln wollen, noch da irgendwie eine Idee haben oder da, wo auch die neue KI, Chat-GPT, nichts hervorbringt, wo man sagt, Mensch, stell dir vor, ich bin ein ganz normaler Mensch, bin knapp über 50 und vielleicht ein bisschen sportlich ambitioniert und möchte gern einen Weltrekord haben. Was schlägst du vor? Wenn das nicht die richtigen Ideen sind, dann auf jeden Fall zu Joe gehen. Auch bei uns darf ich sagen, Joe hat auch so ein energetisches Feld geöffnet, gab es eine Rekordidee. Ich möchte jetzt nicht demaskieren, welche sie ist, weil wir werden und wollen die Ersten sein im September, die das erreichen. Ist durch dein energetisches Feld und Andocken das auch möglich gewesen, nämlich im Rekordinstitut Deutschland dort diesen Rekord zu platzieren und im September jetzt uns auf diesen Weg zu machen. Ich darf einfach nur zurufen, werdet euch darüber bewusst, wenn ihr mal einen Rekord machen möchtet, dass es dafür Möglichkeiten gibt und entweder ihr findet selbst den Weg oder ihr findet den Weg zu Joe. Joe, Du bist jetzt gerade nicht nur dabei, diese Weltrekord Akademie zu initiieren, sondern auch immer noch der Extremcoach, der mit deiner Methodik Fang den Pfeil und auch mit dem Business Samurai Menschen begleitet und zwar nicht nur dabei, neue Rekorde zu identifizieren und die dann auch zu brechen, sondern erfolgreich zu sein im Leben. Was treibt dich da um? Welche Menschen kommen zu dir? Was machst du mit denen?
GastWas mich da treibt, ist einfach, ich bin ja angekommen, ich bin in mir gelandet, in mich, in mir gelandet und helfe gerne Menschen, ihre Ziele zu erreichen und Weltrekorde sind momentan die lautesten, daher wäre ich so, am meisten gesehen. Also helfe ich, Menschen Rekorde aufzustellen, entweder für sich selbstpersönlich oder fürs Fernsehen oder für ihre Firma. Meine Motivation ist einfach, wie schon immer, meine Erfahrungen weiterzugeben, um Leute zu sich selbst zu führen, ihre eigenen Talente zu finden und an sich selbst zu glauben, ob das am Ende ein Rekord ist oder eine Erfüllung, es ist mir egal. Diese Leidenschaft, die in mir ist, schon immer, die ist mein Motor. Menschen zu helfen, sich selbst zu finden, erfolgreich zu sein oder in die Erfüllung zu kommen und die Liebe zu finden und das ist meine Motivation. Und manchmal sehe ich Leute zehn Jahre lang nicht, 20, 30 Jahre lang nicht und wenn sie mich sehen wieder, das ist immer, jedes Mal eine unglaubliche Freude von beiden Seiten, weil ich scheinbar denen damals Dinge gesagt habe oder empfohlen habe, dass die im Leben sehr weit gebracht hat oder in die andere Richtung gegangen sind. Das ist für mich immer so Bonusmaterial, was ich sehr gerne höre.
GastUnd ich habe mit Coaching angefangen schon, soweit ich denken kann. Ich habe Menschen gecoacht, die waren erfolgreicher als ich, reicher als ich, sportlicher als ich und also Weltniveau. Solche Menschen durfte ich coachen schon mit 24, 25. Und bis heute hat sich das aufrechter gehalten. Das liegt in meiner Natur und mein Motto ist halt, Spaß, Menschen zu helfen, sich zu finden, in die Balance zu kommen und in den Fokus.
Torsten J. KoertingWelche Menschen kommen aktuell zu dir mit welchen Fragestellungen?
GastDas ist ja sehr persönlich, okay, aber ich nenne da keine Namen. Okay. Eine Frau, ich coache gerade eine Mama, die ist sehr erfolgreiche Sozialpädagoge. Sie hat mit ihrem Sohn große Probleme, weil er Drogen nimmt und Drogen vertickert und ja, mit 17 Drogen dealt. Ja, und ich coache sie jetzt seit zwei Monate, nicht jeden Tag, nicht jede Woche, bis jetzt so fünf, sechs Mal, aber diese fünf, sechs Mal hat sie so weit gebracht, dass sie es so weit ist, dass sie den Sohn, der noch bei ihr gewohnt hat, aus der Wohnung raus wirft und sich sehr gut dabei anfühlt, um ihnen zu helfen. Das ist zum Beispiel ja, eine eine eine ein Coaching, was ich gerade mache. Was ich noch mache ist, ich coache gerade einen Sportler, einen der für America's Got Talent jetzt im März, da fliegen wir zusammen rüber, wo ich ihn coache, dass Motorräder über seinen Bauch fahren und er dabei O Solomio singt für die größte Sendung auf dieser Erde, America's Got Talent. Und dann habe ich natürlich ein paar Promis gecoacht,
Gastextrem bekannte, gut kann man ja nennen, ich sehe doch überall da, von Stefan Raab, Florian Silbereisen, Michael Hunziger, ja, Querbeet und manchmal stehen die im Mittelpunkt und brauchen selber neue Sachen, damit sie in die Öffentlichkeit für Herausforderung wahrgenommen werden. Dann werde ich angerufen von der Produktion von den Fernsehsendern, Joe, hast du mal eine Idee für den und den Modellator und diesen da? Klar, da ich einen Kanal habe, der sofort funktioniert, kann ich schon fast in derselben Minute, wo ich gefragt werde, den schon sagen, so schnell geht das bei mir. Manchmal verzögere ich das hinaus wegen Verhandlungsgeschick und finanzieller Support. Wenn das so schnell rausgeht, dann ist das vielleicht nicht so viel wert, deswegen ändere ich da ab und zu meine Taktik und so weiter.
Torsten J. KoertingSpannende, spannende Aspekte und ich glaube spannende Momente, die du da für dich selbst erlebst, als auch anderen ermöglicht. Wenn wir da jetzt mal drauf schauen, so aus dem Markt der Selbstständigen und Unternehmer, da spricht man immer von Positionierung und du musst spitz in den Markt gehen und du dich ja auch selbst jetzt als jemand beschrieben hast, der hast, der es anderen ermöglicht, seine eigenen Rekorde vielleicht zu finden und sie dann auch entsprechend umzusetzen, da passt dann so eine Mama nicht ganz rein. Wie kommen die Menschen zu dir? Wie werden die auf dich aufmerksam? Auch wenn es für sie selbst eine große Herausforderung darstellt oder vielleicht auch ein Rekord mit der Situation mit ihrem Sohn zurecht zu kommen, aber die möglicherweise so in der Artikulation und in dem, wie du dich da nach außen jetzt auch in der Form präsentiert hast, mich so gleich direkt mit dir verbinden? Wie kommen die zu dir?
GastJa, ja, das ist der Raum. Ich bin im Raum und ich werde bei solchen Menschen geht das über Mundpropaganda, sehr viel über Mundpropaganda. Der eine hat das gehört, der wird empfohlen und die Menschen, die haben natürlich von mir noch nichts gehört, weil ich bin eher bekannt laut über diese Coachings, die öffentlich sind, Fernsehen, Rekorde, aber die leisen Coachings, wenn ich jetzt Firmencoachings mache, und da habe ich alle, also alle, aber schon sehr, sehr viele von Audi, Otto, VW, ja, unendlich viele, habe ich schon Firmencoachings gemacht, aber die darf ich nicht bildlich so öffentlich machen, weil das ist eigentlich intern, intern ist, ja, so, deswegen sind sie auch nicht überall, über Agenturen werde ich dann bei den Angeboten, bei den Firmen, hier, und die letzte war jetzt Airbus, ja, Airbus coache ich jetzt zum achten Mal, und Airbus ist sehr groß, und da gab es eine Airbus-Abteilung, die wollte nur Joe Alexander haben, weil die haben von einer anderen Airbus-Abteilung gehört, Joe is the best, nehmt ihn, ihr werdet happy sein, und die Agentur, die solche Sachen vermittelt, hat denen drei andere Empfehlungen ausgesprochen, andere Coaching-Incentive-Möglichkeiten, sie sagen, nein, wir wollen Herrn Joe Alexander, weil er ist anders, strange, wie auch immer, das heißt, es spritzt sich rum, wie ich an die Klienten komme, und mein Weg ist aber allen zu helfen, ob das die Mama ist, mit dem Sohn, ich habe auch Beziehungssachen, die ich coache, Leute, die auch abnehmen wollen, aber das mag ich nicht so gerne, weil es gibt tollenweise andere Coaches, die da noch besser, noch mehr Zeit dafür haben, für mich sind die meisten Anfragen, die am schwierigsten zu lösen sind, oder die eigentlich unmöglich zu lösen sind, die mag ich, und die nehme ich auch gerne an,
Gastob das die Mama ist, den eigenen Sohn rauszuschmeißen, das ist ja eigentlich, das ist die Mama, das ist Gefühle, deswegen, meine Bandbreite ist halt der Mensch und nicht das Gebäude oder die Firma, die dahinter steht, sondern der Mensch, den ich coache.
Torsten J. KoertingUnd möglicherweise sind die Prinzipien dahinter ähnlich, ich will nicht sagen immer die gleichen, du hast eben von den Prinzipien gesprochen, die auch im Rahmen von fangen den Pfeil eine Rolle spielen, Erfolg zu erreichen, gibt es da irgendwie so ein Drei-Schritte, Vier-Schritte, Fünf-Schritte-Modell, was du uns mal ganz kurz hier mit reinnehmen kannst?
Gastja,
ja, ja, ja, ja,
Gastalso, das Pfeil, die Fangen-in-Pfeil-Methode beruht auf vier Prinzipien, A, du stellst dich dem Thema, dem Thema, egal was dein Thema ist, du stellst dich dem Thema, was dir am meisten Sorge oder das erreichen will, zweitens, du konfrontierst dich mit dem Thema, zum Beispiel, ich mache das mit dem Pfeil im Bogen, ja, Pfeil fangen ist vielleicht bildlicher, ich möchte einen Pfeil fangen, ich stelle mich dem Thema, dann stelle ich mich vor dem Schützen auf acht Meter Entfernung, jetzt stelle ich mich dem Thema, ich stelle mich dem Pfeil fangen, zweiter Punkt ist, der Bogen-Schütze zielt auf dich und du versuchst, in diese Schusslinie reinzugreifen, in dieses Thema, dieses brisante Thema, was ich am meisten beschäftige, reinzugreifen und das ist der zweite Punkt, der dritte Punkt ist, du wirst von diesem Thema getroffen, das heißt, der Pfeil trifft dich in der Hand, verletzt dich sehr, sehr auer, das heißt, wenn du in einem Pitching-Prozess bist und du verlierst dein Kapital von 300.000 Dollar, 2,5 Millionen oder du hast bei deinem Problem dich verletzt oder bist enttäuscht worden oder, oder, du bist nicht weitergekommen, in der Regel hören die Menschen auf zu 60, 70, 80 Prozent, lassen sie das los, weil das so heißt und gefährlich ist und so schmerzhaft, die Emotionen sind schmerzhaft.
Gastso, die Kunst ist es, Station 4 heißt, ausschütteln die Finger und dann den vierten wieder in dasselbe Ziel, in denselben Pfeil anders reinzugreifen. Du resetest dich nach dem dritten Station neu, schüttelst das ab, was immer das auch war, was dich aufgehalten hat, was die Schmerzen sind, du schüttelst das ab, refokussierst es, resetest dich und machst noch einmal weiter. Und wenn du dann den Pfeil fängst, dann hast du dein Budget, dann hast du dein Problem, deine Beziehung, dein sportliches Ziel, dein Rekord geschafft. Das sind die vier Prinzipien des Fang des Pfeils, die ich dann in einem Eintages- und Zweitages-Coaching direkt in das Gehirn, in das Herz der Menschen vermitteln.
Torsten J. KoertingUnd wie viele Fälle, ja.
GastUnd abschließend noch, ich muss sagen, dass wenn ich Leute coache, selbst für Rekorde oder für Betten oder für andere Sachen, du glaubst gar nicht nach was für einer Zeit die Leute an ihre Grenzen kommen und schon ans Aufgeben denken. Es ist eine sehr hohe Prozentszahl. Es ist unvorstellbar und in dem Moment, wo es dich weitergeht, wo die an sich selbst zweifeln und fast aufgeben möchten, da fängt bei mir der Spaß an.
Torsten J. KoertingUnd wer das erleben will, der geht am besten zu dir. Wie viele Fälle dürfen deine Coaches fangen an so einem Tag oder an solchen zwei Tagen? Imaginär und physisch.
GastJa, also physisch. Ich war von der Jochen Schweitzer AG Agentur, die nur die Executive, nur die High Price Firmen betreut, wurde ich eingeladen und dann habe ich dann die, glaube ich, 40, 50 Supermanager von der Schweiz, von der Börse, die Multimilliardäre und durfte ich dann zwei Tage coachen. Da habe ich vier Bogenschütze mitgenommen und in der Schweiz und dann haben wir dann tatsächlich dort die Leute sehr happy gemacht und das war unglaublich. Dann gehst du dahin als normaler Jo Alexander und coach da die Elite, die Finanzelite der ganzen Schweiz und wenn du da sprichst in der Mitte des Podiums und die sitzen alle um dich herum wie eine Arena und Jo Alexander erzählt denen, wie sie fokussierter oder erfolgreicher haben. Das war sehr, sehr crazy. Meine Leute haben gefragt, Jo, was willst du da sagen? Was willst du? Die haben doch schon alle. Ich sage, keine Ahnung, mal sehen, was ich da sage, wie ich auf der Bühne bin. Das hat super funktioniert. Die waren alle sehr, sehr, sehr, sehr happy und jeder hat seinen Pfeil gefangen und auch mit Schmerzen, was bewusst herbeigesteuert war und sehr erfolgreich. Wie komme ich da hin?
GastJa, was war der Ausgangspunkt dieser Geschichte?
Torsten J. KoertingDie Frage war, wie viel imaginäre oder auch physische Pfeil gefangen deine Kunden?
GastGenau, also im Prinzip geht keiner nach Hause, keiner, der nicht einen Pfeil gefangen hat. Aber ich habe gedacht, die Schweiz, die Finanzgesellschaft war mein Höhepunkt. Nein, es hat das noch getoppt und du glaubst es nicht, Torsten, was ich dann noch für Herausforderungen hatte, Menschen, die Pfeile gefangen wollten oder mussten. Jetzt musst du fragen, welche denn, Joe?
Torsten J. KoertingWelche denn, Joe?
GastHey, Torsten, gut, dass du fragst.
Torsten J. KoertingGerne.
GastSehr gut. Und zwar, ich hatte einen bekannten Tai Chi-Meister, der gibt immer Yoga und Tai Chi-Kurse für Menschen, die einen, wie nennt sich das, die zittern, wie heißt das? Die zittern im Alter, im hohen Alter, wie nennt sich das? Die körperlich nicht mehr ganz fit sind und fangen an zu zittern, vibrieren, die Hände vibrieren.
Torsten J. KoertingWir können es uns alle vorstellen, Joe, und uns fehlt jetzt beiden der Begriff.
GastOkay, auf jeden Fall hat er mich gefragt, Joe, was können wir machen für Motivation? Dann habe ich gesagt, ja, Pfeile fangen. Das ist er, Joe, das sind älte Leute, die jüngste ist, 60, und die sind 65, 70, und die älteste sind 84, und das sind so 30 Personen, und nicht Alzheimer, sondern das andere, na, okay. und die können noch nicht mal greifen in den Pfeil. Doch, lass sie, ich werde das, dass sie dem beibringen, dass sie Pfeile fangen. Das geht doch gar nicht. Doch, es geht. Ich habe einfach geblufft. Ja, und dann hat er gesagt, gut, das machen wir. Und dann haben wir einen Termin auch abgemacht und dann ich würde da so gerne den Begriff eben Tremor
Torsten J. Koertingheißt er. Tremor.
GastNee, nicht Tremor.
Torsten J. KoertingBeim Tremor, der auch als Alterszittern bekannt ist, handelt es sich um eine Bewegungsstörung. Betroffene Zittern verstärkt beispielsweise, wenn sie eine Tasse in der Hand halten und trinken wollen. Auch alltägliche Dinge wieder schreiben oder ankleiden werden zur Herausforderung.
GastJa, können wir das ganz kurz, dann gucke ich das in meine E-Mail, mache ich ganz kurz auf.
Torsten J. KoertingParkinson.
GastParkinson, genau. gut. Parkinson, alles Parkinson, Leute. Und er arbeitet mit dem Parkinson Verband zusammen, den größten in Deutschland. Und er hat das dann denen erzählt, dass der Alexander, der kommt und wird den Menschen beibringen, den Parkinson-Menschen, wie man Pfeile fängt. Und ich habe mir gedacht, what? Okay. Ich war dann angekommen in Berlin und dann hatte ich dann die alten Leute erstmal einige Stunden Theorie, um die hinzuführen, was passiert, und alle sagen, die können nicht auf einem Bein stehen, die konnten das Atmen teilweise verlernen, die Ziele haben die nicht mehr ganz andere gehabt als normal. Und dann sind wir dann rausgegangen in den Park und dann habe ich gesagt, keiner geht nach Hause, bis er sich einen Pfeil gefangen hat. Und am Endeffekt haben alle einen Pfeil gefangen. und die Älteste war 85, ich habe alles auf Videos. Und während des Coachings über Fokussierung, über Atmung, über Mindset und so weiter, bin ich aber durchgegangen, kollegiert und so weiter. Dann habe ich einen Mann gesehen, der sehr gezittert und hat versucht, mit der rechten Hand, die gesund, also was ist gesund, die nicht gezittert hat, geworfene Pfeile zu fangen, geworfene Pfeile zu fangen. Und seine linke Hand, die an der Seite hing, gezittert hat, hat gesagt, was machst du denn da? Ich duze ja alle da. Was machst du da? Ich versuche, einen geworfenen Pfeil zu fangen. Ja, aber wieso machst du das nicht mit der anderen Hand? Joe, ich kann nicht mehr da, die funktioniert nicht.
GastDoch, das geht. Und dann habe ich gemerkt, dass um uns herum alle still wurden und wollten wissen, wie die Reise jetzt weitergeht. So, ja. Und am Endeffekt hat er tatsächlich mit der linken Hand Parkinson-Krankheit, ich glaube, ein hohes Stadion, da hat er Pfeile gefangen und nicht nur mit der Hand geworfen, sondern auch mit dem Bogen abgeschossene Pfeile, die ich abgeschossen habe, mit der Hand gefangen.
Torsten J. KoertingAlso Joe Alexander lässt Menschen, die an Parkinson erkrankt sind oder an Tremor, fliegende Pfeile fangen.
GastAber auch, ja, das war so komisch, weil ich habe keine Erfahrung, ich bin ja kein, aber ich wusste, irgendwie, es muss gehen und es wird auch gehen. Und letztendlich war das so, meine Intuition sagt, wenn ein Pfeil auf dich zukommt, du schaltest für einen Moment deine Parkinson aus, weil dein Fokus ist so hoch, dass du unbedingt diesen Pfeil fangen willst, du schaltest irgendwie das Problem aus und fängst du und alle haben gefangen und einige haben drei, vier Pfeile gefangen und immer, wenn jemand einen Pfeil nicht gefangen hat, musste die Person eine Aufgabe erlebigen. Und ich glaube,
Torsten J. Koertingdie Betapher, die dahinter liegt, ist das, was dich auch in all deinen Erfolgen in deinem Leben ausgezeichnet hat und wir haben ja nur in ein paar reingeschaut, ist eine Leidenschaft, dich auf Dinge einzulassen und der Fokus, den es braucht für eine bestimmte Aufgabe oder Herausforderung oder Ergebnis, was man erreichen möchte, ob das jetzt der Weltrekord ist, ob das das Pfeile fangen ist als Parkinson-Kranker oder jemand, der sich einfach nur auf den nächsten Terminen oder vielleicht auch auf seine Partnerschaft fokussieren möchte, es gelingt, wenn alles andere drumherum auch da ist.
GastRichtig, weil das Kleid ist zwar ein anderes, aber es ist immer derselbe Mensch. Exakt.
Torsten J. KoertingJoe, hier steht jetzt schon seit knapp anderthalb Stunden, mal gucken, wie wir diese Folge hier zerhacken in seine Einzelteile, damit sie verdaubar wird und natürlich auch als Gesamtfolge zur Verfügung zu stellen, steht hier seit Anbeginn eine brennende Kerze und es liegt ein leeres Blatt Papier vor mir und wissen wir, dass es sich hier um einen Podcast handelt und möglicherweise auch mal um ein YouTube-Video. Was hat es damit auf sich und durch welche Übungen dürfen wir jetzt durchgehen, Joe?
GastEs ist jetzt auch für mich eine Herausforderung, das per Mikrofon zu machen. Okay, du hast jetzt einen Zettel, einen DIN A4-Zettel weiß in deiner Hand, richtig?
Torsten J. KoertingJa.
GastOkay. Hast du einen Schreiber irgendwo in der Nähe?
Torsten J. KoertingIch habe auch einen Schreiber in der Nähe und in der Hand. Wow.
GastOkay. Ich schreibe auf diesen Zettel deinen Namen und für alle diejenigen
Torsten J. Koertingim Podcast, ihr könnt das mitmachen, ihr braucht dazu eine brennende Kerze, ich weiß noch nicht, wofür sie gut ist, das werden wir gleich erleben, ihr braucht ein leeres Blatt und ihr braucht einen Stift und jetzt könnt ihr alle den Namen auf diesen Zettel schreiben und durch alles andere lassen wir uns jetzt durch Joe führen. Ich schreibe meinen Namen jetzt, Joe.
GastGenau, und das Datum von heute. Und last but not least auf diesem Zettel schreibst du ein, zwei oder maximal drei Wünsche oder Ziele oder was du erreichen möchtest. Stichworte, müssen nicht habe ich. Okay, diese Ziele behältst du für dich. Jetzt greifst du das DIN A4 Blatt mit dem Zeigefinger und Daumen von oben am Topf und hältst das Blatt Papier von oben nach unten runter. dass das so wabbelig ist, also runterhängt. Zeigefinger und Daumen. Ja, ich kann es jetzt nicht sehen, aber hast du das?
Torsten J. KoertingIch habe es.
GastGenau. Mit der linken Hand oder mit der rechten Hand? Das ist egal.
Torsten J. KoertingIch habe es mit der rechten Hand.
GastDu hältst das mit der rechten Hand? Okay. Dann nimmst du die linke Hand, weißt du was? Wir machen es andersrum. Du hältst mit der linken Hand, bist du Rechtshänder oder Linkshänder?
Torsten J. KoertingRechtshänder.
GastOkay, dann hältst du mit der linken Hand dieses Blatt Papier oben am Topf, ganz leicht, hältst du es fest. Habe ich. Mit der linken Hand hältst du das DIN A4 Blatt mit deinen Zielen drauf. Mit der rechten Hand gehtst du über das Blatt Papier und bei drei würdest du das Papier mit der linken Hand loslassen und musst mit der rechten Hand das Blatt Papier fangen, mit den Zeigefingern und Daumen zusammenkneifen, letztendlich. und die Hand ist nur ein paar Zentimeter über das Blatt Papier. Die rechte Hand ist zwei, drei Zentimeter über das Blatt Papier. So, bei drei lässt du das los und versuchst mit der rechten Hand das herabfallende Papier zu fangen. Bist du bereit?
Ich bin bereit.
GastEins, zwei, drei. Hast du gefangen?
Torsten J. KoertingErster Versuch, kläglich gescheitert.
GastOkay, das kann passieren. Versuch das noch einmal.
Torsten J. KoertingIch gebe mir Mühe.
GastGuck auf das. Ja, sehr oft dein Aspekt Papier.
Torsten J. KoertingDie nachfolgenden Podcasts verschieben sich auf unbestimmte Zeit.
GastDas kenne ich von Thomas Gottschalk. Okay, also du guckst auf das Blatt Papier. Du fokussierst dich drauf und man kann halt sehr viel schummeln, indem man erst die linke Hand loslässt und dann mit der rechten Hand wenn ich schon gegriffen habe. In dem Fall wollen wir nicht tricksen, weil da beschummeln wir uns jetzt. Also nur einmal. Mit der linken Hand lassen wir bei drei los und danach sofort mit der rechten Hand zugreifen. Eins, zwei, drei.
Torsten J. Koertinggeschafft.
GastGeschafft? Okay.
Torsten J. KoertingGeschafft.
GastWarum hast du es geschafft?
Torsten J. KoertingOhne Tricks.
GastSehr gut. Warum hast du es geschafft?
Torsten J. KoertingVoller Fokus,
Gastwürde ich sagen. Voller Fokus. Wieso war der vorher nicht da? Weil die die Erfahrungswerte vielleicht gefehlt haben.
Torsten J. Koertingüberfordert mit der Situation, obwohl sie so einfach ist.
GastSo. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und machen das noch einmal, weil es kann ja sein, dass es ja ein Zufall war. Glück. Erst, wenn das dreimal hintereinander geklappt hat, dann kannst du von einem System ausgehen, dass das funktioniert. Hast du das Blatt in der linken Hand?
Torsten J. KoertingIch habe das Blatt in der linken Hand.
GastOkay, und bei drei lässt du los. Eins, zwei, drei.
Torsten J. KoertingJa.
GastIst es gefallen?
Torsten J. KoertingJa.
GastSehr gut. Wir steigern das jetzt ein bisschen. Das ist der letzte Versuch. Nimm das Blatt in die linke Hand. Für alle, die das gerade zuhören, wenn ich es bis dahin nicht geschafft habe, kein Problem, kann man später üben. So, letzte Übung, letzter Versuch. Die Nervierblatt in die linke Hand nehmen, die rechte Hand daneben, etwas weiter drüber, Augen schließen, visualisieren, tief Luft holen und dann die Luft anhalten, bis ich das Kommando gebe. Luft wird angehalten irgendwann. Das ist jetzt nämlich ein Störfaktor. Bei drei, geschlossene Augen, eins, zwei, drei. Was ist passiert?
Torsten J. KoertingIch bin fast erstickt. So lange die Luft, dann geil.
GastIch habe es gefangen. Ich habe es gefangen. Ja, gerade eben hast du 300.000 Dollar Euro verloren am Investment. Gerade eben.
Torsten J. KoertingScheiße. Warum?
GastWarum? Weil du bist nicht bei drei, heißt, das ist so, die Gesetze, du hast dich durchgehalten. Ja, das ist so die Ansage gewesen. Wenn du vorher springst, ohne ein richtigen Timing, dann ist das blöd. Dann kannst du zehnmal springen. Du bist immer auf dem falschen Timing, gibst immer Bauchlandung, tut immer weh, verlierst jedes Mal Geld, Emotionen und Leid. So, heißt, dann war das dir vielleicht nicht wichtig genug. hast du an deine Ziele gedacht?
Torsten J. KoertingNein. Ich habe nur auf das Blatt Papier geachtet, auf den Atem und manchmal sagt der endlich drei, damit ich das Blatt fangen kann.
GastJa, ich weiß. Aber ich hätte schon, in dem Moment, du das Final, wollte ich schon sagen, drei, aber du hast einfach einen Tick so früh vom Timing versenkt. warum hast du nicht an deine Ziele gedacht? Wenn du an deine Ziele gedacht hättest, hättest du das Gefühl, hättest du noch zehn Sekunden länger halten können, weil die Wellen sehr wichtig wären?
Torsten J. KoertingAbsolut.
GastWeil, man sagt ja immer, wenn dein Warum geklärt ist, dann kannst du Unmögliches schaffen. Das stimmt auch hier. Wenn du gewusst hättest, dass es um Leben und Tod geht und es geht nur um zehn Sekunden länger, den Atem anzuhalten, dann hättest du das geschafft und du hättest dein Ziel erreicht. Ja, das hast du jetzt ein paar Sekunden vorher losgelassen und nicht auf drei gewartet. Um das wieder gut zu machen, gibt es eine andere Übung, aber die machen wir vielleicht beim nächsten Podcast. Aber verstehst du das Prinzip jetzt ein bisschen?
Torsten J. KoertingDie Metaphern hinter der Übung. Großartig von dir reflektiert, Joe. Wahnsinn. Ja. Ja, bitte.
GastDas mit der Kerze. Weißt du nicht, wie die Zeit das ist, ob wir das beim nächsten Podcast machen oder auch jetzt, das musst du entscheiden, weil es ist, die Zeit, die den Zuhörern vielleicht schon sehr viel zu hören sind, ob die dann auch wussten.
Torsten J. KoertingIch glaube, das machen wir im nächsten Podcast und den fokussieren wir nur auf diese Ansätze. Wir fokussieren das nur auf die Methoden, die mit dem fangen, den Pfeil und mit dem Fokus und mit der Konzentration zu tun haben. Ich glaube, das hat so einen gewissen Einblick gegeben in das, Joe, was du auch in deinen Coachings machst, was du möglich machst, wie du in der Lage bist, durch solche kleinen Übungen des Blattpapierfangens, des Augenschließens und dann der anderen Herausforderungen, die ich gerade eben hier persönlich erleben durfte, das dann wiederum in das Hier und Jetzt zu transportieren. Das heißt, die Erkenntnisse, die ich jetzt schon erwinnen durfte, bei den Zählen, die auf meinem Zettel standen, werden sicherlich das ein oder andere an diesem Wochenende bewegen, ohne jetzt zu sagen, welche Ziele darauf gestanden sind. Also von daher erst mal danke hier für diese Übung, Joe, und danke für, dass wir da noch mal eine zweite Folge oder eine weitere Folge machen können, um diese dann entsprechend zu demaskieren. Aber ich weiß, du möchtest noch was sagen, Joe, bevor wir zum Abschluss kommen. Joe.
GastJa, ich habe hier ein Buch, fang den Pfeilbuch und ich werde jetzt blättern und wann immer du sagst Stopp, werde ich diese Seite anhalten und mal sehen, was da als in der ersten Seite steht, was vielleicht für dich passt. In diesem Joe Alexander fang den Pfeilbuch. Das hat, das habe ich manchmal auch Spaß gemacht, aber bis jetzt hat das immer komischerweise immer gepasst. Mal sehen, ob das heute auch passt. für denjenigen, für dich, was für eine Thematik das Buch hat.
Torsten J. KoertingAlso für alle, die da draußen auch Podcasts machen, ich kann das nur empfehlen, weil Podcasts sind auch ganz kostenlose Einzelcoachings, die dadurch ermöglicht werden, entsprechend der entsprechenden Podcast-Gäste, die ihr euch dann einladet. Ich mache das jetzt so wie bei Stadt, Land, Fluss. Du sagst Start, ich schließe die Augen vorher und sage dann irgendwann Stopp und dann werden wir sehen, auf welcher Seite wir landen. Passt das so, Joe? Passt. Und ein Zitat. Ich schließe die Augen. Du sagst einfach Start, wenn es soweit ist.
GastGenau. Bevor wir loslegen, möchte ich nochmal ein Zitat sagen. Der Erste folgt niemandem. Okay. Ich liebe ja Zitate. Ich mache hier jeden Montag ein Zitatvideo, vielleicht weiß ich es um vier Uhr morgens.
Torsten J. KoertingDas kriege ich immer. Vier Uhr, der Montagmorgen vier Uhr Impuls vom Joe. So, ich habe die Augen geschlossen.
GastAchtung und los.
Torsten J. KoertingStopp.
GastDas Haupttitel ist Der Weg zum Erfolg. Okay. Und zwar mit dem Titel Hunger. Hier ist ihr Proviant. Und hier ist auch ein paar Namen wie Edmund Hillary oder Charles Lindbergh. Und dann habe ich hier das Oberthema Hunger. Hier ist ihr Proviant. Dann lese ich mal kurz die Zeile vor. Wo wir gerade den Hunger erwähnt haben, auf ihrer Reise darf ihr Proviant natürlich nicht fehlen. Denn was passiert, wenn sie merken, dass ihre Einstellung in Klammern ihr Proviant wie Motivation, Willenstärke etc. zum Ziel schwächelt? Klar, dann schmieren sie ab oder verhungern doch noch kurz vor dem Ziel. Die Leute werden mit dem Finger auf sie zeigen. Wir haben es ja schon immer gesagt, dass du es nicht schaffst. Für diesen Fall sollten sie die Vorkehrung treffen, indem sie ausreichend Bilder, Videos oder Schriftliches zu ihrem Ziel einpacken. Wenn sie das vergessen haben, dann gönnen sie sich einen kurzen Moment der Ruhe und versuchen ihr Ziel nochmal bildlich durch Visualisierung klar zu erfassen. Wenn es ihr Ziel ist, eine Lamborghini zu kaufen und ihre Kaufluß zwischendurch schwindet und sich die Sinnfrage stellt, ist das wirklich das, was ich will? Dann visualisieren sie, wie es wäre in diesem Lamborghini zu sitzen, die Kraft des Motors zu spüren, jede einzelne Fertigstärke, jede Vibration zu erfüllen, wie er in den Straßenkurven von Monaco liegt, ohne auszubrechen. Sie sehen sich selbst in den nächsten Hörengang schnurren und so weiter.
Torsten J. KoertingDanke.
GastAlso das war tatsächlich Hunger.
Torsten J. KoertingHunger. Ich will nicht sagen, dass ich den um 20 nach 4 nachmittags an einem Freitag, wo wir das Interview aufnehmen, verspüre. Denn bis auf das Frühstück und ein kleines Proteinshake mit ein paar zusätzlichen Inhaltsstoffen war es dann heute noch nicht. Von daher könnte das das überlagernde Gefühl sein und da den richtigen Proviant mit reinzunehmen. Joe, es war großartige Stunde 40, die wir jetzt hier zusammengesessen haben. Es ist so ein echter Umsetzungsgiganten Folge, die wir dann aufteilen werden in einzelne Segmente. Danke dir für diese vielen Einblicke, die du uns gegeben hast in dein Leben und wir haben ja immer nur punktuell in Bereiche reingeschaut. Ich glaube, wir könnten noch ein paar Podcast-Folgen mehr machen, auch in der Länge, um alle Facetten oder mehrere Facetten deines Lebens nochmal zu demaskieren. Ich glaube, für all diejenigen, die Lust gefunden haben, sich mit dir mal intensiver zu beschäftigen. Ihr braucht einfach nur Joe Alexander in Google einzugeben oder ihn direkt anzusprechen, wenn ihr die Chance habt, in einem Seminar in der gleichen Reihe zu sitzen. Drei Sitze waren bei mir dazwischen, die waren alle leer und da bin ich einfach mal hingegangen oder dann auch den Mut haben, ihn mal anzuklingeln oder anzufunken. Joe, was ist da der beste Kanal? Wie kann man dich am besten erreichen?
GastWo immer du hingehst, da werde ich sein.
Torsten J. KoertingJoe war schon da. Das heißt,
Gastwenn es soweit ist, dass mich rantritt, entweder googeln oder über joalexander.com oder einfach bereit sein, dann kommt alles von alleine. Dann stehe ich auf einmal vor deiner Haustür oder beim nächsten Workshop oder es kommt durch einen Zufall in deinem Leben und dann lernen wir uns kennen und da würde mich sehr, sehr freuen. Ob du einen neuen Rekord aufstellen wirst oder deine privaten Sachen klärst oder deine beruflichen oder deine Pitchings, ist egal. Es wird auf jeden Fall immer zum Ziel etwas anders, aber sehr fokussiert und einfacher als man denkt. Christian,
wissen wir.
Torsten J. KoertingJoe, du hast jetzt die letzte Frage schon vorweggenommen. Erstmal danke dafür, dass du berichtet hast, wie man dich erreichen kann. Und dennoch ist das letzte Wort, der letzte Satz, die letzte Botschaft gehört immer dem Gast. Was ist das, was du den Zuhörern und Zuhörern als Letztes sozusagen noch mitgeben möchtest, worüber sie möglicherweise nochmal nachdenken sollten? Danke, dass du dabei warst.
GastEs ist alles nicht so schwierig, wie die Umwelt es dir zu glauben vermag. Es ist alles schon da, es ist alles schon in dir. Trau dich ein bisschen und dann wird das in dein Leben kommen und die Liebe in dir, wenn die stark genug ist, hey, das ist alles, was wir brauchen und dann wird sich der Raum öffnen, das Universum wird sich öffnen und dann steht ein Joe vor dir oder ein anderer Coach oder ein Mensch, der dir helfen wird. Glaubt an euch und fokussiert und bleibt immer dabei. Ich bin mir dabei.