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Cover des Podcasts „Deep Dive mit Torsten Koerting“

Folge 003 · 3. Februar 2020

Die 4 magischen Elemente für Dein Wachstum

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Abenteuer, die Sie wachsen lassen, basieren auf 4 Prinzipien:

G - Gefühle (Emotionen) ... während der Abenteuer müssen Sie Zugang zu Ihren Emotionen erhalten und die Natur und sich selbst fühlen, und männliche andere fühlen Sie.

R - Risiko (Risiko) ... es muss ein gewisses Risiko geben, Risiken, die Sie bewältigen und lernen müssen, durch effektive Entscheidungen zu mindern, Risiken, die es Ihnen ermöglichen, sich außerhalb Ihrer Komfortzone zu bewegen.

O - Objektiv (objektiv) ... Herausforderungen und Erfahrungen müssen reflektiert und nachbesprochen werden, um außerhalb der Naturerfahrung wirksam zu werden. Sie müssen stabilisiert werden, um sie in Ihr privates und geschäftliches Leben zu integrieren.

W - Wunderlich (umständlich) ... die Erfahrung muss sich umständlich anfühlen und irgendwie anders sein als in der Vergangenheit. etwas, das dich herausfordert.

Das Transkript zum Nachlesen

Maschinell erstellt und nicht redigiert — Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Sprecher automatisch getrennt; Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. 3.472 Wörter, 26 Minuten Gespräch. Als Textdatei laden.

Torsten J. KoertingHallo und ein herzliches Willkommen zum Gamechanger Podcast. Der Podcast für deinen Erfolg. Mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnisreichen Interviews und persönlichen Gamechangern, die dich in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting. Ich habe mir in den letzten Monaten und Jahren immer wieder die Frage gestellt, was bringt einen wirklich weiter? Was lässt einen aus der Komfortzone gehen und Neues entstehen lassen? Was lässt den Menschen wachsen zu neuen Höhen? Und was lässt ihn den nächsten Schritt machen? Und während der Nature Leadership Experience, auf die ich in anderen Podcast-Folgen schon eingegangen bin und eingehen werde, darf ich sagen, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Denn die Nature Leadership Experience ist ein Format, welches Teamentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung, Entwicklung von Fähigkeiten und Leadership Entwicklung in die Natur bringt und so Menschen in einer ganz besonderen Form weiterentwickeln. Und ich habe versucht, das Nature Leadership Experience Format, was, wie man sagen darf, nach 30 Jahren wie so ein Heureka-Moment entstanden ist, versucht zu demaskieren. Und dabei haben mir Studien geholfen, dabei haben mir Bücher geholfen und eine ganz besondere Studie von einem besonderen Menschen, der Experte ist, darf man sagen, für Bullet, für Löffellisten, für Listen, die abzuarbeiten sind, für Ziele, die zu erreichen sind. Der hat eine Studie geschrieben und eine Studie erarbeitet, die gerade dieses Momentum der Natur gepaart mit gemeinsamen Erlebnissen im Team versucht hat zu analysieren. Und neben dieser Studie und vielen anderen Büchern ist daraus, ja, sind vier Elemente entstanden, die Menschen wachsen lassen. Und dieses wachsen lassen etwas ist, was eine besondere Erfahrung sein darf. Und im Englischen und besonders in dieser Studie ist das Ganze als Peak Experience beschrieben. Eine herausragende Erfahrung. So, und jetzt dürfen wir in unserer Vergangenheit mal überprüfen, wann haben wir herausragende Erfahrungen gemacht? Waren das besondere Projekte, die du geliefert hast? Waren das besondere sportliche Höhepunkte, die du erleben durftest? Waren das Herausforderungen, die in deinem täglichen Leben dir begegnet sind, an denen du gewachsen bist? Und gerade in der Nature Leadership Experience haben wir Formate entwickelt, die aus welchem Grund auch immer so entstanden sind, die genau das ermöglichen. Nämlich diese besonderen, herausragenden Erfahrungen, die Menschen wachsen lassen. Und dieses Wachsen, dieses sogenannte Grow-Prinzip, also wachsen und lernen können in einem Team beziehungsweise in der Einzelperson, ist genau dieses Akronym, was für die vier Bausteine steht, die solche herausragenden Momente ausmachen und die Menschen wachsen lassen. Und in dieser kurzen Podcast-Folge möchte ich euch diese vier Elemente demaskieren. Und im Überblick möchte ich sagen, sind das folgende Elemente. Es ist das Gefühl, was du dir zugänglich machen darfst, also Gefühle, die du erleben kannst, dafür steht das G. Risiken, die du eingehen darfst, also diese Erfahrung darf ein gewisses Element von Risiko beinhalten. Es darf, und dafür steht das R, es darf objektiv werden. Das heißt, durch einen Debriefing-Reflektionsprozess darf es nicht nur subjektiv Erfahrungen gemacht haben und diese reflektieren, sondern es darf diese objektivieren, das heißt ins Bewusstsein spülen und transportieren in das, was du dann in der realen Welt auch miterleben und beleben darfst. Ja, und dann, das ist das O, also objektiv, und dann das W steht für wunderlich, also im Englischen awkward. Es darf besonders sein, es darf sich irgendwie komisch anfühlen. Und das diese vier Elemente, die eine herausragende Erfahrung ausmachen. Also, eine Peak Experience, eine herausragende Erfahrung entsteht aus und besteht aus dem Zugang zu Gefühlen. Es besteht daraus, dass etwas Risiko beinhaltet sein darf. Es darf objektiv werden durch einen Reflektionsprozess und es darf sich wunderlich anfühlen. Das sind die vier Elemente. Und darauf würde ich jetzt gerne noch mal ein bisschen eingehen in dieser Folge.

Torsten J. KoertingUnd jetzt gehen wir rein in diese vier Elemente. Also Gefühle. Besondere Herausforderungen und besondere Erfahrungen dürfen den Zugang zu deinen Gefühlen beleben und ermöglichen. Was heißt das konkret? Wenn wir ein schwieriges Projekt haben oder ein herausforderndes Projekt, gibt es in diesem Projekt Momente, wo du vielleicht glaubst zu scheitern. Es gibt Momente, wo du durchdrücken darfst. Es gibt Momente, wo du vielleicht Angst hast, ob du gut genug bist, ob das Ziel erreicht werden kann. Und es gibt vielleicht auch Momente des Stolzes und der Freude, speziell dann, wenn ein Teilerfolg oder der große Erfolg gemeistert ist und erreicht ist. Genauso auch bei einer Alpenüberquerung, die wir im Zuge der Nature Leadership Experience anbieten, die Alpenüberquerung hat auch all diese Elemente. Ja, es ist eine gewisse Form von Angst oder Respekt. Es sind Formen von Freude zu spüren, gerade dann, wenn du einen kleinen Erfolg oder den großen Erfolg, dann, wenn du den Alpenhauptkamm überschreitest nach 150, 160 Kilometern, die du bis dahin dann schon sechs Tage lang gewandert bist. Es sind Momente der Liebe, das heißt Zugang zu anderen Menschen, die ihre Gefühle zeigen und du auf einmal das Gefühl ja nicht der körperlichen, aber der menschlichen Zuneigung empfindest und Liebe empfindest für den anderen Menschen. Und das Besondere an diesen Erfahrungen darf sein, dass diese Gefühle nicht nur im Inneren verschlossen stattfinden, sondern dass sie nach außen getragen werden, dass sie sichtbar werden für alle Menschen, die sich dann in diesem Moment in deinem oder in eurem Umfeld finden. Und diesen Zugang zu den Gefühlen, der darf durch diese besondere Erfahrung entstehen, er darf dadurch gefördert werden, dieser Zugang und diese Gefühle dürfen gezeigt werden, sie dürfen belebt werden. Und besondere Erfahrungen, gerade dann, wenn wir in der Lage sind, sie zu gestalten, wenn sie also nicht aus der Lameng heraus entstehen, sondern wenn wir in der Lage sind, diese Erfahrungen zu designen, zu craften, zu kreieren, dann dürfen wir darauf achten, dass Gefühle entstehen und Gefühle in einem geschützten Rahmen auch gezeigt werden. Und wir haben das immer wieder erlebt, jetzt dieses Jahr, im Jahr 2019, bei den Alpenüberquerungen, bei den Lake Tahoe Umrundungen und natürlich ganz besonders bei dem John Muir Trail, 370 Kilometer, 14.000 Höhenmeter und das in purer Wildnis in 17 Tagen zu meistern, hat dem einen oder anderen, darf ich sagen, nicht nur ein Tränchen in das Gesicht gezaubert, sondern auch ein Lächeln und auch eine gewisse Form des Respektes. Und das alles war täglich sichtbar. Und genauso ist das in den Projekten, wenn wir in Projekten, in Projektmeetings, in Projektkickoffs in der Lage sind, ob als Leader, als Projektleiter oder als Teammitglied, Gefühle zu zeigen und wir einen geschützten Rahmen schaffen, in dem diese Gefühle entstehen können. Das heißt jetzt nicht, dass wir immer in Tränen ausbrechen in den Projektmeetings, sondern das darf heißen, dass wir Gefühle zeigen dürfen und auch Gefühle der Freude und das Gefühl des Erfolges, der gefeiert werden darf, ist ein Gefühl, was zugelassen werden darf und was wir in solchen Momenten erreichen wollen. Also, besondere Erfahrungen, die uns wachsen lassen, dürfen Gefühle zulassen. Sie dürfen Gefühle erzeugen und sie dürfen diese Gefühle in einem geschützten Rahmen auch nach außen tragen lassen. Kommen wir zum nächsten. Das Thema Risiko oder das Element Risiko. Gefühle und jetzt kommen wir zu Risiko. Risiken, ja, Herausforderungen und besondere Herausforderungen, die uns wachsen lassen, dürfen eine Prise Risiko enthalten. Es darf etwas sein, was ungewöhnlich ist, was unerwartet ist, wo wir noch nicht ganz wissen, schaffen wir das, wo wir spüren, das haben wir so in der Form vielleicht noch nicht erlebt, sind wir vielleicht gut genug, werden wir noch geliebt, wenn wir durch diese Erfahrung durchgehen oder auch nicht. Und diese Erfahrungen, speziell dann, wenn wir sie auch wieder designen können, sollten wir in der Lage sein, eine Prise Risiko, die gemanagt ist, also kein ungemanagtes Risiko, kein Risiko, das zu einem Riesenthema werden kann, sondern ein bewusst eingegangenes Risiko, was dich aus der Komfortzone rausbringt, aber wo du weißt, es gibt Halt, es ist jemand da oder es ist Elektronik oder andere Elemente, die dich in einer gewissen Form schützen. Warum sage ich Elektronik, speziell in der Natur, wirst du Erfahrungen machen, dass man in einem Bereich ist, wo kein Mobilnetzempfang ist und wenn dir da was passiert, also das Risiko zu einem Thema wird, dass du dir das Bein brichst, dass du umknickst und nicht mehr rauswandern kannst, dass du dann die Möglichkeit hast, über ein technisches Device, wie jetzt so ein Garmin Explorer Plus, der in der Lage ist, über GPS beziehungsweise über das Iridium-Satellitennetzwerk einen SOS-Notruf abzusetzen, der dich dann, egal wo du bist auf der Welt, innerhalb kürzester Zeit herausholt. Und diese Mitigation, diese Minimierung von Risikokonsequenzen darf in so einer Erfahrung mit eingearbeitet sein, sodass es nicht unerwartete Risiken und große Risiken werden, die alle dann zu einem Riesenthema werden lassen. Also gemanagte, verantwortete und achtsame Risiken, aber die dich aus der Komfortzone rausbringen. Etwas, was dich ja unwohl fühlen lässt ein Stück weit und kennt das vielleicht, diesen diesen Kloß im Magen zu haben, wo du weißt, jetzt ist es doch etwas Ungewöhnliches, was da auf uns zukommt und können wir das schaffen. Und gerade beim John Muir Trail hatten wir das jeden Tag. Ob das die Distanz ist, die ein gewisses Risiko bedeutet, ob das die Blasen waren, die an den Füßen schon sind, man dann denkt, Mensch, kann ich diesen Tag heute noch so gestalten, wie ich das möchte. Und natürlich auch bei der Alpencross das Risiko, gerade im September, wo wir letztes Jahr rübergegangen sind, wie sind die Schneeverhältnisse, wie ist der Trail beschaffen, wie rutschig ist das oben und ist das etwas, wo jeder der Teilnehmer in der Lage ist, auf knapp 3000 Meter den Alpenhauptkamm zu überschreiten. Und genauso ist das in Projekten, genauso ist das in Teams, die ihre Ergebnisse liefern dürfen. Auch da gibt es Risiken, die zu managen sind, Dinge, die sich unwohl anfühlen und nur dann kann ein Team wachsen und zu einem außergewöhnlichen Team werden, wenn es in der Lage ist, solche Risiken zu bewältigen, zu managen, vorher zu antizipieren und dann gemeinsam durch diese Momente durchzugehen. Und das sind genau das, was ein wesentliches Element, was sich aus der Komfortzone raustreten lässt, Neues erfahren lässt und da, wo die Magie entsteht, nämlich dann ein bisschen Risiko dabei ist und sich dieses Unwohlsein breit macht und du dann da durchgehen darfst, um dein nächstes Level zu erreichen. Also, wir haben gesprochen über Gefühle, wir haben gesprochen über das Risiko. Ich überspringe jetzt den dritten Punkt, nämlich das Objektive und komme zum vierten Punkt, nämlich das Wunderliche, dieses Awkward, weil es auch grandios in den Kontext von Risiken passt. Es darf sich besonders anfühlen. Es darf etwas sein, um eine Erfahrung außergewöhnlich und besonders werden zu lassen, eine Peak Experience werden zu lassen, darf es etwas sein, was sich awkward anfühlt, was sich wunderlich anfühlt, was irgendwie so ein bisschen quer ist, was wir vielleicht vorher so in der Form noch nicht erlebt haben und wo wir wissen, wenn wir da durchgehen, dann werden wir wachsen und in dieser Situation lernen. Und ob wir das schon vorher wissen, dass wenn wir da durchgehen, wir wachsen oder nicht, das ist etwas, was jedem Einzelnen dann überlassen bleibt oder auch in dem Rahmen dann gestaltet und geschaffen werden darf, nur im Unterbewusstsein passiert genau das im Unbewussten, das, nämlich dieses Wunderliche, dieses Mensch, das habe ich so in der Form noch nicht erlebt, bin ich mutig genug, kann ich meine kleine Angst überwinden, kann ich die Stimme im Kopf ausschalten, kann ich sie in die Ecke stellen und isolieren und mir mit motivierenden und aktivierenden Glaubenssätzen und Mantras mich dahin bringen, dass durch dieses Wunderliche, durch dieses sich komisch Anfühlende durchzugehen, nämlich dann, auch dann bin ich in der Lage, die Komfortzone zu verlassen, das nächste Level zu erreichen, weil hintendran die Magie entsteht. Und in Projekten, gerade dann, wenn es Projekte sind, die sind, die Neuland betreten. Wer das, wer den World Trade Center leider nun nicht mehr da, das Projekt des World Trade Centers in den 70ern betrachtet hat, weiß, dass zu dem Zeitpunkt, wo entschieden wurde, das World Trade Center zu bauen, der Stahl noch nicht entwickelt war, dieses Gebäude in der Höhe aufrechtzuhalten. Und das sind so wunderliche Sachen, wo das gesamte Team daran arbeiten darf, dass sich dieses Wunderliche, dieses Besondere, diese neue Herausforderung bewältigt wird, um daran und darin zu wachsen. Also, das Wunderliche darf in einer Peak Experience mit eingearbeitet sein und ob sie bewusst designt ist, ob es eine ist, die wir durchleben, weil sie auf einmal entsteht, ist eine Wunderlichkeit als Teil der Experience entscheidend, damit wir wachsen können und den den nächsten Schritt machen können. Also, wir haben über Gefühle gesprochen, das G. Wir haben über Risiken gesprochen, das R. Wir haben über das W gesprochen, über das Wunderliche. Fehlt noch eins, nämlich das O, um aus diesem Buchstabensalat ein Wort zu machen, nämlich grow und grow steht für Wachstum. Und das O, das Objektive entsteht nur dadurch, nicht nur indem ich einfach eine Erfahrung mache und und durch etwas Besonderes hindurchgehe, Risiken manage, durch das Wunderliche durchgehe und den Erfolg erreiche und vielleicht auch Zugang zu meinen Gefühlen bekomme und in der Lage bin und es erlaubt wird, diese Gefühle zu zeigen. Nein, es entsteht dann, wenn wir in der Lage sind, diese Erfahrung zu reflektieren und zu transportieren in das Leben außerhalb dieses Mikrokosmos, außerhalb dieses, dieses Rahmen, in dem diese, ja, Erfahrung entstanden ist. Was meine ich damit? Wenn wir ein Projekt erfolgreich zu Ende führen oder eine Projektphase erfolgreich zu Ende geführt haben, machen gute Projektmanager und gute Teams eine sogenannte Lessons Learned Workshop. Und ein Lessons Learned Workshop ist nichts anderes als Erfahrungen, die im Projekt gemacht wurden, zu reflektieren und im Idealfall der Nachwelt zur Verfügung zu stellen, sodass andere Projektteams von diesen Erfahrungen lernen können und vielleicht den ein oder anderen Fehler nicht direkt machen. Sondern gleich in dieses Hochperformante einsteigen können, gleich eine ganz andere und solidere Grundlage haben als das Projekt, was die Erfahrung machen durfte oder machen musste. Und dieses Lessons Learned betrachtet Situationen in dem Projekt. Sie reflektiert mit allen diese Situationen.

Torsten J. KoertingOb das Situationen sind, die besonders waren, die Erfolge kreiert waren, ob das Misserfolge waren in dem Projekt. Das obliegt der Herangehensweise für diese Lessons Learned. Und es betrachtet natürlich auch, was ist gut gelaufen, was ist da passiert in dieser Situation. Und dadurch, dass wir ja auch Gefühle zulassen, sind wir in der Lage, auch die Gefühle zu reflektieren. Wie hat sich denn der eine oder der andere gefühlt während dieser Situation? Und jetzt kommen entscheidende Fragen, nämlich, was hat der Teilnehmer, was hat das Teammitglied, was hat der Einzelne daraus gelernt und was macht er damit im Alltag? Und durch diese letzte Frage wird das transportiert, außerhalb dieses Rahmens, in dem diese Erfahrung gemacht wurde, hinein in das reale Leben. Und in diesem realen Leben werden dann diese Erfahrungen, die wir in einem anderen Kosmos gemacht haben, uns zu anderen Handlungen, zu anderen Gedanken, zu anderen Aktivitäten führen, die eben außerhalb des Rahmens uns in einer ganz anderen Stelle, in einem ganz anderen Kontext, in einem ganz anderen neuen Rahmen wirksamer werden lassen als vorher. Und dadurch entsteht das Wachstum.

Torsten J. KoertingDadurch entstehen bessere Projekte, dadurch entstehen bessere Teams, weil wir lernen aus den Erfahrungen der vorhergehenden Teams. Aber nur dann, wenn diese reflektiert, integriert und vielleicht auch dokumentiert werden. Bei der Alten Cross, beim Lake Tahoe, beim John Muir Trail, haben wir jeden Abend und auch teilweise während der Etappe das reflektiert, was passiert ist. Ein Teamkonflikt, der aufgekommen ist, ein besonderes Achievement, ein besonderer kleiner Erfolg, der an dem Tag gewesen ist, wurde reflektiert und wurde in den Kontext der Erfahrung gestellt, aber auch darüber hinaus nämlich reflektiert und geankert für das, was außerhalb dieses Rahmens passiert, was außerhalb des Rahmens entsteht, um diese Team-Erfahrung, die Persönlichkeitsentwicklung, die während der Alpen Cross jeden Tag immer wieder stattfindet, in das reale Leben zu transportieren, sodass am Ende wir nicht nur die Alpen überquert haben und am Ende nicht nur ein Projekt zum Erfolg geführt haben, sondern die Erfahrungen aus diesem Kontext transportieren können, entweder in das nächste Projekt und anderen zugänglich machen können oder im Rahmen der Alpen Cross uns dahin bringen, dass wir zu besseren Menschen, zu anderen Menschen, zu wirksameren Menschen werden, die in der Lage sind, Teams zu führen, die in der Lage sind, die Erfahrungen, die während der Alpen Cross entstanden sind, in ihren Kontext des Privaten, in ihren Business-Kontext und vielleicht auch in ihrer Community dann zu anderen Menschen werden zu lassen, die einen Schritt weitergekommen sind. Und ein Schritt weiter heißt nichts anderes, wir sind gewachsen. Wir sind einen Schritt weitergekommen, der uns hat wachsen lassen. Und nur durch das Reflektieren, durch das Objektivieren, durch das Insbewusstsein Heben und Transportieren eine Erfahrung in einen anderen Kontext, nur dadurch wird Wachstum möglich, weil sonst sind wir am Ende nur über die Alpen gegangen, haben eine schöne Erfahrung gemacht, tolle Erlebnisse gehabt, über den Alpenhauptkamm gegangen und haben vielleicht etwas erreicht, was uns sonst vorher nie in den Sinn gekommen ist, das zu erreichen. Und damit, ja, ist die Erfahrung dann zu Ende. Aber durch das Reflektieren sind wir in der Lage, genau diese Erfahrungen in unser reales Leben, ins Private, ins Business oder ins Community-Leben zu übertragen. Und genau dieses Grow-Prinzip war Teil der Studie. Und es fiel mir wie von Schuppen von den Augen, was in den letzten 30 Jahren bei mir in den Projekten passiert ist, nämlich durch die Lessons Learned Workshop, wo dann wir sagen, Lessons Learned Workshop, jetzt machen wir wieder irgendwelche Pappkärtchen an irgendwelche Pinnwände und setzen uns drei Stunden in irgendeinen Raum oder vielleicht auch noch länger. In der Zeit könnte ich ja was arbeiten. Nein! Genau diese Reflektion ist entscheidend, um Magie entstehen zu lassen und um den nächsten Schritt gehen zu können, ob als Einzelperson oder als Team oder in der gesamten Gemeinschaft. Und das Ganze passiert in allen Erfahrungen, die wir machen, die diese vier Elemente enthalten. Und zwar genau diese vier. Wenn es nur drei sind, wachsen wir nicht. Wenn es vier sind, entsteht Wachstum, entsteht Growth und wir wachsen. Gefühle, Risiken dürfen, Gefühle zulassen, Gefühle, Zugang zu bekommen, Risiken mit einarbeiten, eine Sense, eine kleine Prise Risiko mit dabei zu haben und das Objektivieren, das Reflektieren der Erfahrung, während der Erfahrung als auch am Ende. Und es darf wunderlich sein, es darf sich besonders anfühlen, ein bisschen komisch, ein bisschen unwohl. Und wenn wir diese vier Elemente in den Erfahrungen enthalten haben, dann sind wir in der Lage zu wachsen. Und jetzt darf ich dich fragen, der du hier zuhörst, die hier zuhört, im Rahmen des Podcasts oder an anderer Stelle. Wann hast du in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht, die genau diese vier Elemente, Gefühle, Risiko, Objektivität und Wunderlichkeit enthalten haben? Und wann hast du vielleicht das eine oder andere ausgelassen, möglicherweise das Objektivieren, das Reflektieren? Und welche Erfahrungen kannst du in Zukunft sammeln, kannst du in Zukunft umsetzen, dass auch du wachsen kannst? Ob jetzt in deinen privaten Handlungen, ob das, was du im Business machst, ob als Teammitglied, als Teamleiter, als Abteilungsleiter, als Projektleiter oder sogar als Geschäftsführer und Vorstand. Und was kannst du tun, damit auch in deiner Community, in deinem privaten Umfeld nicht nur du, sondern auch andere Menschen wachsen lassen kannst, indem du diese vier Elemente in diese Erfahrungen mit einbaust beziehungsweise darin berücksichtigst. Peak Experiences entstehen durch Gefühle, sie stehen durch einen Sense von Risiko, sie stehen durch die Reflektion und das Objektivieren und sie entstehen dadurch, dass Wunderlichkeit dabei ist und es sich komisch anfühlen darf. Und ich darf dich jetzt dazu anhalten, zu schauen, wo kannst du in Zukunft solche Erfahrungen kreieren, wo kannst du sie etablieren, wo kannst du sie entstehen lassen, damit nicht nur du, sondern auch andere Menschen wachsen können. Viele Grüße, habt viel Spaß beim Ausprobieren. Euer Torsten. Bis dahin. Ciao, ciao.

Torsten J. KoertingUnd nun, wenn du als Trainer, Coach, Berater, Speaker, Experte dein nächstes Level erreichen möchtest und in die Umsetzung kommen möchtest, wenn du deine Strategie entwickeln, deine Vision entstehen, deine Ziele erreichen möchtest, dann lade ich dich ein auf www.torstenkörting.com slash Termin einen persönlichen Umsetzungstermin mit mir zu vereinbaren. Wir können uns dort kennenlernen, wir können dort deine aktuelle Situation analysieren, wir können besprechen, wo du hin möchtest, wir können betrachten, wie du dorthin kommst, wir analysieren, was dich davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, damit du deine Ziele erreichst. Gleiches gilt für Organisationen, die ihre Teams entwickeln möchten, die Workshops fasziniert haben möchten und die Projekte aus der Schieflage wieder auf die gerade Bahn und Teams dazu bringen möchten, ihre Projekte zu liefern. Auch sie und dich lade ich ein, diesen Termin zu vereinbaren, damit wir genau die aktuelle Situation, das Zielbild und wie kommt ihr dahin besprechen können unter www.torstenkörting.com slash Termin. Ich freue mich auf deine Anfrage und das persönliche Gespräch mit dir. Bis dahin, der Torsten. Ciao.