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Cover des Podcasts „Deep Dive mit Torsten Koerting“

Folge 043 · 20. November 2020

Teil 1: Von Blockaden, Kindheitsträumen und einem Game Changer - Interview mit David Ziegler

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David war Teil einer Mastermind-Gruppe, an der ich teilgenommen habe. Er fiel durch 

seine Energie, Leichtigkeit und Umsetzungskraft auf, die sehr einzigartig und mitreißend sind.

Durch eine längere Krankheit mit 12 und einen schweren Unfall mit 15 begann seine Reise der Reflexion. Er tauchte tief in seine Persönlichkeit, lernte in vielen Aus- und Weiterbildungen Menschen zu helfen in ihre Leichtigkeit zu kommen. Wingwave, NLP, systemisches Coaching, Hypnose und Mentalcoaching sind seine Lieblingsmethoden, um andere in ihrem Wachstum zu unterstützen.

In dieser Folge erfährst du:

  • wie du Klarheit in dir findest, um bei dir anzukommen,
  • warum Reflexion der Schlüssel für dein Wachstum ist,
  • wieso du Verantwortung übernehmen darfst und wie du damit anfangen kannst,
  • wie du dir nicht dienliche Muster ablegen kannst und in Kontakt mit dir selbst kommst,
  • welche Fragen du dir stellen kannst, um deiner Bestimmung näher zu kommen,
  • was du tun kannst, wenn Angst deine Entscheidungen bestimmt,
  • wie uns Dinge im Außen den Weg nach Innen zeigen können.

Hier findest du David:

Website: https://davidziegler.info/

Instagram: https://www.instagram.com/davidzieglerofficial/

Viel Spaß bei dieser Folge.

Das Transkript zum Nachlesen

Maschinell erstellt und nicht redigiert — Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Sprecher automatisch getrennt; Gäste sind nicht namentlich zugeordnet. 8.085 Wörter, 44 Minuten Gespräch. Als Textdatei laden.

Torsten J. KoertingHallo und ein herzliches Willkommen zum Gamechanger Podcast. Der Podcast für deinen Erfolg. Mit wirksamen Impulsen, spannenden Inspirationen, erkenntnisreichen Interviews und persönlichen Gamechanger, die dich in die Umsetzung bringen. Und das Ganze von und mit Torsten Koerting. Hallo und ein herzliches Willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge. Heute wieder ein Interview mit einem unfassbaren Umsetzungsgiganten. Und die Anmoderation habe ich live rausgeschnitten aus der Anmoderation unseres Menti-Calls, in dem er auch am Abend unsere Teilnehmer und unsere Menti-S beleben konnte. Viel Spaß! Den heutigen Gast oder den heutigen Experten, die heutige Koryphäe, ist dieses Jahr zu Anfang von Corona in unser Netzwerk gespült worden, als initiiert durch einen anderen Kollegen von mir eine Mastermind entstanden ist, die auch schon mittlerweile wieder die Zeit überdauert hat. Und in dieser Mastermind, ja, dieser Herr, den ich euch heute vorstellen werde und auch den wir hier in diesem Rahmen begrüßen konnten, Teil dieser Mastermind war. Und er hat mich damals schon beeindruckt durch diese krasse Energie, die von ihm ausging, diese Leichtigkeit, dieses Spielerische, wo wir bei dem ein oder anderen als auch bei uns selbst immer wieder spüren, Mensch, so irgendwie ist das teilweise ein bisschen verloren gegangen, wird überlagert durch die aktuelle Situation, durch ein gewisses verkrampft sein, durch gewisse, ja, Zwänge, die da sind, Ängste, die da sind. Und er einfach mit dieser Leichtigkeit, mit dieser spielerischen Energie einfach diese Gruppe mit zehn, zwölf Leuten so bereichert hat, dass man sich aus diesem Energiesog gar nicht befreien konnte, sondern in diesen Energiesog hineingegangen ist, um, ich sag mal, davon ein Stückchen abzuhaben, weil ihr müsst euch vorstellen, im Februar, März, kurz nach dem Lockdown, war das für uns und auch für viele von euch, die damals schon im Menti-Programm waren, eine ganz neue Situation. Und es war einfach beeindruckend, wie er damit umgegangen ist. Und er ist jemand, der mit zwölf Jahren schon angefangen hat, sich selbst zu reflektieren. Also, ja, ich weiß nicht, wie es anderen ging mit zwölf, also mit Reflektion, da wusste ich noch nicht mal, wie man das schreibt. Und er, dieser Anbeginn dieser Reflektion dadurch entstanden ist, dass er in dem Bücherregal seiner Eltern ein Buch von John Strelacki gefunden hat, das Café am Rande der Welt. Es war zum damaligen Zeitpunkt noch ungelesen und wurde dann durch andere Umstände in einem Zeitraum von ein, zwei Jahren, weil auch durch zwei längere Krankheiten er Zeit für sich hatte und Zeit, dort tiefer hineinzugehen, wurde dieses Buch mehrfach gelesen. Und in dieser reflektiven Phase auch, ja, bedeutsame, lebensverändernde Inspiration, die dann dazu geführt hat, Schulsprecher zu werden und in anderen Rollen und Aufgaben sich entsprechend auszuprobieren. Das Ganze ist dann mit 19 kumuliert, als er die Fragen, die im Café am Rande der Welt gestellt wurden, nämlich die Frage nach dem Warum, er mal seinen Mitschülern gestellt hat. Er nämlich zum einen die Frage gestellt hat, was machst du denn jetzt nach der Schule? Viele fragen sich ja auch nach der Schule, was mache ich denn jetzt? Und auch die Frage hat er sich gestellt, beziehungsweise seinen Mitschülern gestellt. Die hatten da drauf eine Antwort. Ja, ich mache jetzt BWL-Studio, ich mache eine Ausbildung als Schlosser, Mechaniker oder sonst irgendwas. Und dann hat er nachgefragt, ja, warum machst du das? Diese Frage des Warums hat bei vielen dieser Mitschüler das Augen auf Emoji in einem Live-Szenario auf das Gesicht gezaubert, weil die mit der Frage überhaupt nichts anfangen konnten. Und da hat er die Entscheidung getroffen, dieses Gesicht möchte er bei der Frage nach dem Warum, wenn ihm diese Frage mal gestellt wird, dieses Gesicht möchte er nicht zeigen. Und er hat für sich, sich damals schon eine Vision entwickelt, nämlich anderen Menschen dabei zu helfen, in die Leichtigkeit zu kommen. Und jetzt könnt ihr euch denkt, mit 19 Alter. Ja, mit 19 Alter hat er diese Entscheidung getroffen, hat seitdem und seitdem ist jetzt gerade mal drei Jahre her einiges an Ausbildungen erlebt und belebt. Ich glaube, letztes Jahr waren es 65 Ausbildungstage, die er sich zugänglich gemacht hat. Gut, weder verheiratet, keine Kinder und der Hund ist gestorben. Also von daher ist da auch ein entsprechender Raum. Und ist einer, der ausgebucht ist wie kaum ein anderer im Kontext dieses Blockadenlösens. Es trifft genauso ihn wie manch anderen von euch, je erfolgreicher und besser ihr werdet, desto weniger Geld verdient er oder sie. Das trifft auch ihn auch zu, weil nach ein, zwei Sessions sind die Blockaden gelöst und die Durchbrüche erreicht. Und er braucht dann immer wieder neue Kunden, die zum Glück durch Empfehlungsmarketing bei ihm landen. Also durch Empfehlungen bei ihm landen. Und er mittlerweile, ich habe das eben im Podcast gesagt, im Monat so viel verdient, wie möglicherweise manch anderer Mitschüler in dem Leben, was er noch vor sich hat, möglicherweise nicht in einem Jahr verdienen wird. Und wir haben auch darüber gesprochen, was seine Vision ist, dessen, was jetzt noch kommen darf, weil es ist schon so viel erreicht. Und davon wird er uns auch ein bisschen selbst erzählen und wird uns einen Hauch geben, sowohl an Inspiration und auch Ideen im Rahmen des eigenen Achtsamseins, als auch mit dem ein oder anderen, der möchte mal hier so eine kleine Live-Intervention zu durchleben, nämlich durch Fragen vielleicht die ein oder andere Wahrnehmung mal zu ermöglichen. Und darauf freue ich mich schon ganz besonders, weil da ist dieser Rahmen geschaffen wie kaum ein Zweiter mit dem Vertrauen, mit der Offenheit und mit dem respektvollen Umgang, den wir hier pflegen. Und genug der Worte und der Einführung begrüßt bitte recht herzlich mit einem Riesenapplaus, wie es unsere Art ist, den, ich sage nicht noch mal das Alter, aber diesen grandiosen David Ziegler. Vielen, vielen Dank, lieber Torsten, für die Einladung. Es ist großartig, dass du heute hier bist. Wir sind trotz Corona mit anderthalb Meter voneinander getrennt und können dieses ganz wunderbare Interview, das es sicherlich wird, führen. Und dieser Podcast ist ja der Game Changer Podcast und als Teil des Game Changer Podcasts haben wir immer wieder Umsetzungsgiganten in unserem Podcast. Und du bist jemand, der wie kein anderer aus meiner Perspektive für Umsetzung steht. Und in welcher Form und in welcher Farbe und in welcher Ausprägung, da schauen wir gleich drauf. Ich würde gerne mit einer Eingangsfrage starten. Stell dir vor, wir treffen uns irgendwie auf einer Berghütte. Du bist da am rumwandern. Ich bin ja sehr viel auch im Outdoor und in der Natur unterwegs und da trifft man halt so den einen oder anderen. Jetzt stell dir vor, wir laufen uns über den Weg und neben dem Austausch über das, was uns vielleicht am Tag widerfahren ist, was wir erlebt haben in der Natur und wie wir da jetzt zusammen auf die Hütte gekommen sind, Stelle ich dir vielleicht irgendwann die Frage, was machst du sonst so, außer in den Bergen rum zu stapfen? Was würdest du mir in so einem Kontext antworten, lieber David?

GastDann würde ich dir wahrscheinlich sagen, dass ich ganz in deiner Nähe, hier bei Bad Homburg in der Nähe von Frankfurt meine Akademie für ganzheitliches Leistungscoaching habe. Und dort Menschen und Organisationen dabei begleite, das zu sein und das zu tun, was sie gerne möchten. Und ihnen dabei helfe, dass sie sich von dem befreien, was sie davon immer abgehalten hat.

Torsten J. KoertingDas ist schon mal, ich sag mal so, FSK 16, FSK 18 tauglich. Also man braucht so eine gewisse intellektuelle Stufe und das zeigt schon, wen wir hier vor uns haben, eine gewisse intellektuelle Stufe, um das mal zu verstehen. Jetzt stell dir mal vor, du erklärst das deiner Mutter oder einem Sechsjährigen oder einer Sechsjährigen. Was würdest du da antworten?

GastEinen Sechsjährigen würde ich wahrscheinlich sagen, ich arbeite mit Menschen, die zu mir kommen und Angst vor irgendwas haben oder irgendwas nicht machen können und ich helfe ihnen dabei, dass wir es machen können. Punkt. Das würde ich einem Sechsjährigen sagen. Hilfst ihnen durch die Angst zu gehen? Ja, durch die Angst, durch die Blockade, durch die Unklarheit, was auch immer da zwischen den Stühlen steht, wo ich dann behelfen kann. Und wie darf man sich das vorstellen? Was passiert da? Ja, das ist eine gute Frage. Ich frage mich auch mal, wie kann man das so knapp zusammenfassen. Was passiert da? Am Ende ist es ein, und das klingt immer so poetisch und so irgendwie fernab von der Realität und so völlig abgefahren, aber ich erlebe das immer wieder, dass es eigentlich so ein, dass da so ein Nachhausekommen passiert. Also es ist nicht so ein, deswegen sage ich auch mal so ungern irgendwie, ich bin Trainer oder so, weil ich bin irgendwie niemand, der den Leuten irgendwie sagt, wie irgendwas geht. Am Ende ist es eigentlich ein, oder wenn ich mit Menschen arbeite, dann ist das immer so bei sich ankommen und für sich in die Klarheit gehen und das ist nie irgendwas, was von außen kommt, sondern das ist immer was, was von innen kommt und was irgendwie so ans Licht geht oder wo irgendwie Licht reinkommt, wo vorher Schatten war. Das klingt immer alles so, ich finde das immer so schwierig, das auszudrücken. Ja, aber am Ende geht es wirklich darum, wie kann man sich das vorstellen. Es geht darum, Dinge wegzunehmen, die stören und Dinge ins Licht zu bringen, die da sind und denen die Bühne gehört.

GastUnd das sieht dann methodisch genau, sieht das bei jedem auch ein bisschen anders aus.

Torsten J. KoertingWenn du dich jetzt mal in die, weil es ist, glaube ich, für den einen oder anderen Zuhörer immer noch schwer zu greifen, das geht dann schnell auch so in so eine esoterische Ecke. Ja, ich sitze dann mit denen irgendwie auf deiner Terrasse und lasse denen die Finger hochhalten, warten, bis der Blitz einschlägt. Oder also da nochmal ein bisschen weiter reinzukommen, wenn wir uns mal in die Perspektive deiner Kunden versetzen. Und wir sprechen ja auch im Rahmen von Positionierung und was weiß ich, sprechen wir immer von, was sind die Probleme, was sind die Bedürfnisse und welche Probleme löst du und welche Bedürfnisse befriedigst du. Wenn du deine Kunden fragen würdest, warum sie zu dir kommen, was sie von dir wollen, also im Sinne des, was so oben aufliegt, was wären so typische Antworten, die du bekommst?

GastIch habe ja vorhin schon gesagt, meine Akademie, meine Arbeit steht für Leistungscoaching und genau das ist eigentlich auch der Grund, warum Menschen kommen. Also ich sage, ich möchte gerne eine Leistung abrufen in einer bestimmten Situation und kann das aber nicht und ich möchte aber gerne die Fähigkeit erlangen, das zu können. Das kann zum Beispiel auch jemand sein, der beruflich ganz, ganz viel Vorträge halten muss und der da plötzlich Panikattacken kriegt und der plötzlich merkt, ich kriege kein einziges Wort mehr raus. Und der diese Leistung, der dieses Potenzial gerne abrufen möchte, wenn er oder sie das in dem Moment will. Und das ist am Ende das, was passiert. Also es geht am Ende immer um Leistung und Potenzial. Auch das sind natürlich Nominalisierungen, die für jeden was anderes bedeuten. Aber es ist auch alles wissenschaftlich fundiert und ich habe keine Räucherstäbchen zu Hause. Ganz wichtig.

Torsten J. KoertingVielleicht dann im Nachgang, wenn die Kunden wieder raus sind. Genau, dann vielleicht, ja, weil nicht in der Arbeit. Genau. Also Leistung ermöglichen, Potenziale finden. Was sind so typische Muster? Du hast jetzt schon den Sportler angehört, nicht den Sportler, sondern denjenigen, der auf der Bühne steht und dort seinen Mann oder seine Frau steht und da vielleicht auch in der schwierigen Situation, im unternehmerischen Kontext. Was sind so typische, typische Muster oder typische Szenarien, mit denen Menschen zu dir kommen?

GastGanz, ganz typisch sind zum Beispiel Selbstständige, die noch nicht so lange selbstständig sind oder Leute, die sich gerade selbstständig gemacht haben, ganz, ganz frischer darüber nachdenken, die zum ersten Mal in Kontakt damit kommen, auch Geld für ihre Leistung zu nehmen. Plötzlich feststellen, ich kann das gar nicht, würde es am liebsten mal verschenken. Oder Leute, die nicht reden können oder Leute, die im Kontakt mit anderen Menschen immer das Gleiche erleben. Also zum Beispiel Menschen, die im Vertrieb tätig sind und feststellen, ich kriege irgendwie immer eine Absage. Ich verstehe nicht, warum. Wo das schon so zu einem Glaubensmuster wird, dass automatisch schon immer die Absage kommt, obwohl die gar nichts gemacht haben irgendwann. Was ich mal mit der Erwartungshaltung angehe. Können aber auch ganz viele Menschen kommen, auch weil sie in Beziehungen immer wieder Parallelen erkennen. Sie sagen, ich werde immer wieder verlassen oder ich suche mir immer wieder Freunde oder Partner, die schlecht mit mir umgehen. Das sind so die allertypischsten Fälle.

Torsten J. KoertingAlso häufig dieses Weg von hin zu, was sie schon spüren. Also weg von etwas hin zu etwas, wo es dann fehlt, diesen Durchbruch zu erlangen, wirklich dann da hinzukommen. Und bist du jemand und deswegen auch Umsetzungsgigant, der möglicherweise von der Stimme sich das schon so ein bisschen zeichnet. Aber du sitzt hier mir gegenüber und bist 21 Jahre. Und mit 21, ja, da habe ich ganz andere Sachen gemacht. Da stand ich, glaube ich, hinterm Banktresen und war gerade so fertig mit meiner Bankausbildung. Ich glaube 18, 19 oder irgendwie so gerade aus der Bundeswehr rausgepoppt und in einem Trainee-Programm eines damaligen Arbeitgebers. Du hast unfassbar viel Substanz, einen riesen Werkzeugkoffer, den du dir zugänglich gemacht hast. Auf welche Ansätze kannst du bei solchen Fragestellungen, wo sicherlich der eine oder andere, der hier gerade zuhört, sagt, Mensch, das bin ja ich, den er da skizziert. Dabei war ich noch gar nicht bei ihm. Auf welche Werkzeuge, auf welche Herangehensweisen greifst du zurück?

GastAlso mein Lieblingsstück der Werkzeugkiste mittlerweile ist das Wingwave-Coaching. Weil ich verstehe Coaching auch wirklich im Coaching-Begriff, also dass es nichts mit einer Beratung zu tun hat. Ich habe es vorhin schon hervorgehoben, ich sage niemandem, wie er jetzt irgendwie auf der Bühne reden kann oder was er jetzt machen soll. Sondern es geht wirklich darum, mit dem zu arbeiten, was kommt von der Person in seiner Bedeutungswelt oder in ihrer Bedeutungswelt. Deswegen liebe ich Wingwave, weil es einfach unheimlich effizient ist, weil es wahnsinnig effektiv ist, weil es eigentlich immer um emotionalen Stress geht in diesen Punkten. Und man da in, ja ich sage mal, in Windeseile verhältnismäßig eigentlich diesen emotionalen Stress in Ordnung bringen kann. Arbeite aber auch ab und an mit Hypnose, mit klassischem Mentalcoaching, mit systemischem Coaching, wie wir es aus der Schule kennen. Ganz klassisch gesprächsgeleitet, also total unspektakulär. NLP ist dabei, jeder bekommt bei mir so das, was er braucht und das, was für ihn auch passt. Weil ganz, ganz oft, gerade wenn man irgendwie auch verunsichert ist, wenn man jetzt in einem neuen Job ist und merkt, ich kann gar nicht von Menschen reden, dann hat man ja auch irgendwie Angst, da vielleicht hinzugucken oder Angst, dahinter zu kommen. Und deswegen kriegt jeder das, was für ihn am wirksamsten ist und was für ihn vielleicht auch, wo er sich einfach am wohlsten und am sichersten fühlt. Und deswegen habe ich Wingwave am liebsten von allen, auch wenn alles großartig ist.

Torsten J. KoertingJetzt haben wir diesen riesen Werkzeugkasten angesprochen und du hast hier schon so ein bisschen Name-Dropping betrieben. Ich glaube, das, was da in den letzten Jahren bei dir entstanden ist, schon deutlich mehr Substanz beinhaltet als viele andere, in Anführungszeichen, Coaches, die auch von sich behaupten, Blockaden zu durchbrechen. Nimm uns mal mit auf die Reise, wie das alles entstanden ist, wie der David zu dem David wurde, den wir, ich sag mal, in der Ausbaustufe, keine Ahnung, 1.0, 1.2 hier vor uns sehen. Und wir, glaube ich, alle schon spüren, dass da die nächsten Jahre oder Jahrzehnte noch ganz, noch deutlich mehr heranwachsen und daraus entstehen wird. Wie ist der David zu dem David geworden, den wir heute hier hören und sehen?

GastDer David 1.0 kann ich mal kurz beschreiben, der war ganz anders als heute. Also ich vermute, jetzt bin ich so 2.0, mal gucken, wann 3.0 kommt. David 1.0 war ganz, ganz anders. Also wenn du den früheren David gefragt hättest oder damit konfrontiert hättest, wie jetzt ich aussehe und wie jetzt mein Leben so aussieht, dann hätte der dir wahrscheinlich einen Vogel gezeigt und gesagt, um Gottes Willen.

Torsten J. KoertingWo dürfen wir den David 1.0 auf so einer Zeitachse zwischen heute und 1999, wenn ich richtig rechne, wo dürfen wir den einsortieren? David 1.0 ist 12 ungefähr.

GastUnd mit 12, klar, war ganz klassisch in der Schule. Und es war aber immer bei mir alles so Durchschnitt. Also es war nie irgendwas besonders. Also Noten waren nie besonders. Ich war aber auch nie besonders zufrieden. Ich habe immer irgendwie Schwierigkeiten irgendwo gehabt. Es war nie so richtig rund. Und mit 12 bin ich zum ersten Mal eine längere Zeit krank geworden. Also ich war ein halbes Jahr zu Hause, war krank zu Hause, war nicht in der Schule und war mal komplett in Kontakt mit mir. Wenn du mal so ein halbes Jahr aus dem System genommen wirst und mal nur mit dir irgendwie in Arztpraxen und überall geschleppt wirst und du wirklich mit dir in Kontakt kommst, dann macht das was mit dir. Vor allem, wenn du gerade 12 bist und sowieso vielleicht in so eine Phase kommst, wo du anfängst, Dinge zu hinterfragen, wo du anfängst, dich zu hinterfragen. Und meine Eltern waren schon immer ein bisschen, sage ich mal, in die Richtung geprägt, in der ich heute beruflich bin. Die sind keine Coaches oder keine Trainer, aber irgendwie so das Café am Rande der Welt stand schon immer so im Regal. Nur keiner hat es gelesen. Nur keiner hat es gelesen, genau. Und das habe ich mir halt mit 12 dann mal geschnappt. Ja, und habe halt gerade in der Phase festgestellt, okay, das ist irgendwie eine Art zu denken, die mir gefällt. Ja, das macht irgendwie, es war so zum ersten Mal, dass ich wirklich was in der Hand gehabt habe und gesagt habe, das macht wirklich Sinn für mich. Aber ich habe das dann auch gelesen, habe das aber wieder weggepackt und war dann wieder in der Schule. Es war alles wieder Durchschnitt. Und eineinhalb Jahre später ist mir das Gleiche nochmal passiert. War wieder ein halbes Jahr krank zu Hause. Und da habe ich dann festgestellt, okay, Dinge sind irgendwie, glaube ich, nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe. Und habe nochmal Café am Rande der Welt und alles, was es da so im Bücherregal gab, gelesen und der Pfad des friedvollen Kriegers und so. Und habe da festgestellt, irgendwie, also wenn ich jetzt so auf meine Schulzeit gucke, wenn ich jetzt auf meine Schule gucke und so schaue, was ich hier so alles so lese und was ich alles so gelernt habe über mich auch und über meine Gesundheit und über das, was mir wichtig ist und über Prioritätenverschiebung. Und das verändert sich auch ganz viel in Wertigkeiten. Wenn du plötzlich ein halbes Jahr zu Hause bist und dich irgendwie nur um deine Gesundheit kümmerst und eigentlich nur willst, dass es dir gut geht, dann fängst du gar nicht mehr so an, irgendwie da groß drüber nachzudenken, ob du jetzt eine 2 oder eine 3 geschrieben hast oder so. Das kriegt eine ganz andere Wertigkeit. Und die Beziehung zu dir und dein eigenes Wohlbefinden kriegt einen ganz anderen Wert für dich, eine ganz andere Bedeutung, eine ganz andere Verletzlichkeit auch.

GastUnd ich war dann wieder gesund, hatte so diese Vorprägung von dieser Zeit und bin dann in die Schule gegangen und habe gedacht, irgendwas stimmt hier nicht. Also es war so ein ganz komisches Gefühl. Ich sage freundlich, guten Morgen alle, alle guten Morgen. Und habe so das Gefühl gehabt, irgendwie, also jetzt ist irgendwie ganz, jetzt ist das Licht ganz aus. Also es war ja vorher schon komisch, aber jetzt ist ganz komisch. Und dann habe ich angefangen, das, was ich aus dieser Krankheitsphase gelernt habe, eigentlich so in meinen Alltag mitzunehmen. Und das war vor allem für mich so dieses Thema Verantwortung, also Verantwortung zu übernehmen. So, weil wenn du krank bist, dann kannst du nicht irgendwie sagen, der ist schuld, mach das wieder in Ordnung. Sondern Fakt ist, dir geht es nicht gut und du musst das irgendwie wieder hinkriegen. Und das geht nur, indem du Verantwortung übernimmst. Und im Nachhinein bin ich so unfassbar dankbar, dass ich das halt mit 12, 13, 14 für mich so stark verinnerlicht habe, wie wichtig das ist, für sich Verantwortung zu übernehmen. Und habe das dann auch gemacht und habe gesagt, okay, wenn mir das hier nicht gefällt, dann muss ich was verändern. Und dann bin ich mit 14 zum ersten Mal Schulsprecher geworden bei mir damals, habe meine eigenen Projekte gemacht und gesagt, so geht das hier nicht. Wir müssen was verändern, ja. Und habe Lehrer trainiert mit 15, zum ersten Mal habe ich 200 Lehrer trainiert in Demokratie, Pädagogik und Partizipationskultur, weil mir das damals so wichtig war. Und bin auf Konferenzen gereist und habe mir da Sachen angeguckt und habe Projekte ins Leben gerufen und so. Und da ist mir zum ersten Mal so in den Blick gekommen, wie viel Freude ich habe und was da eigentlich passiert, wenn ich mal so dem folge, was so hochkommt. Dass ich irgendwie sage, mich stört das, okay, ich übernehme Verantwortung, ich nehme das in die Hand und mache da was draus.

GastSo, das sage ich mal so, diese Beziehung zu was Eigenes machen, was einem wichtig ist und das irgendwie in die Umsetzung zu bringen, die ist da so gemacht worden. Aber ich war, wie gesagt, weiterhin ganz normal in der Schule, habe da meine wilden Projekte in ganz Hessen und ganz Deutschland teilweise bis, ja, bis ich dann Abi gemacht habe, noch weiter gemacht, habe Spiele entwickelt, alles Mögliche. Und dann war so dieser berühmte Moment, dass du dann Abi machst und dich fragst, was machst du eigentlich danach? Und wie das halt so ist, kriegst dann irgendwie mal ein paar Bücher oder ein paar Blätter irgendwie, okay, nach dem Abi kannst du studieren gehen, kannst du Ausbildung machen oder wenn du nicht weißt, was machst du an FSJ? Und ich wusste aus der Zeit mit den vielen Büchern, ich habe die ganze Zeit, war ich schon viel auf Seminar noch in der Zwischenzeit, habe mich ganz, ganz viel weitergebildet, habe auch schon Coaching-Ausbildungen gemacht, einfach aus Interesse, weil ich mir dachte, was ist das eigentlich, ich würde das gerne näher kennenlernen. Wollte das aber nie beruflich machen und habe dann gesagt, na gut, ich weiß nicht, was ich mache, machst du mal ein FSJ? Weil, für mich war auch wichtig, alle haben immer gesagt in der Persönlichkeitsentwicklung, du musst deine Berufung finden. Ich dachte mal, das geht nicht, ich kann. Du musst sie finden. Genau, du musst sie, sonst geht nicht. Finden, als ob man eine Berufung findet, wenn man muss. Genau. Und da habe ich ja gedacht, ja, wo ist sie denn? Das hat mir wirklich Stress gemacht. Also, das hat mir wirklich Stress gemacht und dann habe ich gesagt, gut, holst du dir erstmal einen FSJ-Platz, dann kannst du deine Berufung suchen und finden. Und habe die wildesten Bücher mir geholt und wie man das alles schafft und so. Und da kann ich mich noch gut daran erinnern, da habe ich gerade hier von Simon Sinek irgendwie, frag immer erst, warum gelesen. Und kurz danach war mein Abi-Ball und da habe ich immer alle gefragt, ja, was macht ihr jetzt so nach der Schule? Weil ich schon gedacht habe, irgendwas stimmt mit mir nicht, dass ich nicht endlich mal finde, was ich gerne machen möchte. Und alle, ja, ich studiere jetzt BWL oder ich mache jetzt dies, ich mache das. Und ich dachte immer, jetzt fragst du mal, warum machst du das eigentlich?

GastUnd dann sind so die Gesichter leer geworden. Und mich hat das so persönlich so berührt, weil ich das so traurig fand, in die Gesichter von meinen Freunden zu gucken, die alle so ein bisschen älter waren als ich, weil ich war früher eingeschult worden. Aber trotzdem, wir sind ja alles junge Menschen, die waren 18, 19 und zeigen mir jetzt schon einen leeren Blick, wenn sie erzählen, was sie jetzt die nächsten Jahre machen. Und da habe ich gesagt, das will ich nicht. Also, ich möchte nicht so aussehen, wenn ich davon erzähle, was ich mache. Und habe dann eines Tages mein Handy in die Hand genommen, habe alles abgesagt, dass ich hatte Studienplätze, FSJ, weil ich gesagt habe, eigentlich will ich das gar nicht. Also, wenn ich wirklich ehrlich bin, will ich das nicht. Und habe gesagt, gut, jetzt nimmst du dich mal ein halbes Jahr raus, wie du das schon zweimal gemacht hast, ungewollt, und gehst wirklich mal in Kontakt zu dir und findest mal diese blöde Berufung. Und habe alles Mögliche probiert und habe dann, und das ist der eigentliche Krux, der dann hat gesagt, komm, du hast Coaching gelernt. Jetzt machst du nochmal eine richtige Coaching-Ausbildung, die richtig über mehrere Monate geht, mit Prüfungen, mit Seminaren und allem Möglichen. Und danach kannst du dich selber so coachen, dass du deine Berufung findest. Und deswegen habe ich eine Coaching-Ausbildung gemacht, also eine richtig intensive.

Torsten J. KoertingAlso, so wie andere ein Psychologiestudium besuchen, weil sie eigene Themen auflösen wollen, vermeintlich. Ist ja auch so ein Mythos. Genau. Hast du eine Coaching-Ausbildung gemacht, um dich selbst durch den Prozess zu coachen, wie du die Berufung findest, da, wo sie suchst oder nicht.

GastGenau, die Berufung, von denen immer alle sprechen, wo man nicht mehr arbeiten muss und trotzdem Geld verdient. Mit 19? Mit 18 war ich damals noch, genau. Und dann habe ich gesagt, okay, ich mache eine Coaching-Ausbildung und habe die dann auch gemacht und war schon die ganze Zeit während dieses Prozesses unfassbar begeistert. Also, ich habe gesagt, boah, das ist so toll und ich würde es so gerne als Beruf machen. Aber das geht ja nicht, weil ich bin 18 und das kann man erst machen, wenn man irgendwie 20 Jahre Führungskraft war. Nee, das kann sie vergessen. Und dann hatte ich, das war eine Ausbildung, die hatte sechs Monate Fernstudium, Fernleihung mit Online-Calls und mit Übungsklassen und sowas. Und dann gab es eben mehrere Tage in mehreren Blöcken nochmal Offline-Seminar. Und dann saß ich da mit allen möglichen, jetzt würde ich sagen Kollegen zusammen, ja, mit allen möglichen Coaches und Trainern, die ganz, ganz spannende Einsatzgebiete auch haben. Und saß da die ganze Zeit mit offener Kinnlade und habe alles nur aufgeschrieben, was ich von allen gehört habe. Und bin allen auf den Sack gegangen, habe alle irgendwelche Dinge gefragt. Und ich habe immer gedacht, das ist so grandios. Also, was ihr jeden Tag macht, das ist so traumhaft. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen. Und da bin ich zum ersten Mal auf Menschen getroffen, die gesagt haben, mir ist doch total egal, ob du jetzt 18 oder 19 bist und du das gerne machen möchtest, dann machst du das. Und dann ist so der Samenkorn des Zweifels, ist dann in mir gepflanzt worden. So, okay, willst du nicht doch vielleicht was anderes machen? Und dann nahmen die Dinge irgendwie so seinen Lauf. Und so bin ich dann zu dem David geworden, der ich heute bin. Mit natürlich in den letzten drei Jahren ganz, ganz, ganz, ganz krass vielen besonderen Ereignissen nochmal. Also, was ich alles an Ausbildung nochmal draufgepackt habe, weil ich gesagt habe, das reicht so nicht. Ich möchte wirklich einfach eine hochqualitative Arbeit leisten. Und bin dann rumgereist und war überall und habe mir alles Mögliche angeguckt. Und so ist das entstanden, in Kurzform, auch wenn es jetzt nicht kurz war.

Torsten J. KoertingJa, krasse Geschichte. Danke, dass du uns da so auch emotional, wie wir dich wahrnehmen dürfen, mitgenommen hast, weil die Geschichte und ich glaube, der ein oder der andere jetzt hier auch als Podcast-Hörer jetzt schon mal spürt und wahrnimmt, was für eine Persönlichkeit hier vor uns sitzt, der mit zwölf Bücher liest, wo andere vielleicht schon mal gehört haben, dass es sie gibt, aber noch nicht den Mut hatten, da sich auch mal den Zugang zu eröffnen. Oder dann, wenn sie den Mut hatten, vielleicht gar nicht so viel damit anfangen konnten und sagen, Mensch, davon sprechen alle, aber was hat das mit mir zu tun? Nimm uns nochmal mit, du hast am Anfang von deinen Eltern gesprochen und dann, als die Reise begann für dich, nachdem das Buch aus dem Regal gefischt wurde mit zwölf, kamen die nicht mehr vor. Aber welche Rolle hatten deine Eltern auf dieser Reise, ich sag mal David 0.5 mit zwölf hin zu 1.0 oder 1.0 war ja mit zwölf, also von 1.0 vielleicht bis 1.5 bis so 19 die ersten Coaching-Ausbildungen dann stattgefunden haben und du die Fragen gestellt hast, die dem einen oder anderen, ja, so dieses Augen auf Emoji aufs Gesicht gezaubert haben. Welche Rolle haben deine Eltern gespielt?

GastSie spielten sie nicht nur so, denn sie spielen sie nach wie vor, muss man dazu sagen. Meine Eltern haben im Nachhinein eigentlich, und das finde ich jetzt aus dem Rückblick noch stärker eigentlich, als ich das in dem Moment wahrgenommen habe, meine Eltern hatten eine ganz, ganz starke Funktion, weil sie mich immer haben machen lassen. Also die haben nie irgendwie gesagt, nee, das geht nicht oder haben nie irgendwie gesagt, sondern es war einfach immer okay. Also so wie es war, war es okay und sie haben mir immer den Raum gegeben, haben mir immer den Rückhalt gegeben und haben immer da, wo ich dann hingegangen bin, sind sie dann immer hinterher und haben mich halt gestützt. Und ich habe das in dem Moment gar nicht so, also schon wahrgenommen natürlich und auch schätzen gelernt und sehr zu schätzen gewusst, aber im Nachhinein fällt mir eigentlich immer erst mal auf, was das eigentlich für eine Leistung gewesen ist. Also wie mutig eigentlich meine Eltern waren, also, ne, weil viele sagen immer, boah, ist aber mutig, auch wenn du so jung bist und dann irgendwie auch eine Firma gründest und lauter so Geschichten. Und im Nachhinein muss ich aber eigentlich sagen, ich glaube, ich finde meine Eltern viel mutiger, ne, weil ich habe mich damit, oder Mut, dir den Raum zu geben. Ja, Mut, mir den Raum zu geben und auch Mut, mich dabei machen zu lassen, einen Weg zu gehen, der ja gesellschaftlich überhaupt nicht irgendwie zur Norm gehört. Ja, also allein schon die Tatsache irgendwie, dass man nicht zur Uni geht direkt, ja. Ich hatte ein 1,1er-Abi, ich hätte alles mögliche studieren können, habe aber gesagt, nee, ich will jetzt erst mal nicht in die Uni, ja. Ich mache jetzt ein Fernstudium nebenbei, während ich mein Business aufbaue, so was man auch mit einem NC von 3 vielleicht hätte beginnen können oder so, ja.

GastUnd dass sie dann nicht gesagt haben, nee, Kind, mach erst mal was Ordentliches oder guck doch erst mal hier oder mach doch erst mal das. Oder dass sie auch auf Gegenwind auch von ihren Freunden oder sowas, die gesagt haben, wie kann das sein, dass dein Sohn immer mit 19 Akademie gründet, soll das gehen. Dass sie dann das Verteidigern gesagt haben, nee, das macht er schon, das passt so. Und dass sie diese Rolle gespielt haben und nach wie vor auch spielen, bin ich ihnen unfassbar dankbar für und finde ich eigentlich viel, viel mutiger, als dann ich damals, der gesagt hätte, ich gründe das jetzt.

Torsten J. KoertingAlso ich versetze mich so ein bisschen in die Lage von Eltern, wie du sie hattest. Ja. Wie alt sind die jetzt ungefähr? Die sind Anfang 50. So Anfang 50. Also sagen wir mal, noch so am Anfang da, wo andere noch nicht einen 21-jährigen Sohn haben oder Tochter, die sicherlich auch geprägt sind durch ihre Eltern, auch sicherlich mit Glaubenssätzen noch geprägt wurden. Der Junge soll was Richtiges lernen und muss studieren und was weiß ich, was man da so rein interpretiert. Was glaubst du, haben deine Eltern über sich selbst gelernt, den Prozess von dir zwischen 1.0 und 1.5, also so mit 19 Jahren und mit diesem Mut, da durchzugehen, dich zu lassen, dich machen zu lassen und deinen Weg zu gehen. Was glaubst du, haben die über sich selbst gelernt? Welche Glaubenssätze sind bei ihnen in Staub zerfallen, weil du ihnen gezeigt hast, dass es auch anders geht?

GastDas ist eine gute Frage und mir fällt es tatsächlich schwer, das für beide so, also beide da in einen Topf zu packen. Ich glaube, beide haben auch mal eine andere Wertigkeit für sich erfahren dürfen, was es eigentlich bedeutet, sich auch von anderen Meinungen abzukoppeln. Weil sowohl ich als auch meine Eltern mussten das ganz, ganz stark. Weil du kommst natürlich mit Leuten in Begründung, die sagen, es geht nicht, ich werde meinen Sohn sowas nie machen lassen, du musst jetzt zur Uni gehen, geht nicht. Und da sich aktiv dagegen zu stellen, zu sagen, nein, das ist so in Ordnung, wie es so ist und ich lasse auch meinen Sohn so machen, weil ich sehe, dass er so glücklich ist. Also diese Priorisierung, dass man auf sich schaut, was ist mir eigentlich wichtig und auch wenn ich vielleicht außen auf Widerstand stoße, dass ich aber sage, mir ist das so wichtig, ich mache das trotzdem. Dass das einfacher geht, als man das vielleicht denkt und dass man da nicht so viel Angst vor haben muss, wie man das haben muss. Das war mit Sicherheit für meine Eltern auch für sich eine Erfahrung. Und zum anderen merke ich, dass sie so das Vertrauen in uns auch als Familie, dass das nochmal ganz, ganz stark zugenommen hat. Weil die beiden sich ja schon, mir schon ein riesen Vertrauen entgegengebracht haben, indem sie gesagt haben, okay, mach das, wir nehmen uns raus, du kriegst einfach, was du brauchst und du ziehst das durch.

GastUnd dass ich das dann wirklich durchgezogen habe, also dass das nicht irgendwie so eine Laune war mal, sondern dass ich damit meine Berufung gefunden habe. Und dass für mich klar ist, ich mache das die nächsten Jahre und ich liebe das und das immer größer geworden ist und das immer irgendwie in Formen angenommen hat, die ich eigentlich vorher noch nie so erträumt habe. Dass ihr Vertrauen da nicht verletzt wurde und ihr Gefühl auch nicht falsch war. Das hat den beiden nochmal ein ganz anderes Selbstvertrauen gegeben, habe ich so wahrgenommen. Und das finde ich auch eine total schöne Entwicklung.

Torsten J. KoertingJa, ich finde es wunderbar, wie du immer wieder auf ähnliche Kontexte zurückkommst, die so ein Game Changer gewesen sind. Der Mut, den Mut zu haben, loszulassen und dir zu vertrauen und damit den Glauben an dich dir zu schenken. Zum einen das, zum anderen den Glauben, den du selbst an dich hattest, diesen Weg zu verfolgen. Weil wie war das als, in der Schule, du bist jetzt 21, wenn wir mit anderen 20, 21-Jährigen sprechen, wissen wir, dass irgendwie auch in den Schulen natürlich das Thema Gaming sehr hoch steht, Drogenkonsum teilweise auch schon sehr stark ausgeprägt ist und wir uns auch fragen, was macht das mit unseren Kindern irgendwann mal, wenn sie da in diese Richtung kommen. Wie konntest du dich aus diesem Kontext lösen? Also wie hast du dich, wie war es, wie, durch was ist es entstanden, dass du nicht in einen Sog, in eine destruktive Energie gekommen bist, sondern auch mit dem, wie dich deine Mitschüler, ja, darf man ja noch sagen, deine Mitschüler damals wahrgenommen haben, sicherlich ja auch einer war, der alles war außergewöhnlich. Das stimmt.

GastAlso man muss dazu sagen, ich habe auch Videospiele gespielt. Also das habe ich auch gemacht. Was hat mir geholfen, mich aus diesem Sog rauszuziehen? Ich war schon immer ziemlich entschlossen oder auch ziemlich konsequent darin, bei Dingen nicht mitzumachen, die mir nicht gut tun. Und ich kann dir gar nicht so genau sagen, wann das genau entstanden ist. Das war eine Eigenschaft, die habe ich schon immer gehabt. Also ich merke, irgendwas tut mir nicht gut oder bei irgendwas geht es mir nicht gut oder ich habe da keine Lust drauf, dann mache ich das auch nicht. Es sei denn natürlich, ich weiß, es ist jetzt für mich irgendwie elementar wichtig, dass ich das durchziehe, weil ich den nächsten Schritt erreichen möchte oder so. Aber ich habe mich schon immer unwohl damit gefühlt, ich will nicht sagen, mich anzupassen, weil manchmal muss man sich auch anpassen, ist auch in Ordnung so. Aber immer wenn ich gemerkt habe, mir wird was von außen irgendwie so drauf übergestülpt, was aber eigentlich gar nicht zu mir passt, dann ist bei mir schon immer so die Alarmglocke angegangen. Das habe ich schon immer gemerkt, wenn irgendwie jemand so in mein System eingegriffen hat, wie das wahrscheinlich passiert, wenn gerade in Schulen irgendwie Jugendliche anfangen, Drogen zu nehmen. Das ist so eine Zugehörigkeit, dass jemand dir was überschirbt und sagt, hier nimm das mal, das ist cool. Und du denkst, ich will das eigentlich gar nicht, aber ich mache das jetzt. Das waren immer Momente, da bin ich nie reingekommen. Ich habe immer gesagt, nee, das bin ich ich, das passt nicht. Stopp. Also da geht bei mir sofort der Alarm hoch.

Torsten J. KoertingWie hast du diese Achtsamkeit entwickelt, auf die du gerade zu sprechen kommst, zu überprüfen, was gut ist für dich und was nicht, um daraus dann auch vielleicht entgegen des Stroms und entgegen des in der Klasse oder in der Schule befindlichen Mainstreams sich dagegen zu entscheiden, wissentlich oder dann vielleicht auch später spürend, dass du damit vielleicht einen Tacken zum Außenseiter wurdest, weil du eben nicht in den Klicken mit rumgehangen hast, weil du gespürt hast, dass es dir nicht gut tut.

GastDa hat mir mein Umfeld unfassbar dazu geholfen. Also ich würde gar nicht sagen, dass ich damals mit 10, 11, 12, 13 wirklich in der Lage war, das so aktiv zu entscheiden und das so aktiv zu leben und mich da so aktiv gegen zu wehren. Ich hatte schon immer einen Freundeskreis, der so ein bisschen außergewöhnlicher auch war. Ich hatte immer viel ältere Freunde, habe mich auch in der Schule, als ich angefangen habe, meine eigenen Projekte zu machen, viel mehr Kontakt mit Leuten aus dem Kultusministerium als bei Mitschülern oder so. Ich habe mich mit denen viel besser verstanden und habe mich mit denen irgendwie so fachlich ausgetauscht. Und das hat mir im Nachhinein geholfen. Dazu kommen das auch meine Eltern. Also meine Eltern haben mir das schon immer beigebracht, bei sich zu sein und auf sich zu hören und Dinge auch nicht zu machen, wenn man sich nicht gut dabei fühlt. Deswegen kann ich tatsächlich sagen, ich habe das, glaube ich, wirklich gelernt und ich bin so auch aufgewachsen. Und da bin ich unheimlich dankbar für, dass meine Eltern mir das so früh beigebracht haben.

Torsten J. KoertingJetzt hast du gerade darauf reflektiert, dass mit 12, 13, 14 genau diese Reflektionsfähigkeit vielleicht noch gar nicht so ausgeprägt war und das Umfeld einen maßgeblichen Anteil hatte. Was würdest du Menschen raten, die vielleicht schon über 20 sind, über 30, über 40, wo man von ausgehen darf, dass sie reflektierter sind und auch schon vielleicht wissen, was gut ist für sie und was nicht. Und trotzdem, ich will nicht sagen falsch abbiegen, aber dennoch sich mitreißen lassen, irgendwie was tun, was ihnen nicht gut tut. Ob das das Rauchen ist, ob es das Trinken ist, ob komm, ess noch das Stück Kuchen und komm, lass doch mal den Sport, kommst lieber mit uns und sich nicht dagegen wehren würden. Was würdest du ihnen raten, aus deinen Erfahrungen so ein Muster zu durchbrechen?

GastFür mich ist das immer eine Kontaktfrage, weil ich fest der Überzeugung bin, dass wenn du wirklich in Kontakt mit dir bist und was dieser Kontakt bedeutet, ist auch für jeden ein bisschen was anderes. Aber wenn du wirklich in Kontakt mit dir bist, dann lässt du dich nicht von solchen Sachen mitreißen. Weil wenn du in Kontakt mit dir bist, jetzt nehmen wir mal das Beispiel mit dem Stück Kuchen, das ist vielleicht ein bisschen alltäglicher und können vielleicht auch mehr Leute nachvollziehen. Angenommen, du möchtest jetzt abnehmen und bist jetzt bei Freunden oder so eingeladen und da liegen mehrere Kuchenstücke und sagen, Mensch, iss doch ein Stück Kuchen. Dann gibt es jetzt Person A, Person A sagt, ach Mensch, ich will eigentlich abnehmen, aber komm, gib mir ein Stück Kuchen. Person B sagt, du, das ist total lieb, aber ich nehme gerade ab, ich nehme das nicht. Und ich glaube, der Unterschied zwischen Person A und B ist, dass Person B einfach stärker in Kontakt mit sich ist und weiß, okay, ich möchte abnehmen. Folgendes Ziel, das erfordert, dass ich keinen Kuchen mehr esse, deswegen bedanke ich mich jetzt liebevoll und sage, nein, ich möchte nicht. Weil das passt nicht zu dem, wo ich hin möchte. Und mir ist das so wichtig und ich bin mir das so wert, dass ich das erreiche, dass ich jetzt diese Entscheidung treffe, nein, ich möchte das nicht. Dafür muss man aber auch ein Gefühl für sich haben. Also in dem Moment, wo ich kein Gefühl für mich habe und kein Gefühl dafür, wie sich das für mich anfühlt, wenn ich abgenommen habe und ich feststelle, ich habe das durchgezogen, habe ich kein Referenzerlebnis, wo ich sagen kann, okay, das lohnt sich jetzt, nein zu sagen.

GastUnd dann kommt immer die Frage auf, wie komme ich denn in Kontakt mit mir? Und da kannst du jetzt einfach antworten, kannst sagen, geh irgendwie in die Stille. Also wie ich das gemacht habe damals, unfreiwillig durch meine Krankheit. Geh mal ein halbes Jahr raus. Oder setz dich mal ein halbes Jahr auf den Bauernhaus. So ist es, ja, geh mal ein halbes Jahr raus. Ja, natürlich ist das das eine. Aber für mich ist eigentlich viel effizienter und viel effektiver zu fragen, warum bist du eigentlich nicht in Kontakt mit dir? Also da ist ja irgendwas dazwischen. Also wenn man das wie so eine Schnur sieht, dann ist ja Fakt, wenn die nicht durchgeht, ist irgendwas dazwischen. Und da mal hinzuhören, was ist eigentlich der Punkt, also wo bin ich oder wo entfremde ich mich eigentlich? Also das ist so abstrakt, ja, aber wirklich mal hinzugucken, wo ist eigentlich der Punkt, wo ich merke, da komme ich nicht zu mir? Und es gibt mit Sicherheit jetzt auch Leute, die das hören und die denken, ja, wie soll ich das rausfinden? Aber wenn man sich wirklich mal eine Stunde Zeit nimmt, einfach mal wirklich Ruhe, Handy aus, Klingel aus oder so, wirklich mal schaut, was ist eigentlich gerade los? Also was passiert eigentlich gerade? Wie geht es mir gerade? Wo möchte ich eigentlich hin? Und warum bin ich eigentlich noch nicht da? Und wenn wir sowas häufiger machen, wenn wir eigentlich uns selbst auch mal häufiger fragen, wie geht es uns eigentlich gerade? Und was ist eigentlich gerade los? Dann können wir diesen Kontakt ein bisschen trainieren und dann wird jeder merken, dass das zunimmt.

Torsten J. KoertingDas ist, glaube ich, ein ganz wunderbarer Zwischenschritt, den du hier beschreibst für Menschen, die so das erste Mal mit sich in Kontakt treten wollen, weil wir bekommen das ja von, also ohnehin der ganze Informations-Overflow, Hamsterrad, Work-Life-Balance. Das ist jetzt mal in Zoom-Calls im Homeoffice. Es ist ständig passiert irgendwas drum und rum und wir gar nicht mehr die Möglichkeit haben, wirklich mal bei uns zu sein oder uns die Möglichkeit nicht nehmen, weil wir halt in diesem ganzen von äußeren Einflüssen getriebenen Umfeld sind. Und dann ist ja so der nächste Schritt, den Frile postulieren, so jetzt meditieren, mal achtsam sein, mach mal Atemübungen und was es da alles gibt. Und du so einen schönen Zwischenschritt, wie ich meine, beschreibst, mach doch einfach mal aus und genieß mal die Stille und spür mal, wie laut die Stille ist.

GastJa, und stell dir Fragen. Also ich stelle mir zum Beispiel unheimlich viele Fragen.

Torsten J. KoertingWelche Fragen würdest du unseren Zuhörern und Zuhörern mitgeben? Fallen dir drei ein, um diese Stille mit Reflexion und damit Inhalt, der aus dir selbst kommt, zu füllen?

GastDie Fragen, die ich dann in solchen Fällen immer empfehle, sind total simpel. Also sie sind, nee, sie sind einfach, aber sie sind nicht simpel. Und Frage Nummer eins ist immer, was ist eigentlich los? Und es ist tatsächlich die Frage, die ich für mich selber, also in meinem Umgang mit mir, wenn ich so Selbstcoaching mit mir sozusagen mache, eigentlich am meisten verwende. Weil ganz oft ist es ja so, dass wir irgendwie, wenn man uns jetzt fragen würde, wie geht es dir auf einer Skala von eins bis zehn, dass man so sagt, ja, sieben. So. Und dann fragt man sich ja, warum eigentlich sieben? Was ist denn eigentlich los? Ja, weiß ich nicht. Aber da mal reinzugehen, mal zu gucken, okay, mir geht es gerade gut, mir könnte es aber auch sehr gut gehen, aber was ist eigentlich gerade los? Warum geht es mir eigentlich nicht sehr gut? Und da mal hinter zu gucken und da mal zu schauen, was kommt. Zum Beispiel irgendwie, okay, ich habe meinen besten Freund seit einem Monat nicht mehr gesehen. Was macht das irgendwie mit mir? Okay, ich merke, dass ich Einsamkeit wahrnehme. Wo kommt es her? Ich fühle mich vielleicht nicht gesehen oder so. Aber also allein mal die Frage, was ist eigentlich los, verbunden mit der Frage, was müsste passieren, damit sich Dinge verändern? Also wenn ich merke, es ist irgendwie gerade neutral oder ich fühle irgendwie gerade gar nicht so viel oder es ist alles okay, wenn jetzt auch vielleicht jemand zuhört, der sagt, ich habe ja gar keine Probleme, ich bin ja super in Kontakt mit mir oder so. Man muss einfach mal fragen, wenn irgendwas ist, was ist eigentlich los? Um erstmal eine Anamnese zu machen, was ist eigentlich gerade Sache? Wo bin ich gerade? Und dann zu schauen, was müsste eigentlich passieren, dass da Bewegung ankommt, dass sich das irgendwie verändert. Und zwar gar nicht unbedingt die Frage, was müsste passieren, damit es mir besser geht. Kann man auch machen. Aber alleine die Frage, weil viele wissen ja nicht, was müsste denn passieren, dass es mir besser geht. Aber alleine die Frage, was müsste sich bewegen, dass sich was verändert, zeigt ganz, ganz oft, also was man tun kann, damit es einem besser geht. Weil in dem Moment, nehmen wir jetzt mal das Beispiel, einem geht es okay, man fragt sich, was ist los, man stellt fest, okay, ich fühle mich vielleicht einsam, habe irgendwie schon lange nichts mehr mit Freunden gemacht, habe irgendwie wenig soziale Kontakte, so, okay, was müsste sich passieren, damit sich was verändert? Okay, wenn sie mir jetzt noch meine Kollegen wegnehmen, dann ist es ganz schwierig. So, dann hast du direkt den Umkehrschluss, okay, wenn ich mir jetzt vielleicht mehr Zeit für meine Freundin nehme, geht es mir direkt besser.

GastAlso diese zwei Fragen finde ich elementar verbunden mit der Frage, wie möchte ich es eigentlich haben? Also was ist los, was müsste passieren, damit sich was bewegt? Und Nummer drei, wie möchte ich es eigentlich haben? Wenn ich mal ganz, ganz ehrlich zu mir bin und auch mal äußere Einflüsse wegnehme, von wegen du sollst und du darfst und du könntest und das klappt nicht. Wo möchte ich eigentlich wirklich hin und was hat das mit mir heute zu tun? Das sind so die Fragen, die ich in der Situation mitgeben würde.

Torsten J. KoertingUnd da dürfen wir den Impuls geben für die Zuhörerinnen und Zuhörer, jetzt einfach mal die Pause-Taste zu drücken und wenn ihr nicht gerade im Auto sitzt, vielleicht die Möglichkeit zu nutzen, einfach mal diese Stille zuzulassen und sich genau die zwei Fragen im Kontext, wo will ich denn überhaupt hin, zu stellen für all diejenigen, die diesen Kontakt zu sich selbst, vielleicht jetzt auch die Inspirationen, die du jetzt hier gegeben hast, suchen, spüren, dass der Kontakt entweder abgebrochen ist oder noch nie da war oder neu belebt werden darf, genau mit diesen Fragen zu starten. Und wenn ihr nicht wisst, wie ihr mit den Antworten umgehen sollt, wir werden nachher später noch sagen, wie ihr den David Ziegler erreichen und auch kontaktieren könnt und das zu nutzen, einfach mal ein Cut zu machen.